Pentahotel, Trier
Verfasst von nasebaer unter Rheinland-Pfalz, Schlafen am 21. April 2012
Eine Geschäftsreise hat mir eine Übernachtung im Pentahotel in Trier eingebracht. Allerdings muss man das Hotel mit zwei Augenpaaren sehen. Es wird noch gebaut bzw. renoviert und der hier beschriebene Zustand kann sich jederzeit ändern.
Der Eingang ist etwas zurückliegend neben einer Tankstelle und der Parkplatzzufahrt. Hier muss man erst mal genau um die Ecke gucken, wer schnurstracks gerade aus sieht, läuft auch dran vorbei. Vor dem Eingang sieht alles noch nach Hotel aus. Drinnen hatte ich erst ein mal das Problem nicht zu wissen, wo ich hin musste. Rechts eine paar Sitzgelegenheiten mit Tisch und Speisekarte, links eine Bar. Doch die Bar ist gleichzeitig die Rezeption. Alles ist etwas dunkel gehalten, das wirkt erst mal abschreckend. Doch das freundliche Personal konnte dem entgegen wirken. Das Einchecken geht schnell, für die Zimmer gibt es die üblichen Karten.
Neben dem Treppenhaus stehen zwei recht kleine Aufzüge zur Verfügung von denen einer wegen der Renovierung ausser Betrieb war. Maximal acht Personen ist auf dem Schild angegeben, sechs passen rein, bei vier leuchtete schon mal die Anzeige “Überlast”. Ich kam trotzdem im dritten Stock an.
Mein Zimmer, ein Einzelzimmer, befand sich ganz am Ende das Ganges. Als erstes fiel mir auf, die Heizung war aus. Anfang März mit Aussentemperaturen um den Gefrierpunkt ist das vielleicht nicht so ideal, doch sie wärmte nach dem andrehen schnell. Die Einrichtung ist nicht gerade eine Augenfreude, es wirkt alles etwas bieder und hinterlässt den Eindruck von einem Jugendzimmer. Doch abgesehen von dem etwas abgewohnten Charme war alles sauber und ordentlich. Selbst das Bett und die dazugehörige Matratze war bequem.
Alpengasthof Norbertshöhe, Nauders, AT
Verfasst von nasebaer unter Gastronomie, Österreich, Plitvice und zurück 2011, Schlafen am 20. April 2012
Auf der Rückfahrt von Plitvice in Kroatien zur Zugspitze haben wir einen Tag Halt in Nauders gemacht. Wir waren früher schon in Nauders. Auf der Norbertshöhe hatten wir uns mit einem Kaiserschmarrn den Magen vollgeschlagen und sind dann den Berg herunter gerollt. Dieses mal hatten wir die Norbertshöhe, wenn auch nicht die günstigste Alternative, als Übernachtungsmöglichkeit ausgesucht.
Mit der großen Terrasse ist die Norbertshöhe vor allem für Wanderer ein beliebtes Ausflugslokal. Sie liegt direkt an einigen Wanderwegen und nicht weit oberhalb von Nauders. Direkt vor der Tür führt eine Strasse über den Berg von Österreich in die Schweiz. Die Serpentinen laden auch Motorradfahrer ein, die hier auch gerne halten. Der Gastraum im Inneren bietet viel Platz. Hier ist es urig eingerichtet, was jedoch weder negativ noch kitschig wirkt.
Tagsüber sind deftige lokale Speisen angesagt. Wie schon erwähnt vertilgten wir zwei jeweils einen Kaiserschmarrn. Bei der Portionsgröße hätte uns auch einer gereicht. Damals schauten wir einem Engländer am Nebentisch zu, der bedächtig sein Würstelgulasch mit Semmelknödeln vertilgte. Sein Gesichtsausdruck sprach von Entzücken. Abends gibt es dann auch etwas feinere Küche. Kalbstafelsspitz mit Meerrettichsosse, Dreierlei vom Wild mit Pilzsosse und Schoko-Palatschinken.
Entlang des Europäischen Fernwanderweges E1 in Hamburg
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Hamburg am 19. April 2012
Hamburg lädt immer zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt ein. Dann ist da noch die Elbe an deren Ufer man entlang spazieren kann. Immer wieder taucht dabei ein weisses X auf schwarzem Grund auf. Wenige wissen, sie befinden sich hier auf einem der längsten Wanderwege der Welt, dem Europäischen Fernwanderweg E1.
Nach aktuellem Stadt beginnt der E1 in Mittelschweden, daraus soll ein mal das Nordkap werden und endet in Umbrien, in der Erweiterung wird er bis Sizilien führen. Die Gesamtlänge beträgt dann rund 4900 km. Angelegt und durchgehend mit einem weißen Andreaskreuz auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind bis jetzt die Strecken in Mittelschweden, Dänemark, Deutschland (im Schwarzwald ist es eine rote Raute), Schweiz und Norditalien.
Wir starteten in Ost-West-Richtung, dem Verlauf des Wanderwegs folgend also eigentlich von Süden nach Norden laufend. Startpunkt unserer Tour war die S- und U-Bahn-Station Berliner Tor. Von hier mussten wir nur wenige 100 Meter in Richtung Innenstadt um das erste weisse X zu entdecken. Das erste Stück ist nicht so ansehnlich, führt es doch durch das östliche Bahnhofsviertel. Wir machten einen kleinen Abstecher und gingen an der Kunsthalle vorbei, um Maman, die große Spinne zu begutachten.

