Archiv für Kategorie Hamburg

Die Freuden des Cachelegens

Der Liebste und ich sind zwar nicht die fleissigsten Cacheleger – da dümpelt noch einiges in der ToDo-Liste – aber man freut sich ja doch wenn interessante Logs zu den eigenen Caches eintreffen. Zwei der grossartigsten kamen zu unserem Cache an der Imam-Ali-Moschee in Hamburg.

Ich verlinke mal auf beide, weil sie einfach lesenswert sind und vor allem die Fotos des zweiten sich lohnen – das Bemerkenswerteste daran: das zweite Log ist ein Not-Found. Ich weiss nicht wie viele Not-Founds mit so viel Liebe geschrieben wurden – auf jeden Fall ein ganz herzliches Dankeschön dafür, und für die Einblicke, das sind die kleinen Highlights im Leben eines Cachelegers.

Log 1 (von kehre26):

Was für ein Tag! Da gehen wir hierher, bewundern das Bauwerk, gucken, finden nichts, weil es so vermuggelt war und wir nicht richtig sehen konnten. Da kommt jemand die Auffahrt herunter und ermuntert uns doch in die Moschee zu gehen. Wir hätten uns nicht getraut und gingen nach dieser sehr freundlichen Auffforderung trotzdem. In der Moschee wurden wir freundlich begrüßt uns zu einem Herrn zu setzen, der gerade drei Touristen etwas erklärte. Da meine Tochter sich schon immer für solche Orte sehr interessiert hat war es auch für sie sehr spannend. So verbrachten wir lange Zeit in der Moschee und waren sehr überrascht über so viel Freundlichkeit.

Es war ein sehr schönes Zufallserlebnis und zum Glück hatten wir natürlich vorher vieles in der Cachebeschreibung gelesen, sodaß wir erstaunen mit der Anzahl der Menschen hervorrufen konnten, die den Teppich knüpften…

Vielen Dank für dieses interessante Erlebnis, zumal ich die Moschee schon als kleines Kind immer bewundert habe.

Ach ja, als wir draußen waren haben wir den Kleinen natürlich zügig gefunden.

Log 2 (von posaunenclaus) – unbedingt die Bilder ansehen!

Den Winzling habe ich leider nicht gefunden, doch ein besonderes Erlebnis hatten wir hier doch.

Unterwegs mit einem Reisebus und ca. 60 Jugendlichen unseres großen Jugendblasorchesters aus Baden-Württemberg. Heute war Stadtrundfahrt. Als wir also beim Halt an der schönen Moschee fast alle so auf das Gebäude zugehen, fragt und ein Moslem, ob wir die Moschee von Innen besichtigen wollen. Es wurde gerade gebaut, doch dieser sehr nette und eindrucksvolle Mensch nahm sich viel Zeit, uns die Moschee zu zeigen und auch einiges über seine Lebensansichten und den Islam zu erzählen. Es war wirklich sehr beeindruckend und hat auch zur Völkerverständigung beigetragen. Ganz im Sinne dieser Cacheserie, die ja wohl auch Verständnis der unterschiedlichen Kulturen und Glaubensgemeinschaften fördert.

Hierzu einige Bilder aus dem Innenraum mit unserer großen Gruppe. Die etwas zu freizügige Bekleidung unserer Spielerinnen und Betreuerinnen sei entschuldigt, wir wussten ja im Vorraus nicht, daß wir zum Besuch einer Moschee kommen. Der Moslem, bestimmt ein hoher Funktionär dieser Glaubensgemeinschaft, hat es aber toleriert. Die Schuhe haben wir uns natürlich ausgezogen.

Es dauerte somit auch viel länger als geplant, und als wir die Moschee wieder verließen, drängte es zur Weiterfahrt, was leider ein ausgiebiges Suchen verhinderte. Auf die Schnelle also den Cache dann leider nicht gefunden, trotz hint.

Vielen Dank, das bereitet auch uns viel Freude. Schön, wenn Geocaching so was bewirken kann.

2 Kommentare

Earthcaches in Hamburg

Als Maintainer der Earthcaches in Hamburg Liste bei Geocaching.com wird es langsam mal Zeit, auch ein paar der Earthcaches vorzustellen. Alle haben auch wir noch nicht besucht. Die Links zu den Caches sind auf der Liste zu finden.

