Archive for the ‘Baden-Württemberg’ Category

Tag 10 – Ein Ausflug nach Landau

Kurzfristig hatten wir entschieden, dass heute unser letzter Tag vor der Heimreise sein sollte. Wir hatten einen Ausflug in das Städtchen Landau geplant um dort einen Stadtrundgang-Cache zu machen. Doch zuerst galt es noch eine Schmach zu tilgen.

Zum dritten Mal machten wir uns auf zu Bob-der-Baumeisters Meisterprüfung I, wo wir schon letzes Jahr an der Be- und gestern an einer Verrechnung gescheitert waren. Dank eines Hinweises des Owners sollte es uns heute besser gelingen. Nach einem längeren Spaziergang umkreisten wir dann endlich das Zielgebiet. Eine Weile probierten wir verschiedene Andeutungen von Wegen in den Wald hinein aus. Irgendwann hatten wir dann genug und schlugen uns durchs Unterholz. Während Torsten und Yvonne noch Bäume umtopften meldete sich Petra von einer anderen Ecke mit “Nehmt doch den da”. Endlich, ein roter Punkt weniger auf der Karte. Endlich der Lohn dafür, dass wir hier letztes Jahr mitten im Wald vom Hagelschauer überrascht wurden.

Danach ging es dann wirklich nach Landau weiter. Wir suchten uns den Startpunkt des Stadtrundgangs und schritten die ersten Stationen ab.

Landau Marktplatz

Dabei stellten wir schon fest, so schön wie in Ladenburg ist es hier nicht.

Nach einer Stationen dann eine Pause. In einem Marktcafe, das weder am Markt lag noch ein reines Cafe war, gönnten wir uns ein Mittagessen. Yvonne hatte den richtigen Riecher, ihre überbackenen Semmelknödel sahen gut aus und schmeckten wohl auch. Unser Wurstsalat mit Bratkartoffel kam eheraus der Dose. und die Kartoffel aus der Tüte ohne richtig Brat-.

Nach der Stärkung ging es weiter, an der vorletzten Station mit Umweg, weil eine Baustelle im Weg stand und sich auch nicht verrücken lies. An der letzen Station suchten wir dann verzweifelt, auch der Hint half nicht weiter. Praktisch beim Aufgeben fanden wir dann doch noch den Hinweis. Doch leider konnten wir erst mal nichts damit anfangen.

Nach einem Milchkaffee in nahen Café kam dann die Idee, es mal mit den ermittelten Zahlen als Telefonnummer zu versuchen. Und schau an, ein Anrufbeantworter. Wir hatten die Koordinaten für das Final. Dummerweise keine Bedienung, bei der wir zahlen konnten. Erst als wir aufgestanden waren und ich im Cafe vor ihr stand, schielte sie von ihrem Kreuzworträtsel auf und blickte hektisch an mir vorbei zu dem freien Tisch. Der Kaffee war nicht schlecht, der Service unter aller Kanone, aber immerhin war Werbung für den kostenlosen Blutzuckertest der nahen Apotheke auf den Zuckertütchen.

Auf dem Rückweg gab es dann noch ein paar kleine Tradis. In der Nähe des Wohnortes unserer Freundin Yvonne tranken wir noch in einer Besenwirtschaft eines Weingutes ein Glas lokalen Weins und bestaunten den Wurstsalat, der hier richtig gut aussah. Leider hatten wir jetzt keinen Hunger.

Den Abend schlossen wir beim Ortsgriechen ab, der eine passable Hausplatte ablieferte.

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Tag 9 – Von der Limmat an den Rhein

Und wieder heisst es Abschied nehmen. Wir fahren nur ungern, denn Zürich hat uns wirklich gefallen. Trotzdem hilft nichts und wir packen früh und fahren wieder gen Norden. Der nächste Freundesbesuch steht an.

Erst ein mal folgen wir der Autobahn in Richtung Basel. Einen Geocaching-Versuch am “Fressbalken” geben wir noch vor Verlassen des Autos wieder auf. Schon früh um sieben ist hier auf dem Rastplatz zu viel los. Dazu kommt noch eine Gruppe mit alten Sportwagen, die hier wohl eine längere Rast einlegt. Immerhin haben wir ein paar schöne alte Autos gesehen.

Kurz vor der Grenze zu Deutschland füllen wir noch ein mal den Tank für einen Euro der Liter. Im Vergleich, in Deutschland 30 Cent mehr. Wir folgen der Autobahn bis zur A5, die für einen Samstagmorgen noch recht leer ist. Bei Freiburg machen wir eine Pause, ein TB-Hotel und ein paar andere Caches haben wir uns rausgesucht. Auf dem Weg zum TB-Hotel kreuzen alle paar Meter Weinbergschnecken den Weg. Ein lustiger Anblick.

Der Weg führt uns weiter direkt nach Kronau bei Karlsruhe zu einer Freundin, die uns ihr Sofa für zwei Nächte überlässt.

