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	<title>Von Hamburg bis Hawaii &#187; Singapur</title>
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		<title>Asien2013 &#8211; Tag 51 &#8211; 60 &#8211; Sri Lanka</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 06:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nasebaer</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://25.media.tumblr.com/915a03db82f20c74b1674d1124fe90cd/tumblr_mj4bktY5oN1qz7yiio1_500.jpg" width="300" height="300" />Unsere Nacht im Marina Bay Sands endet. Doch wir lassen uns Zeit, denn wir werden kein so schönes Zimmer mehr bekommen. Nach einem letzten Blick über die Gardens by the Bay fahren wir runter in die Lobby. Wie am Vortag gibt es auch hier wieder Schlangen an der Rezeption. Für 2.500 Zimmer sind sie hier ganz schön unterbesetzt. Unsere Rucksäcke lassen wir das Hotel lagern und wir gehen in die angrenzenden Mall, Dim Sum frühstücken.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinter der Mall ist auch schon die Helix-Bridge und wir werfen einen Blick darauf. Schick sieht sie ja schon aus, aber es ist auch nur eine Brücke. Beeindrucken kann sie uns nach der vielfältigen Architektur in Marina Bay nicht mehr. Wir wollen allerdings in das Art&amp;Science Museum, dessen blütenähnliches Gebäude hier steht. Alleine schon das Gebäude ist spannend. Noch viel spannender ist die Sonderausstellung &#8220;<a href="http://brickartist.com/" target="_blank">The Art of the Brick</a>&#8221; mit Kunstwerken aus Legosteinen. Was Nathan Sawaya hier gestaltet hat, ist beeindruckend. Dazu sind die Kunstwerke noch mit Licht schön in Szene gesetzt. Mit den Key Cards des Marina Bay Sands gibt es Rabatt auf den Eintritt, da lohnt sich der Ausflug alle mal. Für die Fotoausstellung &#8220;Outside In: A <em>Magnum </em>Photos Showcase&#8221; und die kleine Ausstellung zum Gebäude selbst lohnt es nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann ist auch schon Nachmittag. Wir holen unsere Rucksäcke und fahren mit der MRT zum Flughafen. Es hätte auch einen kostenlosen Shuttle-Bus des Marina Bay Sands gegeben, doch als wir die kleine Wartehalle mit den dazugehörigen Menschen- und Koffermengen für den Bus gesehen haben, war uns klar, dass wir da nicht mit müssen. Weil <a title="Air Asia" href="http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/03/08/air-asia/">AirAsia</a> eine Woche zuvor die Strecke gestrichen hat, bringt uns Tiger Airways mit einem A320 in gut 3,5 Stunden nach Colombo.<span id="more-2369"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem Problem mit dem Visum bei der Einreise &#8211; mein Pass ist seit Penang nicht mehr maschinenlesbar, und die Passnummer ist ja so schwer abzutippen, wenn eine 9- und eine 10-stellige drauf steht &#8212; besorgen wir uns wieder die übliche lokale SIM-Karte. Etisalat will 300 Rupien für 1 GB Datenmenge, Dialog 1.300 für das Touristenpaket. Aus Netzabdeckungsgründen wollen wir eigentlich zwei verschiedene, aber die 1.000 Aufpreis ist uns das nicht wert, und wir fahren unterwegs gut mit Etisalat.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden von einem Fahrer abgeholt und stellen erst, als wir am Guesthouse ankommen, fest, dass es der Besitzer ist. Er zeigt uns schnell das Zimmer und verschwindet. Es ist nach 23 Uhr und er wollte wohl ins Bett. Am nächsten Morgen packen wir wieder unsere Sachen, zahlen und weiter geht es. Auch hier auf Sri Lanka ist Taxi ein privates Fahrzeug, das gerne auch für Transporte aller Art genutzt wird. In diesem Fall ein tiefergelegter Van mit unbequemen Sitzen. Wir fahren bis zum Bahnhof in Colombo. Wir wollen uns am Ticket-Schalter anstellen, doch ein älterer Mann erklärt uns, das sei die Schlange für die 3. Klasse. Wir sollen uns besser an den leeren Schalter der 1. und 2. Klasse begeben. Dort werden wir abgewiesen, weil wir kein Ticket für den nächsten Zug, sondern eine Reservierung für einen späteren möchten. Der ältere Mann bringt uns dann zum Reservation Office und stellt uns am richtigen Schalter ab. Mit dem Ticket in der Hand und 220 Rupien (1,50 Euro) weniger in der Tasche wollen wir die Umgebung des Bahnhofs erkunden. Die Hoffnung, hier gäbe es ein klimatisiertes