Stein von Othmarschen

Stein von Othmarschen

Endmoräne Mellenberg

Endmoräne Mellenberg

Bahrenfelder See

Bahrenfelder See

Bergedorfer Geesthang

Bergedorfer Geesthang

Heukenlock

Heukenlock

Tunneltal Volksdorfer Teichwiesen

Tunneltal Volksdorfer Teichwiesen

, ,

Keine Kommentare

Action Kids Hamburg – Tipps und Adressen, die Kinder bewegen

Durch ein Gewinnspiel bin ich an dieses Büchlein gekommen. Ich muss ehrlich sagen, ich habe es weder gelesen noch habe ich die Tipps und Adressen darin ausprobiert. Für Hamburger mit Kindern dürfte es aber sicher interessant sein. Deswegen möchte ich es auch nur kurz vorstellen.

Zuerst dachte ich es handle sich um ein Werbeheft von Mars, dem Süßwarenhersteller, denn unten auf der Front prangt der Schriftzug “Clever Naschen – Eine Initiative von Mars”. Doch das Innere des Buches ist erstaunlich Werbefrei und Mars war wohl nur am Vorwort beteiligt. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

Keine Kommentare

Berliner Bogen

Oft drehen sich Geocaches auch um Architektur, sprich besonders ansehnliche Gebäude werden mit einem Micro bedost, damit man auch mal die Gelegenheit bekommt, sich das Werk des Architekten anzusehen. Einen anderen Weg geht der Cache am Berliner Bogen.

Statt den üblichen Büroklötzen ist das Architektenbüro Bothe Richter Teherani einen anderen Weg gegangen. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

1 Kommentar

Tag 1 – Hamburg – Texas – Nordhessen

So genau stand (und steht) noch nicht fest wohin unsere erste grössere Tour dieses Jahr führen soll – nur ein paar Stationen entlang des Weges sind sicher, etwa der Besuch bei der jeweiligen Familie, oder aber das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen sowie der Rheinfall in Schaffhausen. Deswegen haben wir die Tour auch Bodensee & Beyond genannt, mal sehen wo es uns sonst noch so hin verschlägt.

Die erste Etappe führt uns bei wunderbarem Frühlingssonnenschein von Hamburg bis zu meiner Mutter in Nordhessen, und da wir niegelnagelneue Sommerreifen einfahren und uns Zeit lassen wollen, haben wir die Route über Lüneburg und dann die B4 eingeplant.

Der erste Stopp liegt am Kleinbahnhof Gross Oesingen, einem Lost Place Cache, an dem wir schon einmal verzweifelt sind.


Auch dieses Mal haben wir kein Glück, und fahren weiter nach Texas – wo wir aber auch nicht fündig werden.



Zum Rest des Beitrags »

,

3 Kommentare

Geocaching-Bericht – Nachgeholt

Wieder ist es eine Weile her, dass wir das letzte mal vom Geocachen berichtet haben. Und wieder ein mal haben wir uns nicht daran gehalten, einzelne Berichte zu schreiben und so mehr von unseren Ausflügen zu berichten. Deshalb werde ich wieder mal ein paar Highlights zusammenfassen.

Charlie radelt zum Cache

Charlie radelt zum Cache

In der Woche nach dem letzten Bericht waren wir getrennt unterwegs. Ishtar war zu Besuch in Baden-Würtemberg, teils geschäftlich, teils Freunde besuchen und dabei auch noch cachen. Einen Bericht dazu gab es auch. Ich musste mich alleine durchschlagen und war weniger aktiv in dieser Woche. Aber um nicht ganz abgeschnitten zu sein, hatte ich ein T-Mobile G1 als Leihgerät und konnte so ebenfalls meinem Hobby nachgehen. Von den vier Caches, die ich eigenständig mit dem Gerät fand, ein fünfter nur mit Google Earth, möchte ich immerhin einen hier erwähnen, den schönsten davon: Justin Time. In wie weit der Name passt, kann und will ich nicht beurteilen. Aber die Versteckart fand ich schön. Zum Rest des Beitrags »

,

4 Kommentare

Sonntagsspaziergang im Heidkoppelmoor

Am vergangenen Sonntag haben wir uns bei recht kaltem, aber doch zeitweise sonnigem Wetter aufgemacht, nicht nur einen der neuesten Mystery Caches in Hamburg anzugehen, die Vernissage, sondern auch gleich einen kleinen Multi in der Nähe anzulaufen.

Dieser Multi, betitelt mit “Das Versteck“, stellt folgende Aufgabe:

Strengt euch an und findet das geheime Versteck der königlich bayrischen Agenten um die Machtübernahme der Bayern in Hamburg zu verhindern.

Da konnten wir natürlich nicht tatenlos dabeistehen…

Diese Brücke ist es übrigens nicht, aber sie steht an einer der Stationen im Wald.


