Tag 6 – Rund um Rakovice

Ein kompletter zweiter Tag in der Gegend erschien uns schon fast zu viel. Nachdem wir die Plitvicer Seen am Vortag angesehen und erwandert hatten gab es nicht mehr viel, was man sich hier hätte ansehen können. Doch das wussten wir noch nicht, als wir die Reise planten. Anhand der im Hotel ausliegenden Broschüren fanden wir aber doch noch ein Ausflugsziel.

Die “Baraceve Spilje” liegen noch in der Nähe. Dabei handelt es sich um Tropfsteinhöhlen, die besichtigt werden können. Schon die Anfahrt ist spannend. In Rakovica ist es nur ein kleine Nebenstrasse, die sich gut sieben Kilometer über die Hügel schlängelt. Hat man die wenigen Behausungen, die teilweise auch Ruinen mit Einschusslöcher sind, dieser Hügel passiert, sind es aber noch ein mal gut drei Kilometer bevor man in dem Dorf Nova Kršlja landet. Kurz vor dem Dorf befindet sich dann ein unbefestigter Parkplatz. Jetzt sind es noch ein mal gut 500 Meter bis zum “Eingang”.

Neben vielen Stalagtiten und Stalagmiten gibt es hier Funde aus der frühen Zeit der Menschen und vom Höhlenbär. Man kann eine Führung durch die Höhlen buchen, was wir allerdings nicht taten. Nicht, weil wir nicht wollten, sondern weil alles geschlossen hatte und kein Mensch anwesend war. Die Bilder in der Broschüre sahen vielversprechend aus, doch ohne fundierte Erklärung hätte  sich der Ausflug nicht gelohnt.

Wir fuhren weiter nach Slunj. Hier stießen wir eher zufällig auf die Wasserfälle, die in den Fluss Korana stürzen. Wir erfuhren, dass das Gebiet hier auch als “kleine Plitvicer Seen” bezeichnet wird.

Auf Inseln, oben an den Fällen, ist eine Mischung aus Park und Museum gelegen. Für ca. 3 € darf man da auch rein und sich umsehen. Grüne Wiesen, ein Garten, eine alte Mühle und einige Ausstellungsstücke laden zu einem Spaziergang ein. Wer erwartet, hier, näher am Wasserfall, mehr von jenem zu sehen, der wird enttäuscht sein. Den besseren Blick hat man eindeutig von gegenüber. Der Ausflug auf die Inseln lohnt sich nur für Freunde von Heimatmuseen oder wenn man die enge steile Treppe den Wasserfall hinunter steigen will. Für den dort gelegenen Earthcache ist es nicht nötig.

Slunj selbst ist so etwas wie ein Kleinstadt mit Supermarkt, lokalem Bauernmarkt und einem Ortskern. Hier herrscht geschäftiges Treiben was an der Menge an Leuten auf der Straße und den doch knappen Parkplätzen zu sehen ist. Etwas, das den anderen Orten wie Rakovica oder Grabovac komplett fehlt. Wir beendeten den Tag mit einem Spaziergang durch die kleine Stadt.

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