Nach einer kurzen Pause machen wir uns an einen komplexen Multi-Cache, den wir letztes Jahr schon ein mal nicht erfolgreich bei Hagel und Regen suchten. Dieses Mal ist wenigstens schönes Wetter. Wieder werden wir nicht fündig. Wir schreiben später eine Mail an den Owner und es stellt sich heraus, wir haben uns verrechnet.

Die nächste Station, die wir uns vorgenommen haben, ist Ladenburg.


Ein hübsches kleines Städtchen am Neckar. Wir finden sogar einen kostenlosen Parkplatz direkt in Innenstadtnähe. Und das, obwohl gerade so etwas wie eine Stadtrallye stattfindet. Von einer nicht weit entfernten Versammlung strömen immer mehr Gruppen mit Papier und Stift aus, um Hinweise in der Stadt zu finden. Wir freuen uns sogar. Endlich können wir mal in der Öffentlichkeit Geocachen ohne auch nur aufzufallen.

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Tag 5 – Friedrichshafen – Feldkirch

Der Tag beginnt, wo der Vortag geendet hat – im Restaurant des Hotels Goldenes Rad in Friedrichshafen. Ein kleines aber feines Frühstücksbuffet steht bereit, und ausgesprochen wohlschmeckender Kaffee, grossartige frische Croissants locken, dazu Butter (salzig und süss) und Marmelade, anscheinend von Darbo oder in ähnlich guter Qualität. Wir kosten Schwarzkirschkonfitüre, Erdbeer und Himbeer, alle sind superfruchtig lecker, das Frühstücksei ist gerade noch flüssig wie ich das liebe… ein super Start in den Tag. Nur bei den Säften dürfte die Auswahl durchaus noch etwas mehr regional und bio sein als der Orangensaft aus Konzentrat und der klare Apfelsaft sowie Grapefruitsaft aus der Flasche.

Dann checken wir aus, tragen unsere Tasche zum Parkhaus, verstauen alles, und gehen ins Zeppelinmuseum. Die Kamera haben wir bewusst nicht mitgenommen, dafür lassen wir die Exponate auf uns wirken.

Das Herz des Ganzen ist ein originalgetreuer Nachbau eines winzigen Anschnitts aus der LZ 129 Graf Hindenburg. Hier versteht man warum das Ding Luftschiff hiess – die Maße ähneln denen der Titanic. Viele Exponate rund um die Entwicklung der Zeppeline führen durch die Geschichte des Luftschiffbaus nebst ihrer Verzahnung mit den Größen (nicht nur) der deutschen Politik, Technik und Wissenschaft – Linde, Maybach, Dornier, Daimler, um nur ein paar zu nennen – bis hin zu Arthur Eichengrün.

Sonderlich gross ist das Museum allerdings nicht, und eine technische Sonderausstellung ist gerade wegen Umbaus geschlossen. Blöd für uns. So machen wir uns am späten Vormittag auf den Weg nach Österreich, und da wir nicht noch ein Bapperl kaufen wollen für die paar Kilometer in den Vorarlberg, fahren wir Bundesstrasse.

Unterwegs stoppen wir an einem Flugplatz und in Hohenems, um Caches zu suchen. Burg Alt-Ems entpuppt sich dabei als historisches Kleinod, eine der grössten Wehranlagen des Mittelalters.

Dann fahren wir weiter bis nach Feldkirch, wo wir uns am frühen Morgen per eMail ein Hotelzimmer für zwei Nächte reserviert haben, im Hotel Weisses Kreuz, das hauptsächlich Bustouristen versorgt und sehr verkehrsgünstig an der Autobahn und zwischen Bodensee, Großem Walsertal, Liechtenstein (und der Schweiz) liegt – auch für uns der Grund hier zu stoppen.

Das Hotel kann mit dem in Friedrichshafen leider nicht mithalten – aber für zwei Nächte zum Schlafen wird es gehen, und auch hier gibt’s WLAN. Allerdings nur für Geräte, auf denen der Browser ein Pop-Up zulässt.

Wir werfen einen Blick auf geocaching.com, auf die Karte – ein Pocket Query der Umgebung hatten wir uns schon heute morgen gezogen, zusätzlich packen wir noch zwei Multis aufs GPS und fahren erst mal los die nähere Umgebung unsicher machen und den lokalen grossen Interspar analysieren.
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Tag 4 – Odenwald – Rheinfall – Bodensee

Vor allem eins wollen wir heute: Strecke machen. Auf der A81 rechnen wir mit heftigem Verkehr, und wir wollen zu einer halbwegs zivilen Zeit in Friedrichshafen ankommen, um uns noch ein Zimmer zu suchen und etwas umzuschauen. Aber die Zeit für einen am Weg liegenden EarthCache nehmen wir uns trotzdem.

Die Tropfsteinhöhle Eberstadt ist so früh am Morgen noch nicht zugänglich – die müssen wir uns für einen anderen Besuch aufheben, aber die Runde um den geologischen Lehrpfad machen wir in der Morgenfrische gern.

