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Radiotipp: Wandern in Frankreich

Le Bonheur en marchant – Frankreich zu Fuß

Am kommenden Samstag läuft bei Deutschlandfunk um 11:05 Uhr in der Reihe Gesichter Europas ein interessantes Feature über das Wandern in Frankreich. Aus der Programmbeschreibung:

Zwei Pinselstriche: rot und weiß. Man findet sie auf einem Mauervorsprung in Paris, einem Strommasten an der Nationalstraße, einem Zaunpfahl, einem Baum, einem Felsblock. Die unauffälligen Markierungen sind über ganz Frankreich verteilt, sie zeugen von einem riesigen Wegenetz. Die beiden Striche zeigen einen “GR” an, einen “großen Wanderweg”.

60.000 Kilometer sind es insgesamt. Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichtet und werden bis heute zentral in Paris verwaltet. Wandern liegt im Trend. Der Manager, die Sekretärin, der Bäcker, der Philosoph, Blinde – sie alle entdecken Wandern als Heilmittel gegen den Stress der schnelllebigen, modernen Gesellschaft. Schauspieler und Tänzer lockern beim Wandern die Glieder und suchen nach Inspiration, mehrere Ensembles ziehen zu Fuß übers Land, um in verschlafenen Dörfern der Provinz ihre Stücke aufzuführen.

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Tag 11 – Kronau-Elsass-Hamburg

Eigentlich hatten wir geplant, diese Tour mit einem Schlenker über Benelux ausklingen zu lassen. vielleicht mit einem Abschluss in Amsterdam. Aber schon in Zürich zeichnete sich ab, dass uns die schiere Menge an Impressionen reichte, und so haben wir beschlossen, am 11. Tag unserer Rundtour noch einen Abstecher nach Haguenau zu machen, und dann nach Hamburg durchzufahren.

Die Route nach Haguenau via Lauterbourg erweist sich im hinteren Drittel als wildromantisch, und mehr als einmal zweifeln wir an uns selbst, bis wir schliesslich vor dem anvisierten Supermarkt stehen. Auf dem Rückweg fahren wir durch die Pfalz, bei immer noch gutem Wetter, ehe uns auf Höhe des Rheins bei Bensheim sintflutartige Regenfälle erwischen, die uns bis Göttingen begleiten sollen – die Wolken kommen runter, die Wasserwand steht vor uns, das Fahren macht so gar keinen Spass, aber wenigstens schlagen sich unsre neuen Sommerreifen auch in der Regenschlacht ausgezeichnet.

Bei Göttingen nehmen wir noch einen sehr schick gemachten Geocache mit, ehe wir direkt die A7 nach Hamburg durchbraten, wo wir am frühen Nachmittag erschöpft auspacken, ein Bad nehmen, und erst mal ins Koma sinken.

Die Tour durchs deutschsprachige Ausland war sehr spannend und mal wieder aufschlussreich, und wir hatten viel Spaß, ahben viel Neues gesehen, und ein paar Orte entdeckt wo wir wieder mal hin müssen.

Schön wars. Und im Herbst geht’s nach Thailand,

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