Zurück an der Kennedy-Brücke, der Trennung zwischen Binnen- und Aussenalster, ging es dann in schönerer Umgebung weiter. Zum Rest des Beitrags »
Saarland-Geocoin
Beim Geocaching findet man ja immer mal wieder sogenannte Trackables, das sind Gegenstände, die man bei geocaching.com loggen kann und ein Stück weiter transportiert. Besonders interessante fotografieren wir auch ab und zu mal, sozusagen als virtuelle Sammlung, und in Zukunft stelle ich hier in der Kategorie Geocoins immer mal wieder welche davon vor – es werden aber auch sicher andere Trackables, nicht nur Coins dabei sein, Travel Bugs mit besonders hübschen Anhängern zum Beispiel.
Sehr schön gemacht fanden wir zum Beispiel diese Saarland-Geocoin:

Schwebefähre, Hochbrücke und Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg
Verfasst von nasebaer unter Schleswig-Holstein am 6. März 2012
Rendsburg bietet gleich drei Dinge auf ein mal. Und das an einer Stelle. Die Rendsburger Hochbrücke ist schon ein mal einen Blick wert. Erbaut wurde sie 1911 bis 1913 als eine bis zu 42 Meter hohe Stahlkonstruktion. Zusammen mit den beiden Auffahrtrampen ist sie 7,5 Kilometer lang und gehört zu den bedeutendsten Technikdenkmälern in Deutschland. Sie dient nur dem Zugverkehr. Damit dieser, vor allem schwere Güterzüge, die Steigung schafft wurde eine 360°-Schleife gebaut.

Bis 2013 wird die Brücke saniert. Es kann also im Moment vorkommen, dass Teile davon verbaut oder verkleidet sind oder der eine oder andere Zugang gesperrt ist.
Der zweite Punkt ist die Schwebefähre.

Sie hängt direkt unter der Brücke und wurde ebenfalls 1913 errichtet. Seit der Eröffnung am 02. Dezember 1913 fährt sie immer noch nach dem gleichen Fahrplan. Die Fährbühne hängt an einer Stahlseilkonstruktion unter der Hochbrücke. Zwei Minuten dauert die Fahrt über den Kanal, es passen 4 Fahrzeuge bzw. 60 Personen drauf. Die Überfahrt ist natürlich kostenlos. Wir können ja nichts dafür, dass uns hier der dritte Punkt vor die Nase gesetzt wurde. Zum Rest des Beitrags »
Bangkok Airways
Einfach nur Bangkok war uns bei unseren Thailand-Urlauben (siehe auch Emirates-Bericht) nicht genug. Auf dem Weg nach Trat wollten wir uns acht Stunden Busfahrt nicht antun, also mussten wir fliegen. Bangkok Airways flogen wir zum ersten mal nach Samui, zum zweiten mal nach Koh Chang bzw. den nahen Flughafen Trat. Jeweils mit einer ATR-72. Einen weiteren Flug hatten wir mit einer A320 nach Samui und den letzten dann wieder mit einer ATR-72 nach Trat.

Bangkok Airways oder auch nur Bangkok Air ist eine kleine Private Fluggesellschaft, die schon einige Auszeichnungen für regionale Airlines eingeheimst hat. Darunter auch den “Skytrax Award for the best Regional Arline”, den sie – wie Ihr weiter lesen könnt – auch verdient.
Sie fliegt hauptsächlich mit Maschinen des Typs ATR 72. Es sind aber auch noch ein paar alte Boeing 717 dabei, die im Laufe der Zeit durch A319 ersetzt werden. Zur Modernisierung der Flotte haben sie inzwischen mehrere A320 im Einsatz. Früher war das Besondere an den Flugzeugen die Lackierung. Jede Maschine war anders lackiert, jeweils das Thema auf den Namen des Flugzeugs abgestimmt. Bei den neueren wird dies aber leider nicht mehr konsequent fortgesetzt.
Am neuen Bangkoker Flughafen überraschte uns die recht geräumige Lounge direkt gegenüber der Gates. Zum Rest des Beitrags »
Alsterwanderweg
56 Kilometer erstreckt sich die Alster von der Quelle in Henstedt-Rhen in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg bis zur Mündung in die Elbe am Hamburger Hafen. Vom ursprünglich belassenen Fluss geht die Alster über begradigte Teile im Hamburgs Norden in die Aussen- und schliesslich die Binnenalster über, die mitten in der Hamburger Innenstadt als zwei Seen nicht nur Touristen sondern auch viele Jogger anlocken. Noch ein kleines Stück fliesst durch eine Schleuse und schmale Kanäle in die Elbe.