oder zumindest mit Ventilatoren versehenes Cafe bestätigt sich leider nicht. Nur unzählige Verkaufsbutzen und ein Markt reihen sich um den Bahnhof. Zudem ist es laut, voll und stickig. Genau das, was wir jetzt nicht brauchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://25.media.tumblr.com/9f402e991a61d202a756a2fd710dc7e8/tumblr_mj6fx8O3Oc1qz7yiio1_500.jpg" width="300" height="300" />Ein Rundumblick zeigt den Turm eines Hilton. Die Strecke ist weiter als gedacht, doch wir hoffen auf einen Kaffee in gekühlter Atmosphäre. In der Eingangshalle ist es wirklich klimatisiert. Der Türboy zeigt uns auf die Frage nach einem Cafe das Buffetrestaurant. Doch davor gibt es die Tee-Lounge. Wir nehmen in bequemen Sesseln Platz und bestellen erst mal Eistee. Der kommt ungesüsst mit einem Extra-Glas Zuckersirup und ist ausgesprochen lecker. Mit der Zeit summiert sich die Rechnung dann noch um ein leckeres und umfangreiches hauseigenes Club-Sandwich und eine Kanne leckeren &#8220;Luxus-&#8221;Tees. Alles in allem umgerechnet 15 Euro in schöner Atmosphäre. Eine Stunde bevor unser Zug fährt, ziehen wir wieder los.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir setzen uns an den Bahnsteig und warten auf unseren Zug. Da ist plötzlich der ältere Mann wieder und beginnt uns Bilder eines zerstörten Guest Houses zu zeigen. Wir wissen nicht genau, ob er uns eine Wiederaufbauhilfe oder Zimmer im wieder aufgebauten verkaufen will, und werden ihn mit dem Hinweis auf eine schon vorgeplante Reise wieder los. Der Zug rattert an den Bahnsteig, wir suchen unsere Plätze in der 2. Klasse. Die Sitze sind einigermassen unbequem, aber bieten genug Platz. Am Fenster hat man auch etwas Aussicht. Die Zufahrt selbst ist, obwohl sie überall als so toll beschrieben wird, nicht wirklich so spannend. Der Ausblick auf der anderen Seite ist zwar etwas besser, doch von der tollen Landschaft sieht man nicht viel. Grüne Hügel, in der Regel von Bäumen neben dem Bahngleis zugewachsen. Nach drei Stunden kommen wir mit leichter Verspätung in Kandy an.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Bahnhof warten schon unzählige Tuk-Tuk-Fahrer. Hier scheitere ich das erste mal beim Verhandeln des Preises. Sie scheinen sich abgesprochen zu haben. Unter 200 Rupien, also 1,20 Euro, ist nichts zu machen. Wir lassen uns zum Madugalle Guesthouse fahren. Weit ist es nicht und im Vergleich zum Preis der Bahnfahrt ist die Tuk-Tuk-Fahrt eigentlich schon Wucher. Reviews hatten uns schon gewarnt, dass wir uns von der Fassade des Guest Houses nicht abschrecken lassen sollen. Es ist so unscheinbar, wie überall geschrieben wurde. Eine Eingangstür, ein Garagentor, ein Flachdach oben drauf. Mehr sehen wir von der Strassenfront nicht. Doch wir klingeln trotzdem. Ein älterer Herr in traditioneller Kleidung öffnet uns und lässt uns eintreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Besitzerin, Kumari, begrüßt uns und führt uns nach hinten durch. Hier sehen wir dann, dass sich hinter der Fassade viel mehr verbirgt. Gut acht Zimmer gibt es, davon ein Teil der Familie gehörend, ein Teil vermietet als Guesthouse. Sie führt uns nach oben in unser Zimmer, sagt uns, wir sollen uns erst mal ausruhen, die Formalitäten können wir später erledigen, und fragt, ob wir am Abend Dinner möchten. Gerne möchten wir das. Wir sehen uns im Zimmer um, ruhen uns aus und duschen. Dann gehen wir wieder nach unten und werden schon mit der Frage, ob wir ein kaltes Bier möchten, erwartet. Gerne möchten wir das.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können uns jetzt erst mal richtig umsehen. Ein großes Zimmer, bei uns als Wohnzimmer mit Esszimmer bezeichnet, ist hier direkt hinter dem Eingang. Die Wände hängen voll mit Familienbildern und Dekorationen aus der Vergangenheit der Familie samt antiken Möbelstücken. Doch es fühlt sich eher nach Wohnzimmer statt nach Museum an. Hier wird auch das Dinner serviert. Im Haus wird es frisch gekocht und kommt als ein sehr leckeres Sri Lanka Curry auf den Tisch. Neben Reis gibt es drei Sorten: Fleisch, Kartoffel und Gemüse. Alle drei als Curry, alle drei richtig lecker. Und Nachschlag wird uns trotz Sättigung auch