Archive for the ‘Deutschland’ Category
Eiscafe Marietta – Wismar
Posted by: nasebaer in Gastronomie, Mecklenburg-Vorpommern on Juli 16th, 2010
Heute waren wir in Wismar. Wir waren geocachen. Zum Abschluss eines langen Stadtrundgang-Multis wollten wir uns mit einem Eis belohnen. Wir suchten uns das Eiscafe Marietta direkt neben dem Rathaus am Markt von Wismar aus. Der Vorplatz, der mit zwanzig bis dreißig Tischen bestellt war, war gut gefüllt, aber einige waren noch frei. Wir fanden einen direkt am Eingang zum Laden.
Nachdem wir uns gesetzt und die Karte durch hatten warteten wir auf die Bedienung, die regelmäßig an uns vorbei kam. Nachdem sie einige andere wartende Tische abgefertigt hatten, von denen sich mindestens einer auch schon suchend umgesehen hatte, rauschte sie wieder an uns vorbei. Da Blickkontakt von potenziellen Kunden, die sich gerade erst gesetzt hatten, nicht reichte, versuchten wir es mit Handzeichen.
Während wir warteten war es interessant, wie sich die Arbeit aufteilte. Lediglich die Bedienung im weißen T-Shirt nahm Bestellungen auf, brachte Eisbecher an die Tische und kassierte. Sie war dabei fix und es schien, als hätte sie alles im Griff. Die zweite, im schwarzen T-Shirt schien die Aufgabe zu haben, leere Tische zu reinigen. Ab und zu, aber äußerst selten, brachte sie auch mal Eisbecher an Tische. Dabei war sie mehr auf der Suche nach dem richtigen Tisch, als auf dem Weg vom Laden auf die Freifläche.
Schließlich machten wir uns mit einem deutlichen “Hallo” an die aktivere Bedienung bemerkbar. Sie sah uns kurz an, murmelte etwas von “Moment” und war entschwunden. Inzwischen war eine viertel Stunde verstrichen, wir hatte noch nicht mal bestellt und uns zeigte sich wieder der Rücken der Bedienung. Damit war das Maß voll. Wir gingen. Wer keine Kunden braucht…
Eckernförde
Posted by: nasebaer in Gastronomie, Geocaching, Schleswig-Holstein on April 20th, 2010
Manche Artikel sollte man gleich schreiben, sonst verblasst die Erinnerung. Aber trotzdem möchte ich noch etwas nachholen. Letzten Dezember waren wir in Eckernförde. Natürlich waren wir auch Cachen und haben ein Cafe besucht, man hat eben so seine Prioritäten. Aber trotzdem ist auch das Städtchen selbst einen Ausflug wert.
Die Anfahrt von Hamburg ist mit etwas Verkehrsglück in gut einer Stunde geschafft. Relativ innenstadtnah fanden wir dann auch kostenlose Parkplätze, was uns schon ziemlich verwunderte. Vom Aufbau her erinnerte es uns an Lüneburg. Eine größere Parkfläche wurde in Fußentfernung von der Innenstadt, die Fußgängerzone ist, angelegt.
Was uns als erstes auffiel, waren die regionalen Läden. Hier noch der alte Metzgerladen, dort noch der Bäcker, zwar in modernem Outfit, aber regional und ohne Aufbackofen in den die Teiglinge aus dem großen Werk hineinkommen.

Wer weitergeht, steht in der Fußgängerzone, die vom Rathaus in den Stadthafen, in dem auch die Fischer mit ihrem Fang ankommen, führt. Hier ist es enger, und es wirkt wie vor dreissig Jahren. Das soll jetzt nicht negativ klingen, eher positiv sogar. Auch hier gibt es so gut wie keine Ketten. Viele kleine Läden haben hier überlebt und scheinen sich größter Beliebtheit zu erfreuen. Wo in anderen Städten der fünfte Fielmann aufgemacht hat, gibt es hier den lokelen Optiker, das kleine Teehaus und viele andere kleine und mittelständische Betriebe. Wir finden es sehr schön, wenn eine Stadt aus der Standardisierung ausbricht. Read the rest of this entry »
Museumsbahnhof Schönberger Strand
Posted by: nasebaer in Schleswig-Holstein on März 27th, 2010
Durch Zufall sind wir auf dieses Kleinod gestossen, das ich hier kurz vorstellen möchte. Bei einer Geocaching-Tour, die uns nach Schönberg Strand an die Küste führte, sind wir zufällig am Museumsbahnhof Schönberger Strand vorbeigekommen. Natürlich mussten wir uns das ansehen.
