Archive for the ‘Odenwald’ Category
Und wieder nach Hause – mit Umweg
Posted by: nasebaer in Geocaching, Nordrhein-Westfalen, Odenwald on Februar 26th, 2010
Nach dem langen Wochenende in Aachen war dann unser Urlaubsteil vorbei. Harte Arbeit stand bevor. Unsere Eltern. Zuerst stand ein privater Termin in Dortmund an. Wir fuhren ganz früh in Aachen los und trotz schlechtem verregnetem Wetter kamen wir gut voran. Sehr wunderten wir uns über die Autobahnführung im Ruhrgebiet. Es gab so gut wie keinen Stau, wenn bei uns oder in Hessen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 angestanden hätte, waren es hier 120. Selbst enge Kurven auf und zwischen den Autobahnen waren unbeschränkt und der Verkehr lief. Das erinnerte uns an Friedrichshafen wo der Verkehr floss als die Ampeln keinen Strom hatten und danach wieder alles stockte.
Wir hielten uns nicht lange in Dortmund auf. Mit ein paar Caches, hauptsächlich an der A44, verlängerten wir zwar die Fahrtzeit, machten sie dadurch aber deutlich angenehmer. Fünf waren es, als wir in Bad Sooden-Allendorf ankamen, der letze direkt am Ortsschild. Den Abend ließen wir bei Petras Mutter ausklingen.
Der Mittwoch führte uns wieder auf die Straße. Über die A5 in den Odenwald. Unser Hauptstop war dazwischen in Münzenberg, direkt am Gambacher Kreuz. Eine hübsche Burg gibt es hier und in nicht all zu weiter Entfernung einen geologischen Garten mit Earthcache. Leider hat der nur nach Voranmeldung auf, die Bedingungen bzw. Fragestellungen den Earthcaches lassen sich aber auch so lösen. Eigentlich sollte dieser Earthcache, der fünfte Cache nach zwei in Bad Hersfeld und zwei an der A5, der letzte des Tages sein, aber wir probierten einfach mal GeOrg, ein Geocaching-Android-App aus. Wir hatten einfach noch Zeit übrig. Georg zeigte uns nicht nur einen Tradi in der Nähe, es lieferte uns auch noch mit Karten- und am Ende mit Kompassnavigation zuverlässig am Ziel ab. Test bestanden. Weiter ging es zu meinen Eltern. Auch sie wollten mal wieder besucht werden. Read the rest of this entry »
Tag 3 – Ritter, Dinos und Vulkane
Posted by: Ishtar in Bayern, Bodensee & Beyond 2009, Geocaching, Hessen, Odenwald on Mai 7th, 2009
Am 3. Tag unserer Tour haben wir uns ein paar Earthcaches um den Odenwald herum vorgenommen – am ersten Cache, dem Steinbruch Hainstadt, entdeckt nicht nur nasebaer Ecken die er auch als Eingeborener noch nie gesehen hat, sondern wir auch einen Hinweis auf den Geo-Naturpark Bergstraße Odenwald bzw. dessen Website.

Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald vereint eine reizvolle Landschaft, die sich auf einer Fläche von 3500 Quadratkilometern zwischen dem UNESCO-Welterbe Grube Messel im Norden, dem Rheintal im Westen über den Odenwald bis hin zum Bauland im Osten und dem Neckartal im Süden erstreckt.
Entdecken Sie die Faszination erdgeschichtlicher und landschaftsgestaltender Vorgänge und ihre Bedeutung für unsere Kultur und unser tägliches Leben!
Auf Hinweisschilder zu diesen interessanten Orten sollen wir im Lauf des Tages immer wieder stossen. Die steil aufragende Buntsandsteinwand ist jedenfalls ein interessanter Auftakt.

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Tag 2 – Vom Meissner zum Odenwald
Posted by: Ishtar in Bodensee & Beyond 2009, Geocaching, Hessen, Odenwald on Mai 6th, 2009
Für den Vormittag an diesem zweiten Tag haben wir uns eine Wandertour rund um den Hohen Meißner vorgenommen, Hessens zweithöchsten Berg – natürlich garniert mit ein paar Caches, die beinahe einen Rundweg ergeben, und zwar

- Der Meissner “Naturfreundehaus”
- Freideutscher Jugendtag 1913
- Der Meissner “SkiLift”
- Der Meissner „Specht“
- 713 Meter ü NN
- und Die Natur-Küche
Als Extra hängen wir noch einen Ausflug bis fast zur Kasseler Kuppe mit einem Ausblick über einen Steinbruch dran und sammeln spontan auch noch Gecko goes Hessian (Hoher Meißner) dabei ein.