aufgedrängt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://25.media.tumblr.com/a2a93110145bb81720d0529c69cd23af/tumblr_mj81h5Jann1qz7yiio1_500.jpg" width="300" height="300" />Am nächsten morgen beschliessen wir, uns das so gelobte Kandy anzusehen. Doch erst gibt es im Guest House ein ausgiebiges Frühstück. Tee, Kaffee, Toast mit Eiern, hausgemachter Marmelade der Cousine. So viel wir wollen. Es gibt Tuk-Tuks und einige empfehlen, zu laufen. Kandy ist ja nicht groß. Letzteres versuchen wir und raten schon alleine wegen den Temperaturen, der Luftfeuchtigkeit und dem Verkehr ab. Was oft als zweitgrößte Stadt Sri Lankas und als klein bezeichnet wird, ist nicht so fußgängertauglich, wie es auf den ersten Moment scheint. Sicher gibt es Fußwege, eng neben der Strasse, doch der Verkehr&#8230; Tempel, Tee und Tanzshows bietet Kandy. Wir sehen nicht viel. Schon nach dem kurzen Weg vom Guesthouse an den See sind wir durchgeschwitzt. Da wir sowieso noch genug zu tun haben, wollen wir zurück zum Guesthouse fahren. Doch vorher kaufen wir uns noch etwas Wasser und einen Snack für Zwischendurch. Der Versuch, ein richtiges Cafe zu finden scheitert. Dabei stellen wir fest, dass es praktisch keine Restaurants gibt. In Sri Lanka isst man zu Hause?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Suche nach dem Tuk-Tuk scheitert nicht. Es fahren und stehen genug herum. Doch keiner kennt das Guest House. Nur am Bahnhof scheint man es zu kennen, doch das ist in der anderen Richtung. Irgendwann sind wird dann zu Fuß so weit, dass sich die Fahrt sowieso nicht mehr lohnt. Lesend und schreibend verbringen wir den Rest des Tages. Auch an diesem Tag essen wir Dinner im Guest House. Es ist wieder lecker und wir beschliessen, auch am nächsten Abend hier zu essen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://25.media.tumblr.com/c8d491f74e7995e72d98b3008f4d5956/tumblr_mj9y2fgYLg1qz7yiio1_500.jpg" width="300" height="300" />Der nächste Tag in Kandy bricht an. Hinter dem Haus tuckern ab und zu Züge vorbei. Dabei haben wir das Gefühl, es fällt gleich zusammen. Doch Nachts ist Ruhe. Wir werden von einem Fahrer abgeholt. Er bringt uns nach Sigiriya. Der Eintrittspreis ist unverschämt. Um die 30 Dollar, US natürlich, zu zahlen in lokaler Währung, sonst dürfen wir nicht auf den Steinbrocken. Der Steinbrocken steht hier 200 Meter hoch in der Landschaft und beherbergte auf seinem Plateau früher Tempelanlagen. Früher ist hier so ab 3000 vor Christus.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwa 1200 Stufen sind es die Treppen und Wege hoch. Zum Glück ist es bewölkt und die Sonne knallt nicht direkt auf uns drauf. Eine gute Stunde brauchen wir, mit Pausen, bis wir oben sind. Die Aussicht ist toll, die Tempelruinen oben hätten wir uns beeindruckender vorgestellt. Nur noch die Grundrisse sind da. Wir hätten die Aussicht gerne länger genossen, doch wir sehen eine Regenwand auf uns zu ziehen. Wir machen uns auf, um schnell runter zu kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ausgang zum Parkplatz gibt es noch mal Verkaufsbuden und wir gönnen uns etwas kaltes zu trinken. Dann fahren wir weiter. Wir biegen gerade auf die Strasse ein, da kommt der Regen runter. In Dambulla am Rock Temple angekommen hört es passenderweise wieder auf. Eintrittskarten bekommen wir keine, denn es ist &#8220;Lunchtime&#8221;. Erst eine viertel Stunde später gibt es Karten. Die sind mit 15 Dollar nicht ganz so teuer, für das Land allerdings schon. Wir dachten, die Tempel in der Höhle sind nicht weit, doch wieder steigen wir Stufe um Stufe nach oben. Drei mal überlegen wir es uns fast anders, doch dann sind wir da. Ein großer liegender Buddha, noch ein kleinerer in einer anderen Höhle erwarten uns. Dazu noch unzählige sitzende Buddhas in zwei anderen Höhlen. Trotz der Stufen lohnt sich der Ausflug nach hier oben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg nach unten beginnt es wieder zu regnen. Dank einiger Bäume mit vielen Blättern werden wir nicht all zu nass. Wir machen uns auf den Rückweg, nachdem wir den Fahrer mehrfach überredet haben, dass wir nicht an den diversen Spice- und Herbal-Gardens halten wollen. Auch wenn er gerne etwas Provision hätte, wir hätten sowieso nichts gekauft. Am Abend organisieren wir uns noch eine Fahrt nach Negombo am nächsten Morgen. Das Dinner bei Kumari ist eben so lecker wie am Vortag.