Wir waren in der Woche unterwegs, der Museumsbetrieb ist nur am Wochenende von Mai bis September, aber trotzdem konnten wir uns die ausgestellten Fahrzeuge ansehen. Hier stehen so einige Schätze auf dem Museumsbahnhof die zumeist noch fahrbereit sind.
An den entsprechenden Wochenenden wird auf der Museumsstrecke dann auch richtig Dampf gemacht und die alte Züge rollen zwischen Schönberger Strand und Schönberg (Holstein). Vor dem Museum wurde für alte Straßenbahnen eigens eine Strecke angelegt, auch hier rollen die alten Bahnen. Zudem kann man sich so einiges an alten Signalen ansehen, Schienenbusse, Züge und Waggons und einen alten S-Bahn-Zug aus Hamburg.
Wir waren von dem Ort richtig begeistert und möchten diesen Ort vor allem Eisenbahn-Liebhabern ans Herz legen. Auch Charlie hat es Freude gemacht.

Weitere Bilder sind hier im Flickr-Set zu finden:
Etap Hotel Aachen
Posted by: nasebaer in Nordrhein-Westfalen, Schlafen on Februar 27th, 2010
“Hier schlafen die Schlauen.” So stand es außen und und in den Werbebroschüren des Etap-Hotels geschrieben. Und der Preis war zur Verfügbarkeit und der kurzfristigen Buchung passend. So buchten wir für unseren Kurzaufenthalt in Aachen nicht das Bla-Hotel-Paket mit Frühstück und allem, wie wir es z. B. letztes Jahr in Schwerin getan hatten. Für einen Zimmerpreis von 40 Euro ab, bei zwei Personen 50 Euro ohne Frühstück, autobahn- und innenstadtnah gelegen, konnte man sich nicht beschweren. Wir mieteten uns beim Air Berlin der Hotels ein. Und wir frotzelten, wie ein Ryanair-Hotel aussehen würde. Gebühr für das Einchecken, für die Kreditkartenzahlung, für Gepäckstücke auf dem Zimmer…
Wir kamen an und fanden das Etap in Aachen auch recht schnell. Ein schmuckloser Schuhkarton stand in einem Industriegebiet keine fünf Minuten von der Autobahn weg. Alles ist hier einfach und unkompliziert. Die Rezeption ist nur zu bestimmten Zeiten besetzt, in der Regel morgens wenn es Frühstück gibt und abends. Dazwischen regelt alles ein Automat. Dieser fragt die Buchungsnummer ab oder, wenn nicht vorhanden, liest die Kreditkarte ein. Er zeigt die Reservierung an und gibt die Zimmernummer und den Zugangscode für das Türschloss aus. Und er rechnet auch gleich den ersten Tag ab.
Mit dem Türcode konnten wir nicht nur das Gebäude, sondern auch unser zugewiesenes Zimmer betreten. Leider war es wohl mal ein Raucherzimmer, was man roch. Doch kurzes Lüften half, und so waren wir ganz zufrieden. Es war einfach und praktisch, eben das, was man von einem Discount-Hotel erwartet.

Das Bett war ca. 1,40 breit, interessant war das zusätzlich platzsparend angebrachte Kinderbett an der Wand quer obendrüber als Hochbett. So kann eine dreiköpfige Familie hier günstig übernachten. In einer Ecke befindet sich ein kleiner Schreibtisch mit Stuhl, darüber der Fernseher, ein kleiner Philips TFT der in der Hotelausstattung auch gleich die Uhr und den Wecker enthält. Interessant waren die nach außen auf eine Steckdose geführten Anschlüsse für Audio (Kopfhörer-Klinke und Cinch) und ein AV-In.

Ein kleines Waschbecken, eine Duschkabine, die an eine aus einem Wohnmobil erinnert, und eine Toilette in einem kleinen separaten Raum komplettieren das Zimmer. Die Akustik der Dusche ist gewöhnungsbedürftig, der Toilette dürfte gern noch jemand einen separaten Abzug bescheren, aber für den Einzelreisenden ist die Ausstattung mehr als ausreichend.

Im Grund ist das Zimmer im Etap nichts Besonderes. Es ist einfach Basic und erfüllt die Grundansprüche nach einem Bett und einer Dusche. Für das Gebotene kann man nicht meckern. Einen Kleiderschrank gibt es nicht, dem Geschäftsreisenden reichen aber vermutlich auch Kleiderhaken/-stange und drei Bügel dazu. Eine Minibar sucht man ebenfalls vergebens. Dafür punktet der Raum mit Klimaanlage und individuell regelbarer Heizung, und die Fenster sind so gut isoliert dass man die nahe Autobahn nicht hört.
