Archive for the ‘Singapur’ Category

KulturSchlüssel: Malaysia und Singapur

Im Max Hueber Verlag sind in der Reihe KulturSchlüssel, herausgegeben von Gerd Simon, einige wirklich gute Reiseführer der etwas anderen Art erschienen, die – wie der Titel bereits suggeriert – dem Leser fremde Kulturen besser erschließen soll.



Alice Aarau, JoAnn Craig: KulturSchlüssel Malaysia & Singapur
Andere Länder entdecken & verstehen

will den Lesern die vielschichtige multikulturelle Gesellschaft und Lebensweise Malaysias und Singapurs nahebringen – angesichts von drei großen Bevölkerungsgruppen mit höchst unterschiedlichem religiösem und soziokulturellem Hintergrund eine echte Herausforderung.

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Lonely Planet World Food: Malaysia & Singapore

Für unsere Südostasienreise hatten wir uns eingedeckt – einmal mit dem Lonely Planet Guide für die Region, und einmal mit dem

LP Food Malaysia

Lonely Planet World Food: Malaysia & Singapore

Der Untertitel: for people who live to eat, drink & travel – with local recipes & culinary dictionary liess vermuten, dass ein Foodfreak wie ich genau die Zielgruppe ist.
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Tag 4 – Singapur, Sentosa Island

Noch vor dem Frühstück fragen wir per Mail beim Heeren House in Melaka an, ob die noch ein Bett für uns frei haben morgen nacht, dann tappsen wir zum “Frühstücksbuffet” des Hangout@ Mt. Emily, welches im Restaurant im EG aufgebaut ist. Das Buffet entpuppt sich als: Teebeutel und heisses Wasser, wahlweise Kaffee aus einem Nescafé-Automaten, Pseudo-Vollkorntoast samt Durchlaufgastrotoaster, eine Kreuzung aus Rührei und Omelette in einer Warmhalte, dito kleine gummiähnliche Würstchen, Saft- und Wasserkrüge (aromatisiertes Fruchtsaftzeugs, bis auf den Apfelsaft), eiskalte geschossähnliche Butterstücke, Erdnussbutter und eine rote Paste die an Tapetenkleister erinnert und Erdbeermarmelade darstellen soll.

Das Essen schmeckt grausig, der Kaffee geht gerade eben so durch, und nachdem wir unseren Flüssigkeitsbedarf mit etwas Apfelsaft vorsorglich gedeckt haben und uns freuen dass wir gestern das Frühstück verpennt haben, checken wir nochmal Mails – yippie, die Antwort von Bernard & Liz aus dem Heeren House ist da, wir können morgen bei ihnen schlafen, sie möchten nur gern dass wir vor 16 Uhr anreisen. Gut, unsere Busstrecke wollen wir heute ohnehin klären.

Wir machen uns auf den Weg zum Busdepot an der Lavender Street, von dem aus die Überlandbusse nach Malaysia, vor allem nach Melaka, fahren. Wir wollen nicht bloss sicherheitshalber unser Ticket für morgen buchen, sondern vor allem auch sehen wie lange wir vom Hotel dorthin brauchen.

In der Nacht hat es geregnet und die Luft ist wie warme Suppe, gestern war die Morgenluft angenehm, heute ist beinahe jeder Schritt und Atemzug eine Qual. Wir laufen bis zur MRT Little India, fahren dann eine Haltestelle weiter bis Farrer Park. Wir könnten das auch laufen, aber morgen mit Gepäck werden wir über jede Erleichterung froh sein, also simulieren wir die Strecke genau so.

Nach einer guten Stunde Fussweg, mit einem kleinen Kühlstopp in einem 7-11, stehen wir an der Lavender Street, einer langen geraden Hauptverkehrsstrasse. An dieser Ecke scheinen sich die (chinesischen) Begräbnisunternehmen der Stadt zu häufen. Das Busdepot entpuppt sich als ein grosser Parkplatz im Nichts, davor eine Reihe überdachte Sitzbänke, ein paar winzige Kartenverkäuferbuden und ein Klohäuschen. Das hatten wir uns etwas anders vorgestellt…

Alle Busunternehmen scheinen in Malaysia ansässig – wahrscheinlich ist die Busanmeldung da auch etwas günstiger, und fahren nach Johor Bahru und Melaka und noch einige andere Routen. Wir müssen noch ein wenig warten bis die Verkaufsbuden aufmachen, die ersten Busse fahren auch erst um 08:00 bis 08:30 Uhr ab.

Schliesslich machen die Verkäufer ihre Lädchen auf – wir entscheiden uns für Delima, die einen guten Ruf haben (und ausserdem schon da sind) – und stellen fest dass wir nicht mehr genug Bares haben um das Ticket zu bezahlen. Suuuuper Planung. Kartenzahlung ist hier natürlich nicht möglich. Wir erkundigen uns nach einem Geldautomaten (ATM, automated teller machine) und haben Glück: knapp 200 Meter entfernt ist eine Tankstelle, in der sich ein Geldautomat befindet.