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://24.media.tumblr.com/bf0ec9131a25dbe31417bddf9b0ce71c/tumblr_mjc04wsjrr1qz7yiio1_500.jpg" width="300" height="300" />Mit nur wenigen Minuten Verspätung steht dann am nächsten Morgen unser Fahrer vor der Tür. Es ist nicht der gleiche wie am Vortag, und als ich das junge Bürschchen sehe, denke ich mir, dass es eine rasante Fahrt wird. Doch es geht. Auch hier müssen wir mehrfach seine Anhaltewünsche verneinen. Wieder wollen wir nichts kaufen, auch wenn wir ihm seine Provision gönnen würden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Negombo endet dann auch der Bericht. Die restlichen Tag verbringen wir im Paradise Beach Hotel. Den Strand sehen wir uns nur kurz an, wir bleiben am Pool, denn hier gibt es Schatten. Vor dem Rückflug wundern wir uns noch über den doch recht rückständig wirkenden Flughafen von Colombo und erfreuen uns an dem einen Monat zuvor eröffneten A380-Terminal in Dubai. Wir fühlen uns wie nach einer Zeitreise von hundert Jahren, wenn wir die beiden miteinander vergleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Von über 30 Grad in Negombo sind es 13 Stunden später in Hamburg nur noch -2 Grad. Die Welt zu Hause hat uns wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><div class='mbk_simple_series_wrapper'><span class='mbk_simple_series_title'>Unser Asien-Trip 2013</span><div class='mbk_simple_series_prevnext' style='display:block; height:10px;'><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/04/19/asien2013-tag-45-50-singapur/' title='Asien2013 - Tag 45 - 50 - Singapur' class='mbk_simple_series_link_prev'>&larr; Asien2013 - Tag 45 - 50 - Singapur</a><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/04/23/two-dragons-siam-reap/' title='Two Dragons, Siam Reap' class='mbk_simple_series_link_next'>Two Dragons, Siam Reap &rarr;</a></div><ol><li class='mbk_simple_series_list_item'><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/02/17/gregory-byrne-bracken-a-walking-tour-hong-kong/' title='Gregory Byrne Bracken - A Walking Tour: Hong Kong' >Gregory Byrne Bracken - A Walking Tour: Hong Kong</a></li><li class='mbk_simple_series_list_item'><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/02/22/asien2013-tag-1-2-anreise-ham-hkg/' title='Asien2013 - Tag 1-2 - 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		<title>Asien2013 &#8211; Tag 45 &#8211; 50 &#8211; Singapur</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 06:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nasebaer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vorletzte Station unseres Trips sollte Singapur sein. Auch hier waren wir vor viereinhalb Jahren schon gewesen. Doch die Stadt entwickelt sich unglaublich schnell und dauernd entsteht neues. Es gibt so viel zu gucken, da kann man fast nicht oft genug kommen. In Kuala Lumpur verlassen wir das Hotel nachdem wir unsere Frühstücks-Runde durch Chinatown [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://farm9.staticflickr.com/8522/8564895774_922801b787.jpg" width="300" height="225" />Die vorletzte Station unseres Trips sollte Singapur sein. Auch hier waren wir <a title="Tag 3 – Singapur zu Fuss" href="http://www.vonhamburgbishawaii.de/2008/11/20/tag-3-singapur-zu-fuss/">vor viereinhalb Jahren</a> schon gewesen. Doch die Stadt entwickelt sich unglaublich schnell und dauernd entsteht neues. Es gibt so viel zu gucken, da kann man fast nicht oft genug kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Kuala Lumpur verlassen wir das Hotel nachdem wir unsere Frühstücks-Runde durch Chinatown gedreht haben. Die LRT bringt uns zum zentralen Bahnhof KL Sentral. Weiter geht es mit dem SkyBus von <a title="Air Asia" href="http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/03/08/air-asia/">AirAsia</a> zum Billigflieger-Terminal des Flughafens. Der Flug nach Singapur dauert keine Stunde.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Flughafen von Singapur besorgen wir uns erst ein mal eine Guthabenkarte der SMRT, des lokalen Verkehrsbetriebes. Die ez-link-Card kostet 12 S$ und hat schon 7 S$ Guthaben drauf. Wir haben und ausgerechnet, das wir mit einer Tageskarte mindestens 5 mal fahren müssen, um günstiger zu sein. Das bekommen wir nicht zusammen. Außerdem gibt es mit der ez-link sogar noch Rabatt auf den Fahrpreis.