Auf dem Segeberger Kalkberg


Nicht mal eine Stunde ist es von Hamburg nach Bad Segeberg wenn man das Auto nimmt. Neben dem Möbel Kraft gibt es noch eine andere urzeitliche Sehenswürdigkeit: Den Kalkberg. Bekannt ist er eher durch die Karl-May-Festspiele, die hier jährlich auf der Freilichtbühne stattfinden.

Den Namen Kalkberg trägt der Berg, auf dessen Spitze einst eine Burg stand, zu unrecht, denn er besteht aus Gips und nicht aus Kalk.

Der Kalkberg ist außerdem von einem Höhlensystem durchzogen. Die Kalkberghöhlen, Deutschlands nördlichste Höhlen, bieten Lebensraum für verschiedene Tierarten. Bis zu 200 Fledermausarten nutzen die Höhlen als Durchzugs- und Überwinterungsquartier. In den Sommermonaten können die Höhlen sogar besichtigt werden.

An diesen Ort, und vor allem auf den Berg, wären wir nicht gekommen, wenn es hier nicht einen Geocache, genauer einen EarthCache geben würde.


Vom Berg oben hat man einen schönen Ausblick, zum einen auf die Freilichtbühne, zum anderen auf das weite Land Schleswig-Holsteins. Charlie, der Indianer, war natürlich auch dabei.


Tags:, ,

, ,

  1. #1 von Barbara am 21. Juni 2009 - 10:29

    Mit dem Cachen scheint man ja rumzukommen… Danke für den schönen felsigen Bericht.

    Charlie macht sich gut als Indianer. :-)

  2. #2 von Jutta am 21. Juni 2009 - 22:29

    Charlie macht sich aber bestens als Häuptling Caching Bull. Hugh!

  3. #3 von Bernd von Kamptz am 26. November 2009 - 21:55

    Hallo !
    Schön, dass es Euch am Kalkberg und in der Höhlen gefallen hat. Es hat sich ein kleiner Fehlerteufel eingeschlichen. Im Winter überwintern bis zu 20.000 Fledermäuse in den Höhlen. Meines Wissens nach sind 6 oder 7 Arten nachgewiesen worden – aber keiner 200 Arten. ;-)
    Es gibt 32 Fledermausarten in Europa.
    Für weitere Infos : http://www.noctalis.de

    Liebe Grüße,
    Bernd

(wird nicht veröffentlicht)