Quer über die Wiese mit einem Trampelpfad – ich überlege kurz welche horrenden Strafen Singapur wohl für Jaywalking auf Grünflächen verhängen mag – marschieren wir zur Tanke und wieder zurück, bis wir schliesslich unsere Tickets für morgen 8:00 in der Hand halten. Dieser Abschnitt wäre geschafft… und um das Frühstück das wir verpassen werden ist es ohnehin nicht schade.

Wir laufen die Lavender Street hinab bis zur MRT-Station mit demselben Namen, eine Strecke die sich zieht. Kommen am Transstar-Busdepot nur wenige hundert Meter die Strasse hinab vorbei, dann haben wir endlich die MRT erreicht.

In der relativen Kühle der klimatisierten Schnellbahn entspannen wir das erste Mal heute wieder. Nächster Stop: Sentosa Island. Naja, fast.

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Tag 3 – Singapur zu Fuss

Kurz vor 10 Ortszeit (abends) sind wir also in Singapur angekommen. Recht spät, es war schon dunkel, und nach der langen Anreise wollten wir uns keinen Stress machen. Schnell noch Geld gewechselt, dann raus aus dem Airport. Am Ausgang des Terminals haben wir uns einen Mini-Bus gebucht, der uns zum Hotel bringen sollte. Für gerade mal knapp fünf Euro pro Person kein schlechter Deal. Wir mussten nur eine knappe Viertelstunde warten und der Bus kam, um uns zum Hangout@Mt.Emily zu bringen. So bekamen wir noch eine kleine Singapore at Night Tour, und wurden dann direkt vor der Tür abgesetzt. Laue Luft umfing uns.

Im Hangout wurden wir freundlich begrüßt. Neben den normalen Doppelzimmern dient das Haus auch noch als Jugendherberge mit Schlafräumen. Wir bezogen unser Doppelzimmer im fünften Stock. Einfach eingerichtet mit Bett, Tisch, kleinem Schränkchen und einem Bad mit Wanne/Dusche. Nichts besonderes, aber ausreichend. Die Dusche allerdings spuckte nur kaltes Wasser aus. Nach 36 Stunden unterwegs war aber auch das egal. Endlich sauber, Schweiss und Dreck von der Haut haben.

Von der Anreise so geschafft haben wir prompt heute das Frühstück verpennt. Es kann nur besser werden. Wir machen uns auf den Weg durch den Mt. Emily Park, der direkt an das Hangout angrenzt. Insekten geben laut sirrende Geräusche in den Bäumen von sich, die wie Elektrosummen klingen, ein älterer Chinese absolviert morgendliche Walking-Runden durch den angenehm schattigen Park. Hier wartet auch der Cache Emily Rose auf uns. Torsten hat noch etwas Bedenken, in das Buschwerk an einem tropischen Baum zu greifen, wer weiss was da alles krabbeln und beissen könnte… aber wenig später ist der Cache gehoben und auch der reisende Schotte auf den Weg gebracht. Ein guter Start.

Nach etwa 10 Minuten Fussweg kommen wir an der nahen MRT-Station Little India an, und fahren nach Chinatown, nachdem wir das halbwegs intuitive System des Ticketziehens durchschaut haben. Die MRT fährt natürlich im Linksverkehr, an den Stationen sind Schiebetüren und Trennwände die die Schienen von der Station abschirmen. In den einzelnen Stationen weisen Kunstwerke auf die lokale Tradition hin – in Little India sind es traditionelle indische Motive, die ein lokaler Künstler modernisiert und auf die Wände aufgebracht hat, in Chinatown auf die Kachelfussböden gedruckte Kalligraphien eines Kalligraphie-Meisters, die eine Phoenix-Geschichte erzählen.


Hier lassen wir uns dann, als wir aus der Station raus sind (und unsere Plastikkarten-Tickets wieder gegen den Deposit von 1 Singapur-Dollar rückgegeben haben), einfach vom Instinkt führen und sehen uns mit großen Augen um, nach einer Fussgänger-Einkaufsstrasse die gerade erwacht folgen chinesische und auch hinduistische Tempel, und nach ein paar Ecken nebst dringend benötigtem Grüntee-Stop bei 7-Eleven landen wir quasi zufällig im Maxwell Road Food Court.


Wie wir später feststellen genau der, in dem auch Anthony Bourdain in seiner Singapur-Sendung saß, und eine der Lonely-Planet-Empfehlungen. Wir frühstücken Wantan-Suppe und Nudeln und sind sehr zufrieden mit uns und im Rückblick auch mit dem verpassten Hotelfrühstück.
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Emirates

Nachdem wir in unserem vergangenen Urlaub vier Flüge mit Emirates hatten, möchte ich meinen zwei Jahre alten Bericht auf datenhamster.org etwas auffrischen.

Im Grunde hat sich nicht viel verändert. Wieder haben wir Emirates gewählt, weil sie günstig waren und ab Hamburg fliegen. Immer noch bietet Emirates einen super Service zu einem guten Preis – unter der Bedingung, dass man früh genug bucht. Doch was hat sich in den zwei Jahren getan?

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Gebucht

Hinflug: HAM – DXB – SIN

Rückflug: (19 Tage später) – LGK – KUL – DXB – HAM

4x Emirates 777-300ER und ein mal eine Malaysia 737-400.

Jetzt fehlt noch das Programm dazwischen. Alles weitere wird sich zeigen.

Zur Einstimmung:

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