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Bahn fahren wir vom Flughafen in die Stadt. An der Station Bras Basah steigen wir aus und laufen die 100 Meter zur Bencoolen Street. War die Linie, mit der wir fuhren vor viereinhalb Jahren noch nicht in Betrieb wird hier schon an der nächsten gebaut. Dummerweise direkt neben unseren Hotel, dem Hotel 81 Bencoolen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir beziehen unser Zimmer, das eher praktikabel als hübsch ist. Doch in Singapur ist es schwer etwas bezahlbares zu finden. Für den Preis ist es OK. Wir gehen direkt wieder los. Auf der anderen Baustellenseite ist ein 7-11. Wir wollen hier eine SingTel-SIM-Karte kaufen. Erst beim bezahlen stellen wir fest, das es eine von StarHub ist. Plötzlich wird der Mann hinter der Kasse ungemütlich und gibt uns die Schuld an der falschen Karte. Wir gehen wieder und lassen ihn stehen. Direkt daneben an der Straßenecke gibt es einen <a href="http://www.kopitiam.biz/" target="_blank">Kopitiam</a>, eine Art Food Court. Wir essen erst mal etwas und sehen uns dann die Gegend an in der Hoffnung, ein weiteres Geschäft zu finden, das SIM-Karten verkauft. Wir laufen durch die Unterführung der <a href="http://smu.edu.sg/" target="_blank">SMU</a>, der Singapore Management University, und landen in einer Parallelstraße. Hier finden wir einen Cheers und hier versucht man nicht, uns eine andere Karte unterschieben.<span id="more-2353"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Unser Rundgang durch das Viertel führt uns bis zur Plaza Singapura, einer großen hübschen Mal, die vor viereinhalb Jahren nur halb so groß und bedeutend heruntergekommender war. Auf dem Rückweg kommen wir am <a href="http://www.sota.edu.sg/" target="_blank">SOTA</a>, der School of the Arts, vorbei. Damals war das noch eine Baugrube. Dann treibt es uns auch schon ins Bett. Wir wollen an nächsten Tag früh aufstehen, denn wir wollen wandern, im Grünen, in der Stadt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir stehen wirklich früh auf, denn wir wollen nicht in die Mittagshitze kommen. Nach einem Frühstück im Kopitiam um die Ecke fahren wir bis zur Harbourfront. Hier wollen wir uns im Supermarkt im Keller der Mall mit Wasser und Bananen ausrüsten. Alle Supermärkte, die wir in Malls gesehen hatten, machten früher auf, als der Rest. Doch nicht hier, der Cold Storage öffnet erst um zehn. Das ist zu spät, doch ohne etwas zu trinken wollen wir nicht los. Wir ändern unseren Plan.</p>
<p style="text-align: justify;">In der dritten Etage der VivoCityMall fährt eine Monorail nach Sentosa. <a title="Tag 4 – Singapur, Sentosa Island" href="http://www.vonhamburgbishawaii.de/2008/11/28/tag-4-singapur-sentosa-island/" target="_blank">Vor viereinhalb Jahren</a> war die Insel vor Singapur noch ziemlich grün mit eine paar Baugruben. Heute ist es mit Disneyland vergleichbar. Ein Universal Studios Themenpark ist die Hauptattraktion, doch aussenrum hat man so vieles gebaut. Zum Merlion, der Löwenstatue, hoch, erstreckt sich eine Mischung aus Mall, Hotels und Nobelrestaurants. Wir gehen in die Underwater World, einem neuen Aquarium. Im alten gab es einen langen Tunnel, den gibt es im neuen nicht mehr. Dafür haben sie beim Bau ein Becken mit einer großen, einer sehr großen Scheibe eingeplant. Hier kann man sich Theaterähnlich auf den Boden setzen und den Rochen und anderen Fischen beim vorbeiziehen zusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sehen uns noch eine Weile um und steigen die Treppen bis zum Merlion hoch. Doch dann haben wir genug. Das hier ist uns zu künstlich. Wir verschwinden wieder. Online haben wir eine Wäscherei, die schnell, zuverlässig und günstig ist, ausfindig gemacht. Sie ist an der Orchard Road, der Haupteinkaufsstrasse mit unzähligen Malls. In einer zurückgesetzten, kleinen Mall, finden wir die Wäscherei, die von einem älteren chinesischen Paar betrieben wir. Zu Fuß schlendern wir durch den Istana Park zurück zum Hotel, denn die Strecken in Singapur sind kürzer, als sie