Zum Rest des Beitrags »

Keine Kommentare

1000 Places – Tierpark Hagenbeck

Die Deutschland-Österreich-Schweiz-Ausgabe von “1000 Places to see before you die” listet einiges interessantes für Hamburg auf. Unter anderem den Tierpark Hagenbeck, den wir zuletzt 2007 mit einer guten Freundin besucht haben, und der 2009 wieder auf dem Programm stehen wird.

Carl Hagenbeck erfand 1896 eine Zooanlage ohne Gitteranlagen. Diese Erfindung wurde zum Patent angemeldet. Zum ersten Mal konnten die Tiere in einer annähernd artgerechten Umgebung gezeigt werden. Dieser Plan wurde 1907 in Hamburg-Stellingen umgesetzt. Der Nachbau einer artgerechten Umgebung wurde von vielen anderen Zoos übernommen. Heute ist der Tierpark ist der einzige sich im Privatbesitz befindliche Großzoo Deutschlands, der zudem ohne reguläre staatliche Beihilfen auskommt, die Kosten werden zu weiten Teilen von einer Stiftung gedeckt.


Antje, hier auf dem Bild zu sehen, war ein echtes Hamburger Original und ist beim NDR in Pausenspot verewigt. Das Walross lebt leider nicht mehr, und einen richtigen Ersatz dafür gibt es auch nicht. Aber ein Besuch lohnt sich alle mal, nicht nur wegen der jungen Elefanten, sondern auch für einen Stopp im Orang-Utan-Gehege, oder im noch recht neuen Aquarium. Hagenbecks Tierpark ist eine der schönsten Grün- und Zooanlagen die wir kennen, und immer einen Ausflug wert.

Die restlichen Bilder von unserem Besuch solltet Ihr Euch natürlich auch ansehen.

,

Keine Kommentare

Theaterabend: Callboys

Gestern abend war ich mit einer Freundin im Theater – genauer im Theater in der Basilika, einer kleinen Bühne in Altona, wo ich schon einige Male war. Gegeben wurde eine Komödie von Katja Bernhard mit dem Titel “Callboys”.

Das Stück laut Programmbeschreibung:

Alex, Rainer und Christian teilen ein Schicksal: Sie sind alle drei völlig pleite. Um dem finanziellen Fiasko zu entgehen, kann nur noch ein großer Befreiungsschlag helfen. Als dann das attraktive Callgirl Manu auf der Bildfläche erscheint, ist die rettende Idee gefunden. Die drei gründen einen Begleitservice für Frauen. Doch plötzlich kommt die bange Frage auf: Was soll man bloß tun, wenn eine Frau auch Sex will? Kann man(n) auf Bestellung? Ist das nicht unmoralisch? Aber auf der anderen Seite: Besser Sex für Geld als kein Sex und kein Geld!

Genauer, Alex ist Klempner und ein Macho wie er im Buche steht und natürlich ist “Rohr verlegen” einer der Begriffe die er in mehr als nur einer Sprache beherrscht, Christian, der genau wie Alex immer noch darauf wartet dass Rainer ihn für Handwerkerarbeiten bezahlt, lebt mit seiner Mutter zusammen, und Rainer ist mehr oder weniger erfolgreicher Drehbuchautor – derzeit eher weniger, dazu steht seine Ehe – genau wie sein Konto – kurz vor dem Kollaps.

Die drei sehr ungleichen Genossen versuchen nun erst mal auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, was die Dienste eines prospektiven Callboys angeht, was zum Beispiel in aberwitzigen Strip-Einlagen oder dem Versuch zweier tänzerisch unbegabter Männer, einen Walzer zu tanzen, gipfelt – und in sehr viel Wort- und Situationskomik zwischen den drei Herren sowie einer professionellen Prostituierten.

Ich habe den Abend hindurch oft lachen müssen. Natürlich werden so ziemlich alle gängigen Klischees über Machos, Sex und den Kampf zwischen den Geschlechtern bemüht, aber dennoch kauft man Werner Bauer, Steffen Böye und Till Claro ihre Rollen ab.

An Glanzlichter vergangener Spielzeiten (wie “Ladies Night” und “Misery”) reicht “Callboys” leider nicht heran, dafür ist der Plot bisweilen zu flach und hat zu viele abrupte Sprünge und abstruse Wendungen. Aber für einen recht vergnüglichen Theaterabend taugt das Stück alle mal.

, ,

Keine Kommentare

Stolperstein – David Herz (Hermann) Kobritz

Zum Gedenken an

David Herz (Hermann) Kobritz

Herbert-Weichmann-Str. 51, Hamburg-Nord (Uhlenhorst)

Keine Kommentare