Wer länger als eine Nacht bleibt, muss eine Meldekarte ausfüllen, die im Zimmer bereitliegt, und diese am nächsten Morgen an der Rezeption mit Ausweis und Kreditkarte vorlegen. Dabei werden auch die restlichen Tage gleich abgerechnet. Das Ganze geht schnell und unkompliziert. Da wir zwei Nächte blieben, gingen wir durch das Prozedere und konnten dabei einen Blick auf das Hotelfrühstück werfen, das man für sechs Euro dazu buchen konnte.
Müsli, Milch, Joghurt, Toast und Marmelade. Das übliche eben, etwas lieblos angerichtet und mit sechs Euro einfach überteuert. Aber da es nicht zu den regulären Leistungen des Hotels gehört und getrennt zugebucht werden muss, kann es ruhig seinen Preis haben. Ich vermute auch mal, den Service nehmen nicht viele in Anspruch. Als wir da waren, nur ein älteres Ehepaar. Für den Hunger und Durst zwischendurch stehen direkt am Eingang ein Instant-Kaffee-Automat und ein Süssigkeiten-Kalte-Getränke-Automat zur Verfügung.
In unseren Augen ist es eher ein Hin- und Weiter-Hotel. Das bestätigte uns auch unser Abreisetag. Wir verließen um sechs in der Früh unser Zimmer, und wir waren nicht die ersten. Raus, Kaffee aus dem Automaten und auf die Straße, das war es, was wir beobachteten.
Unser Fazit lässt sich recht einfach zusammenfassen: Man bekommt das, wofür man bezahlt. Eine ordentliche und saubere Unterkunft. Nicht mehr und nicht weniger. Für eine schnelle und billige Übernachtung, die ausserdem gerade für Selbstfahrer ideal gelegen ist, für einen ungeplanten Zwischenstopp, oder einfach nur ein Zimmer für den ‘preisbewussten Kunden’, ist Etap ideal. Wer mehr Service braucht oder möchte, der ist hier falsch.
Und wieder nach Hause – mit Umweg
Posted by: nasebaer in Geocaching, Nordrhein-Westfalen, Odenwald on Februar 26th, 2010
Nach dem langen Wochenende in Aachen war dann unser Urlaubsteil vorbei. Harte Arbeit stand bevor. Unsere Eltern. Zuerst stand ein privater Termin in Dortmund an. Wir fuhren ganz früh in Aachen los und trotz schlechtem verregnetem Wetter kamen wir gut voran. Sehr wunderten wir uns über die Autobahnführung im Ruhrgebiet. Es gab so gut wie keinen Stau, wenn bei uns oder in Hessen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 angestanden hätte, waren es hier 120. Selbst enge Kurven auf und zwischen den Autobahnen waren unbeschränkt und der Verkehr lief. Das erinnerte uns an Friedrichshafen wo der Verkehr floss als die Ampeln keinen Strom hatten und danach wieder alles stockte.
Wir hielten uns nicht lange in Dortmund auf. Mit ein paar Caches, hauptsächlich an der A44, verlängerten wir zwar die Fahrtzeit, machten sie dadurch aber deutlich angenehmer. Fünf waren es, als wir in Bad Sooden-Allendorf ankamen, der letze direkt am Ortsschild. Den Abend ließen wir bei Petras Mutter ausklingen.
Der Mittwoch führte uns wieder auf die Straße. Über die A5 in den Odenwald. Unser Hauptstop war dazwischen in Münzenberg, direkt am Gambacher Kreuz. Eine hübsche Burg gibt es hier und in nicht all zu weiter Entfernung einen geologischen Garten mit Earthcache. Leider hat der nur nach Voranmeldung auf, die Bedingungen bzw. Fragestellungen den Earthcaches lassen sich aber auch so lösen. Eigentlich sollte dieser Earthcache, der fünfte Cache nach zwei in Bad Hersfeld und zwei an der A5, der letzte des Tages sein, aber wir probierten einfach mal GeOrg, ein Geocaching-Android-App aus. Wir hatten einfach noch Zeit übrig. Georg zeigte uns nicht nur einen Tradi in der Nähe, es lieferte uns auch noch mit Karten- und am Ende mit Kompassnavigation zuverlässig am Ziel ab. Test bestanden. Weiter ging es zu meinen Eltern. Auch sie wollten mal wieder besucht werden. Read the rest of this entry »
Earthcaching – oder wie ich Statistikpunkte mache…
Posted by: nasebaer in Belgien, Geocaching, Niederlande, Nordrhein-Westfalen on Februar 22nd, 2010
Heute am zweiten Tag wollten wir ein paar Länder-Statistik-Punkte machen. Der erste sollte in den Niederlanden sein. Da wir nur ein einfaches billiges Hotelzimmer gebucht hatten, hatte unser Magen zunächst ein Frühstück davor gesetzt. Beim Losgehen sahen wir das Hotelfrühstück, das sechs Euro kosten sollte, und waren froh, es nicht mit gebucht zu haben.