auf der Karte aussehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://farm9.staticflickr.com/8230/8563793597_47b2301b55.jpg" width="225" height="300" />Für den nächsten Tag bereiten wir uns vor und wir können wirklich früh los. Wieder fahren wir bis Harbourfront und steigen um. Wenige Station später steigen wir an der Station Pasir Panjang aus. Wir laufen ein Stück zurück und dann die Pepys Road den Berg hoch. Auch das ist nicht so weit wie gedacht. Oben angekommen sind wir praktisch am westlichen Startpunkt des <a href="http://www.nparks.gov.sg/cms/index.php?Itemid=73&amp;id=62&amp;option=com_visitorsguide&amp;task=attractions" target="_blank">Southern Ridges</a> Walk. Hier geht es nach Westen in den Kent Ridge Park und nach Osten auf den Canopy Walk. Wir laufen den Canopy Walk entlang. In unserer Vorstellung dachten wir, er wäre, wie es sich gehört, an den Bäumen aufgehängt. Doch es ist nur eine Holzplanken-Strecke auf Pfosten. Trotzdem bietet er eine gute Aussicht und einige Einblicke von oben in die Dschungelwelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Verbindungsweg schlängelt sich vom Ende des Canopy Walk zum Hort Park. Der Hort Park hat einen nicht zugänglichen Gärtnereiteil und einen zugänglichen Schaugarten. Nach ein paar Gewächshäuser, die nur von aussen betrachtet werden können, gibt es kleine Gärten um verschieden Themen. Uns haben es die Gemüse- und Kräutergärten angetan. Eigentlich darf hier nichts mitgenommen werden, doch ein Gärtner, den wir nach einer Bohnensorte gefragt haben, drückt uns ein paar Samen in die Hand, nachdem wir ihm sagten, dass es diese Sorte in Deutschland nicht gibt. Bald erreichen wir dann auch das Ende des Parks und wir müssen ihn verlassen. Aber erst machen wir in den Schatten noch eine Pause.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Ziel, alle Parks der Stadt fußgängertauglich zu verbinden, hat Singapur so einiges gebaut. Wir erreichen das Alexandra Arch. Eine kurvenförmige Brücke über eine breite Strasse. 80 Meter geht es über das Designerstück. Das einzige, das fehlt, ist der Schatten. Auf der anderen Seite beginnt der Forest Walk. Das Stahlgerüst ist zwischen drei und achtzehn Meter hoch und führt 1,3 Kilometer durch die Baumwipfel auf die Hügel von Telok Blangah. Auch hier sind die Ausblicke toll, die Schattenstücke aber selten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://25.media.tumblr.com/8b8ba4aec34bc7e5e83e0c909f14b15c/tumblr_miwwfhRCEy1qz7yiio1_500.jpg" width="300" height="300" />Der Telok Blangah Hilltop Walk führt einen Kilometer bis zu den Henderson Waves. Die Henderson Waves sind zwar nur 274 Meter lang, aber mit 36 Metern Höhe die höchste Fußgängerbrücke der Stadt. Sie führt über eine Mehrspurige Strasse und ist das Highlight der Tour. Die Brücke ist von aussen gesehen, wellenförmig gestaltet und sieht so besonders nachts beleuchtet richtig toll aus. Wir haben das leider nur auf Bildern gesehen. Von der mit Holz gedeckten Brücke ist der Ausblick nach Süden über die Keppel Bay mit ihren futuristischen Gebäuden fast schon atemberaubend.</p>
<p style="text-align: justify;">Über den Faber Trail geht es auf den Mt. Faber von wo eine Seilbahn bis nach Sentosa fährt. Über den Marang Trail geht es dann hinunter bis zur Harbourfront. Auf der neun Kilometer langen Strecke haben wir ein sehr grünes Singapur gesehen. Und entsprechend erschöpft sind wir auch. Bei über dreissig Grad auf und ab sind wir nicht gewöhnt. Den Abend vertreiben wir uns in der Loof Bar. Es wir groß damit geworben, dass sie auf einer Dachterrasse mit super Blick liegen. Die Dachterrasse ist die dritte Etage des Vorbaus eines Hochhauses. Immerhin sieht mal einen Teil der Skyline, das Marina Bay Sands und den Singapore Flyer.