Ein paar Tradis am Weg verhaften wir ebenfalls, dann geht es gen Süden.
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Schloß Karlsruhe

Karlsruhe steht, da wir dort Freunde haben, immer mal wieder auf der Liste der Städte in denen wir Halt machen. Und so ist das Reiseziel “Fächerstadt Karlsruhe und das Karlsruher Schloss” aus 1000 Places to See Before You Die – Deutschland, Österreich, Schweiz eines, das wir schon einmal abhaken und mit Euch teilen können – hier kann man über kulinarische Erlebnisse nachlesen, auch Ausstellungen wie die Hannibal-Ausstellung haben wir besucht, und natürlich mehrfach das Schloß fotografiert und aufgesucht:

Standort:
Karlsruhe

GPS-Koordinaten:
N 49°00′ E 8°24′

118 m Höhe über NN

Erbaut / Zerstört:
Erbaut 1715, Neubau 1746, 1944 im 2. Weltkrieg zerstört und danach wieder neu aufgebaut

Letztes Besuchsdatum:
Februar 2009

Schloß Karlsruhe

Kurzbeschreibung:

Als eines der wohl schönsten und prunkvollsten Schlösser Deutschlands liegt das Karlsruher Schloss mitten im Ausgangspunkte des sternförmigen Grundrisses der Stadt. Vor dem im Stil des Rokoko und Klassizismus gebauten Schloss liegt ein Schloßgarten im Stil des französischen Barocks, eingerahmt von vielen seltenen Bäumen, Plastiken und Statuen von Barock bis Modern, außerdem Denkmäler und Brunnen aus den verschiedensten Epochen. In den Räumen des Schlosses ist das Badische Landesmuseum untergebracht.

Geschichte:

Das Karlsruher Schloss wurde 1715 als Residenz des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach errichtet.
Das Gebäude wurde teilweise aus Holz gebaut und musste 1746 grundlegend saniert werden. Die Holzkonstruktionen wurden durch einen Neubau in Stein ersetzt.

1750 wurde das Schloss nach mehrfach geänderten Plänen von Balthasar Neumann durch den früheren Hofjunker Friedrich von Kesslau umgebaut. Im Jahre 1785 bekam der Schlossturm durch Wilhelm Jeremias Müller eine Verkürzung und erhielt ein Kuppeldach. 1849 wurde Großherzog Leopold aus dem Schloss vertrieben, das endgültige Ende der Familienresidenz kam 1918 mit dem Ende der Monarchie.

Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Karlsruher Schloss im September 1944 nach Bombenangriffen aus und wurde als Badisches Landesmuseum mit neuem Grundriss wieder aufgebaut.

Anlässlich der Bundesgartenschau 1967 wurde die Schlossgartenbahn Karlsruhe in Betrieb genommen.

Quelle: Wikipedia: Schloss Karlsruhe

Panorama Schloss Karlsruhe

Weiterführende Links und Informationen:

  • Wikipedia: Schloss Karlsruhe
  • Karlsruehr Messe: Geschichte des Schlosses
  • Badisches LandesmuseumLiteratur:
  • Das Karlsruher Schloß
  • Schloss und Hof Karlsruhe
  • Schloss und Schlossgarten Karlsruhe
  • Hannibal ad portas. Macht und Reichtum Karthagos, grosse Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg im Badischen Landesmuseum, Schloss Karlsruhe, 25.9.2004-30.1.2005
  • Imperium Romanum. Römer, Christen, Alamannen – die Spätantike am Oberrhein, grosse Landesausstellung Baden-Württemberg im Badischen Landesmuseum Schloss Karlsruhe, 22.10.2005 – 26.2.2006
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    Baden-Hessen-Tour

    Vorletzte Woche waren wir auf unserer allherbstlichen Eltern-Besuchs-Tour. Durch das lange Wochenende, an dem mein Vater auch noch Geburtstag hatte, gab es keine Ausrede und so fuhren wir los. Am 3. Oktober, Feiertag und Freitag zugleich ging es ganz früh ins Auto und los.

    Auf dem Weg in den Odenwald nahmen wir am Rande der Autobahn den einen oder anderen Cache mit. Die wirklichen Highlights entdecken wir aber erst kurz vor dem Ziel. Direkt am Gambacher Kreuz liegt die Burg Münzenberg.

    Doch die Burg war nur die Beilage zu einem Ort, dessen Cache den Namen Windy Corner trägt. Read the rest of this entry »

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    Geocaching-Tour mit Elternbesuch

    Passend zu unserer Tour de Eltern hatten wir wenige Tage vorher unser Der erste Cache führte uns also nach Uelzen. Hinter dem Titel Relikte II – Steinkranz verbirgt sich eine Grabanlage aus der Bronzezeit. Zu unserer Verwunderung lag diese mitten im Hafengebiet, umringt von Industrie. Ein Ort, an dem ich sicher keine alte Grabanlage gesucht hätte. Es war jedenfalls sehr interessant, an diesen Ort geführt zu werden, auf den ich ohne einen Cache nicht aufmerksam geworden wäre. Schön auch, dass wir hier dann unseren ersten Geocoin fanden.

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