Da wir nicht in die Innenstadt wollten, um uns die Parkgebühren zu sparen, gab es nicht so viele Alternativen. McDonalds fällt schon mal grundsätzlich aus, und der Burger King um die Ecke machte erst um zehn auf. Wer uns kennt, weiß, dass wir um diese Zeit schon drei Caches gefunden haben. Wir entschieden uns für den nächsten Lidl, weil wir sowieso Aktionsware kaufen wollten. Dummerweise hatte dieser keine angegliederte Bäckerei. Also nahmen wir ein paar Bananen und ein Päckchen Snack-Salamis mit.

Leider lag direkt um die Ecke der Fabrikverkauf von Lindt. Wir hatten ihn sowieso als Ziel geplant, aber da er nun mal direkt um die Ecke lag, nahmen wir gleich in Kauf, auch ihn zu besuchen. Dieser Ausflug war recht fatal für die Urlaubskasse, setzen wir doch 47 Euro um. Wenn man dann aber davon ausgeht, dass es sich um Ware für einen regulären Preis von 90 Euro handelt, war es doch ein Schnäppchen. Verhängnisvoll ist ebenso die Tatsache, dass gegenüber der Fabrikverkauf von Bahlsen liegt. Wir wollten nur mal guggen, packten dann Ware für 6 Euro ein und rechneten kurz hoch. Zwischen 15 und 20 Euro würde das im Handel kosten. Unter anderem fünf Stollen, ok, das ist Saisonware, die weg muss, für zusammen einen Euro.
Jetzt sollte uns unser Weg endlich in die Niederlande führen. Der erste Earthcache bereitet uns aber Schwierigkeiten. Die Route, die uns unser Garmin vorschlug, war wegen Glätte (bei plus 8 Grad) gesperrt. Fünf Kilometer wollten wir dann doch nicht laufen. Ein selbst erarbeiteter Umweg führte ebenfalls zu einer Straßensperre. Und auch der dritte Weg führte nicht zum Erfolg. So viel dazu. Read the rest of this entry »
Auf nach Aachen
Posted by: nasebaer in Geocaching, Nordrhein-Westfalen on Februar 21st, 2010
Ein paar Tage frei, das hat schon was. Und weil wir etwas in Dortmund erledigen mussten, dachten wir uns, warum fahren wir nicht einfach ein paar Tage länger und machen einen Kurzurlaub draus. Als mögliches Ziel bot sich nach einigen Überlegungen Aachen an. Einige gut zu Fuß erreichbare Innenstadt-Caches und die Möglichkeit mit dem Dreiländereck rüber nach Belgien und den Niederlanden ein paar Länderpunkte zu holen, das lockte.

Jonas wollte leider nicht mitkommen, also muss er zu Hause die Wohnung hüten. Wir sind ganz früh aufgebrochen und haben erst mal an unserem Moschee-Cache in Hamburg das Log getauscht. Vor einer Woche schon hatte sich ein Cacher in seinem Log beschwert, die Rolle wäre voll. Dem war wohl nicht so, denn heute früh war noch ein einziger Platz drauf frei und die Woche über gab es recht viele Logs. Perfektes Timing hier für uns.
Für den Weg nach Aachen hatten wir uns ein paar Autobahn-Caches herausgesucht. Vier davon sind wir dann auch angegangen. Besonders zu erwähnen wären da die Wassermühle Stuckenborstel, ein sehr schönes Gebäude und der Rastplatz Hasetal West wegen seinem tollen Cachecontainer. Bei letzterem lohnt sich sogar ein Ausflug wegen des Caches, ist er doch mal eine willkommene Abwechslung gegenüber den sonstigen Rastplatzcaches, bei denen einfach ein PETling oder eine Filmdose aus dem Fenster geworfen wurde. Read the rest of this entry »
Cacheempfehlung – GC1C65Y – Anno Domini 1899
Posted by: nasebaer in Geocaching, Schleswig-Holstein on Januar 31st, 2010
Ganz in der Nähe von Scharbeutz, in Sierksdorf, waren wir letztes Jahr im August zum Cachen. Dabei haben wir nicht nur einen schönen Cache endeckt, den wir hier vorstellen wollen, sondern auch unsere neue Kamera getestet, die wir uns gekauft hatten, um auch mal ein Video zu drehen. Seitdem haben wir das eher selten genutzt, aber wir wollen es intensivieren.