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://25.media.tumblr.com/8ce8017da93c8cf1abf965b442dd2578/tumblr_mj0jfvtFhK1qz7yiio1_500.jpg" width="300" height="300" />Einen weiteren Tag verbringen wir in den Botanical Gardens. Hier ist der Eintritt frei, lediglich für den Orchideengarten muss gezahlt werden. Der Evolution Garden versucht mit Nachbildungen und teilweise auch mit echten Pflanzen aus der entsprechenden Zeit, die Erdgeschichte näher zu bringen. Nicht weit um die Ecke gibt es den Healing Garden. Heilpflanzen werden hier gezeigt und mit Schildern informiert der Park über die Pflanze selbst und deren heilende Fähigkeiten. Etwas um die Ecke ist dann auch der Food Court versteckt, wo man günstig und lecker essen kann. Mitten im Park gibt es dann noch einen alten Regenwald, der älter als der Park selbst ist. Noch viele andere Gärten und Attraktionen sind quer durch die Botanical Gardens verstreut. Ein Tag reicht nicht, um alles zu sehen und so haben wir uns auch nur ausgesucht, was uns interessierte. Schön waren auch die Wasserspender, die an den Toilettenhäuschen angebracht waren, um der Dehydrierung vorzubeugen. Abends besuchen wir noch das National Museum, das direkt um die Ecke vom Hotel liegt. Freitags ab 18 Uhr ist kostenloser Eintritt. Die Hälfte der Ausstellungen ist wegen Umbauarbeiten geschlossen und wir sind froh, keinen Eintritt bezahlt zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">In Fußentfernung zum Hotel liegt der Fort Canning Park. Am nächsten Morgen nehmen wir den in Angriff. Hinter dem National Museum führt eine Rolltreppe im Freien in den Park. Die Rolltreppe funktioniert zwar nicht, erspart uns aber einen längeren kurvigen Weg um die Grünanlagen des Museums herum. Ein Spice Garden erwartet uns, doch erst müssen wir uns durch eine Bustour mit Chinesen kämpfen. Hier entdecken wir dann einige Pflanzen, die wir zwar vom Namen her kannten, aber nie gesehen hatten. Sehr spannend. Wir spazieren am ehemaligen Fort vorbei und nach dem Abstieg aus dem Park heraus sind wir auch schon am Clarke Quay. Wie schon erwähnt, die Strecken in Singapur sind kürzer als erwartete. Am Wasser entlang laufen wir am Parlament vorbei bis zur Raffles-Statue. Über die Brücke geht es bis zum Fullerton Hotel und schwups sind wir im Bankenviertel. Etwas schwerer ist es das Mint Toy Museum hinter dem Raffles Hotel zu finden. Dafür hat es aber eine schöne Sammlung alter Spielzeuge, die es sich lohnt, anzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://24.media.tumblr.com/7d3b6637513d4b3d818e18f4d29039c4/tumblr_mj2dd1Oj3F1qz7yiio1_500.jpg" width="360" height="203" />Als der nächste Tag anbricht, heisst es für uns packen. Wir drehen noch eine Runde durch das Viertel und schnappen uns dann unsere Rucksäcke. Wir müssen auch nicht weit und fahren bis zur Station Bayfront. Hier, direkt über der Station, liegt unser nächstes Hotel. Wir haben uns eine Nacht im neuen Stern von Singapore gegönnt. Das Marina Bay Sands erhebt sich mit seinen drei Türmen und der darauf liegenden Plattform über uns. Da wir früh sind und noch nicht einchecken können, geben wir unser Gepäck ab und gehen in den neuesten Park der Stadt. Die Gardens by the Bay.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Unterführung führt direkt von Hotel bis kurz vor die Brücke, die in den neuen Park führt. Leider ist der Park noch zu neu, es gibt nicht genug Schattenbäume, die hoch genug wäre, um ihrem Namen gerecht zu werden. Allerdings gibt es hier auch besondere Bäume, die Supertrees, die schon von weitem zu sehen sind. Zwischen 25 und 50 Meter hoch sind diese Bäume aus Beton und Stahl. Doch sie haben nützliche Funktionen. Sie sammeln Regenwasser zum Bewässern und für die Brunnen. Zusätzlich sorgt eine Photovoltaikanlage für die Energieversorgung. Neben den Bäumen stehen dann auch die beiden &#8220;Gewächshäuser&#8221;. Der Flower Dome ist 1,2 Hektar groß und simuliert ein mildes trockenes Klima mit den entsprechenden Pflanzen darin. Daneben steht der Cloud Forest, nur 0,8 Hektar groß, dafür aber hoch. Im inneren ist ein 42 Meter hoher künstlicher Berg angelegt, aus dem ein 35 Meter hoher Wasserfall zu Boden fällt. An dem Berg werden tropische Klimazonen zwischen 1000 und 3000 Meher Höhe simuliert und er ist entsprechend bepflanzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" alt="" src="http://farm9.staticflickr.com/8230/8563791923_1f9b3b2032.jpg" width="300" height="225" />Inzwischen ist es auch Nachmittag geworden. Wir können unser Zimmer beziehen. Wir bekommen eins in der fünfzehnten Etage mit Meerblick. Unter unser liegen die Gardens by the Bay und wir haben von hier den kompletten Überblick. Im Dunkeln sind die Supertrees beleuchtet