Vorgenommen habe ich mir die Strecke nicht ganz ohne Hintergedanken… zum einen ist hier auf über 700 Metern Höhe über NN die Luft angenehm pollenarm und ich kann endlich mal richtig durchatmen, zum anderen ist meine Mutter der Meinung diese ganze Dosensucherei sei total albern, aber mit Wandern, da kann sie etwas anfangen.
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Burg Breuberg
Burg Breuberg ist für uns ein alter Bekannter, liegt sie doch quasi vor der Tür von nasebaers Eltern, und so kommen wir dort immer mal wieder vorbei.
| Standort: Neustadt/Odenwald GPS-Koordinaten: Erbaut / Zerstört: |
Veste Otzberg
Wie das Leben manchmal so spielt… Geocaching ist ja doch noch ein relativ junger Sport und neue Dosen und andere Caches (Earthcaches) tauchen allerorten auf – ein Blick in die nähere Umgebung meiner Schwiegereltern etwa warf mir zwei in 2008 gelegte Caches in der Nähe der Veste Otzberg aus, einer Burg im Odenwald, die wir auch schon bewandert haben.
| Standort: Hering (Otzberg) GPS-Koordinaten: N 49°49′ E 8°54′ 368 m Höhe über NN Erbaut / Zerstört: Erbaut 12. – 13. Jhdt., erstmal erwähnt 1231 Besuchsdatum: 1. Juni 2006 |
Kurzbeschreibung:
Das Zentrum der Veste auf dem Otzberg bildet ein 17 Meter hoher Bergfried, welcher von einem Kommandantenhaus, einer Kaserne (abgerissen), einem Palais, dem Korporalshaus (wieder aufgebaut) und einem Brunnen umgeben ist. Eingeschlossen ist das ganze von doppelten Ringmauern in ovaler Form. Auf dem Bergfried kann man bei schönem Wetter den kompletten Landkreis überblicken, sogar Frankfurt am Main ist sichtbar.
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Baden-Hessen-Tour
Posted by: nasebaer in Baden-Württemberg, Bayern, Geocaching, Hessen, Odenwald on Oktober 13th, 2008
Vorletzte Woche waren wir auf unserer allherbstlichen Eltern-Besuchs-Tour. Durch das lange Wochenende, an dem mein Vater auch noch Geburtstag hatte, gab es keine Ausrede und so fuhren wir los. Am 3. Oktober, Feiertag und Freitag zugleich ging es ganz früh ins Auto und los.
Auf dem Weg in den Odenwald nahmen wir am Rande der Autobahn den einen oder anderen Cache mit. Die wirklichen Highlights entdecken wir aber erst kurz vor dem Ziel. Direkt am Gambacher Kreuz liegt die Burg Münzenberg.

Doch die Burg war nur die Beilage zu einem Ort, dessen Cache den Namen Windy Corner trägt. Read the rest of this entry »
Odenwald und Bergstraße – Streifzüge durch einen Geopark
Posted by: Ishtar in Bücher, Deutschland, Odenwald on August 8th, 2008
In der schönen Reihe “Natur in Hessen” ist beim Fachverlag Dr. Fraund aus Mainz auch der vorliegende Band erschienen:

Odenwald und Bergstraße – Streifzüge durch einen Geopark
Ein Geopark ist ein besonders ausgewiesenes Gebiet, in dem Erdgeschichte erlebbar gemacht wird. In diesen Räumen soll verständlich werden, wie Landschaften entstehen, wie Gesteine und andere Rohstoffe im Untergrund verteilt sind und wie die Geologie die jeweilige Landnutzung beeinflusst. Diese Themen werden durch Angebote wie geführte Wanderungen, Informationstafeln und vieles mehr vermittelt. Der Odenwald, bzw. der Geopark Bergstraße-Odenwald, ist eines der von der UNESCO ausgewählten Beispielprojekte bei ihrem Ziel, ein globales Netzwerk von nationalen Geoparks zu schaffen.
Ein Geopark ist nach UNESCO-Definition
keine neue Kategorie von Schutzgebieten, sondern Geoparks sollen eine Möglichkeit bieten, den Schutz von Landschaft und Naturdenkmälern zu verbinden mit nachhaltiger Tourismus- und Regionalentwicklung.
Und gerade das Thema der nachhaltigen Entwicklung hat sich Herausgeber Herwig Klemp besonders auf die Fahnen geschrieben. Deswegen lässt er viele Fachleute aus Ökologie und Biologie zu Wort kommen. Ganz besonders angetan hat es mir der Beitrag von Dr. Mathias Ernst, der die Geschichte der Verwandlung des Geotops Odenwald um einen ganz persönlichen Blickwinkel bereichert, als jemand der die Transformation der bunten lebendigen Waldvielfalt dieser Landschaft hin zu einer artenarmen Waldbewirtschaftungs-Monokultur schmerzlich miterlebt hat.
Wichtig ist es den Autoren, zu betonen, dass – auch wenn die Reihe sich mit den Natur- und Kulturlandschaften Hessens befaßt – dieses Buch den gesamten Odenwald über die Grenzen der Bundesländer hinaus abdeckt – bis nach Heidelberg oder Miltenberg hinein.
Und ebenso vielfältig wie die Landschaft, die vorgestellt wird, sind auch die Themen, denen sich das Buch widmet.
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Not Gottes im Brudergrund
Posted by: Ishtar in Deutschland, Geocaching, Hessen, Odenwald on Mai 15th, 2008
Ein kleiner Waldspaziergang durch das Wildparkgelände im Brudergrund bei Erbach im Odenwald – der Wildpark kostet keinen Eintritt und ist gerade an heissen Sommertagen idyllisch und schattig an einem kleinen Bachlauf in einem tiefen Tal gelegen – führte uns auch zur Waldandachtsstätte “Not Gottes”.
Dies ist die vermutlich älteste gottesdienstliche Stätte Erbachs. Etwa um das Jahr 1200 n. Chr. wurde hier eine Kapelle im gotischen Stil errichtet, deren Umrisse noch rudimentär erkennbar sind.
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