Der Cache selbst führt an einen alten Aussichtsturm, der hier mitten in einem Waldstück in der Nähe des Ostseestrandes steht. Dank fehlender Einrichtungen wie z.B. Treppen ist hier zwar nichts mehr mit Aussicht, aber trotzdem fanden wir den Cache und auch den Weg dorthin sehr interessant. Den Weg haben wir mit der Kamera aufgenommen, wir waren noch im Versuchsstadium, deswegen ist auch noch alles schön verwackelt und oft unscharf. Trotz allem wünschen wir viel Spaß damit.
Der Cache selbst erhält von uns das Siegel “Von Charlie empfohlen”.
Und hier noch die Videos, es sind zwei geworden. Read the rest of this entry »
Kein Sonntagsspaziergang in Himmelpforten und ne Dampfmühle
Posted by: nasebaer in Geocaching, Niedersachsen, Schleswig-Holstein on Oktober 18th, 2009
Nein, es war kein Sonntagsspaziergang, den wir da gemacht hatten. Es war Donnerstag
. Torsten hatte frei und wir hatten beschlossen, eine kleine Tour in Himmelpforten zu machen.
Himmelpforten ist auch bekannt als die Christkindsstadt, aber noch bekannter durch die vielen Briefe, die in der Vorweihnachtszeit dem Weihnachtsmann eben nach Himmelpforten geschickt werden. Die Post schiebt Sonderschichten, und Freiwillige beantworten die Briefe der Kinder, damit niemand all zu enttäuscht ist.
Wir hatten es weniger mit dem Weihnachtsmann, als mit einer Runde, die aus zwanzig Geocaches besteht. Neunzehn davon sind als Tradis an zwei Wanderwegen entlang gelegt, der zwanzigste davon ist der Bonus-Cache. Als Startpunkt hatten wir uns das Heimat- und Schulmuseum ausgesucht. Der Cache dort war schnell gefunden, aber da das Museum nur Sonntags auf hat, zogen wir schnell weiter. Die erste Station des Sonntagsspazierganges war nicht weit entfernt, doch, warum auch immer, wir fuhren zu einem Parkplatz in der Nähe von Station zwölf.
Die Runde, sieben Kilometer sollte sie lang sein, führte uns von Micro zu Micro, unregelmässig waren darin Hinweise auf den Bonus versteckt. Südöstlich von Himmelpforten führte die Strecke größtenteils durch Wald und Wiesen. Alle Stationen lagen nicht weit von den Wegen entfernt. Auf dem Rundweg gönnten wir uns noch die beiden Tradis “Sportplatz Himmelpforten” und “Himmelpfortens Höchster“. Für letzteren stieg Torsten sogar auf einen Baum, wo doch Klettern sonst nicht so sein Ding ist.
Zum Abschluss der Runde wurden wir am Bonus mit einer großen Dose belohnt. Die Runde können wir nur jedem empfehlen. Ein ruhiger, gelassener Spaziergang, auch Sonntags zu machen, was will man mehr zum entspannen.
Im Slomanhaus
Posted by: Ishtar in Geocaching, Hamburg on September 26th, 2009
Bevor wir uns zu einem feinen Mittagsmahl im Brook niederliessen, hatten nasebaer und ich vergangene Woche noch einen Geocache auf dem Plan, der schon lange auf unserem Merkzettel auf Abarbeitung wartete: Den Beamtenbagger.
Nur werktags kann man diesen Mini-Multi absolvieren, der in ein mittlerweile unter Denkmalschutz stehendes Gebäude führt, das Sloman-Haus. Das Sloman-Haus, ursprünglich von Haller erbaut, erhielt sein endgültiges Aussehen erst durch die Hand Fritz Högers im Jahr 1922. (Auch das Chilehaus, die weitaus bekanntere Bauarbeit Högers, errichtete er für die 1793 in Hamburg begründete Reederei).
Dsa Interieur ist einfach spannend.

Das ist der Zugang am Steinhöft – der Eingang Baumwall ist ebenfalls imposant, und bietet u,a. ein Schiffsmodell auf. Den Beamtenbagger allerdings findet man hier – einen der letzten im Betrieb befindlichen Paternoster Deutschlands, mit dem man auch ohne Sicherheitsunterweisung fahren darf…
Ein Blick ins Treppenhaus ist wie eine Reise in eine andere Zeit:
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