Der Alsterwanderweg, an den meisten Stellen sehr gut markiert mit gelben Pfeilen vom Hamburger Wanderverein e.V., hat eine Gesamtlänge von 37 Kilometern. Er führt von Kayhude bis an die Elbe. Motiviert von einem Multi-Cache haben wir uns die entgegengesetzte Richtung, also von der Elbe in Richtung Quelle, vorgenommen.
Los ging es an der U-Bahn-Station Baumwall. Verlässt man hier die Bahn, kann man schon von der Brücke die Fleete sehen. Man muss ihnen hier nur Richtung Innenstadt folgen, um an der Binnenalster und dem Jungfernstieg anzukommen. In Gehrichtung links, also an der westlichen Seite geht es weiter, erst an der Binnenalster und dann der Aussenalster vorbei. War es zwischen der Häusern vom Hafen her am Sonntag früh noch wie ausgestorben und schön ruhig, tobte hier der Joggerbär. Teilweise mussten wir sogar aufpassen, dass wir nicht über den Haufen gerannt wurden. Leute in Wandergeschwindigkeit scheinen eine Seltenheit hier zu sein. Zum Rest des Beitrags »
Lonely Planet – Kanada
Kann man ein ganzes Land, noch dazu eines, das einen halben Kontinent bedeckt, in einen Reiseführer packen? Der
Lonely-Planet-Guide: Kanada
versucht das.
Auf schlagkräftigen 1024 Seiten, die nach Bundesstaaten Kanadas sortiert sind, plus ein paar Exkurse zu Nationalparks und dem üblichen allgemein Wissenswerten, führt der Lonely-Planet-Guide: Kanada den Reisenden durch das riesige Land.
Dabei kommt der gewohnte, informative Aufbau der Lonely-Planet-Reihe zum Zuge: Sehenswürdigkeiten, Verkehrsmittel, und Restaurants und Unterkünfte nach Region und Preis aufgeschlüsselt werden vorgeschlagen, kleine Kartenausschnitte unterstreichen Tourenvorschläge, und natürlich werden nicht nur die “großen” Sehenswürdigkeiten, sondern auch sportliche Aktivitäten, und so manche schrille Idee und Eigenheit aufgeführt. So weit, so gut.
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Fünf – Ursula Poznanski
Verfasst von nasebaer unter Bücher, Geocaching am 19. Februar 2012
Anders als es vielleicht erwartete wird erhält die Bücherkategorie man keinen Zuwachs mit einem Reiseführer oder einem Geocaching-Sachbuch. Nein, ein Thriller mit Geocaching-Bezug. Passt ja auch zum Thema.
Ich hatte ja schon Todesfinal, den Nürnberg-Krimi von Gunnar Schuberth gelesen und fand die Einbindung von Geocaching nicht so schlecht, allerdings bin ich im Nachhinein nicht mehr so überzeugt ob es eine gute Idee war. Ursula Poznanski macht es aus meiner Sicht besser.
Beatrice Kaspary ist Ermittlerin bei der Salzburger Kriminalpolizei. Sie wird mit ihrem Kollegen Florin Wenninger zu einem Leichenfund gerufen. Schnell ist klar das es sich um einen Mord handelt. Mysteriöser sind die Zahlen, die auf das Opfer tätowiert worden sind. Bald kommt heraus, es handelt sich um Koordinaten. Zu erst wissen sie damit nichts anzufangen. Und auch als sie eine Lösung, sprich ein GPS, dafür finden können sie nicht viel mit ihrem Fund vor Ort anfangen. In einer Plastikbox finden sie einen Hinweis und eine abgetrennte Hand.
Nur dank des Kollegen Stefan kommen sie schnell dahinter, dass es sich um einen Geocacher handeln kann, der hier als Mörder unterwegs ist. So entwickelt sich eine spannende Suche nach dem Täter. Das ganze ist gespickt mit Hinweisen auf die Geocaching-Szene. Das Thema Geocaching wird hier auch nicht negativ dargestellt. Es ist lediglich Mittel zum Zweck und das ist auch gut so. Die Erklärungen im Buch helfen jedem Einsteiger ohne dass Muggels abgeschreckt werden.
Und um ehrlich zu sein, ich hätte vom Krimi-Teil schlimmeres erwartet. Doch wie sich herausstellte ist es ein spannender Krimi der sich gut entwickelt. Doch an einem Punkt, kurz vor Ende, kippt es für mich. Das Ende ist aus meiner Sicht um der Überraschung willen an den Haaren herbei gezogen. Ich finde es unlogisch. doch das ist meine persönliche Meinung und sollte niemanden davon abhalten, sich sein eigenes Bild zu machen.
Das Buch ist in drei Versionen erhältlich: Gedruckt für 14,95 €, als Kindle eBook für 12,99 € und als Hörbuch für 19,95 €. Zum Rest des Beitrags »