und zeigen ihre volle Pracht. Dahinter liegt die Strasse von Melacca und wir sehen unzählige Schiffe. Wir halten uns nicht lange im Zimmer auf. Wir wollen auf das Dach. Schnell ziehen wir die Badesachen an und auf geht es. Der 140 Meter lange Infinity-Pool auf dem Dach in 200 Metern Höhe ist nur für Hotelgäste offen. Das war der Hauptgrund für die Hotelbuchung. Doch oben fühlen wir uns wie auf Mallorca. Es ist voll, entspannend ist anders. Trotzdem wagen wir uns in den Pool und an die Kante. Nur von einem kleinen Überlauf getrennt schauen wir von hier oben auf die Skyling von Singapur hinab. Die Aussicht ist grandios. Der Rest ist aber so wie das gesamte Hotel: überbewertet. Als Touristenattraktion kann es herhalten, doch es wird dem Standard, den es bieten will, nicht gerecht.</p>
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<hr />
<p><div class='mbk_simple_series_wrapper'><span class='mbk_simple_series_title'>Unser Asien-Trip 2013</span><div class='mbk_simple_series_prevnext' style='display:block; height:10px;'><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/04/17/asien2013-tag-39-44-wieder-kuala-lumpur/' title='Asien2013 - Tag 39 - 44 - Wieder Kuala Lumpur' class='mbk_simple_series_link_prev'>&larr; Asien2013 - Tag 39 - 44 - Wieder Kuala Lumpur</a><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/04/21/asien2013-tag-51-60-sri-lanka/' title='Asien2013 - Tag 51 - 60 - Sri Lanka' class='mbk_simple_series_link_next'>Asien2013 - Tag 51 - 60 - Sri Lanka &rarr;</a></div><ol><li class='mbk_simple_series_list_item'><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/02/17/gregory-byrne-bracken-a-walking-tour-hong-kong/' title='Gregory Byrne Bracken - A Walking Tour: Hong Kong' >Gregory Byrne Bracken - A Walking Tour: Hong Kong</a></li><li class='mbk_simple_series_list_item'><a href='http://www.vonhamburgbishawaii.de/2013/02/22/asien2013-tag-1-2-anreise-ham-hkg/' title='Asien2013 - 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		<title>KulturSchlüssel: Malaysia und Singapur</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 05:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ishtar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Singapur]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Max Hueber Verlag sind in der Reihe KulturSchlüssel, herausgegeben von Gerd Simon, einige wirklich gute Reiseführer der etwas anderen Art erschienen, die &#8211; wie der Titel bereits suggeriert &#8211; dem Leser fremde Kulturen besser erschließen soll. Alice Aarau, JoAnn Craig: KulturSchlüssel Malaysia &#38; SingapurAndere Länder entdecken &#38; verstehen will den Lesern die vielschichtige multikulturelle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Max Hueber Verlag sind in der Reihe <em>KulturSchlüssel, herausgegeben von Gerd Simon</em>, einige wirklich gute Reiseführer der etwas anderen Art erschienen, die  &#8211; wie der Titel bereits suggeriert &#8211; dem Leser fremde Kulturen besser erschließen soll.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3190052972?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3190052972"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GM0BXF0ZL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Alice Aarau, JoAnn Craig: KulturSchlüssel Malaysia &amp; Singapur<br clear="all" />Andere Länder entdecken &amp; verstehen</a></h3>
<p>will den Lesern die vielschichtige multikulturelle Gesellschaft und Lebensweise Malaysias und Singapurs nahebringen &#8211; angesichts von drei großen Bevölkerungsgruppen mit höchst unterschiedlichem religiösem und soziokulturellem Hintergrund eine echte Herausforderung.</p>
<p><span id="more-268"></span></p>
<p>Dabei richtet sich das Büchlein mit seinen 160 Seiten weniger an den klassischen Touristen, eher schon an den Langzeiturlauber, Geschäftsmann, Globetrotter oder gar Emigranten, denn viele der Situationen, die hier beschrieben werden (wie &#8220;Duschen&#8221; am Kampung-Brunnen, Einladungen in private Häuser, zu Hochzeiten und Beerdigungen etc.) wird zumindest der Pauschal-Resort-Tourist kaum erleben.</p>
<p>Aufgeteilt ist das Buch in einen allgemeinen Teil, der Grundsätzliches zu den Unterschieden guten Benehmens in westlichen und asiatischen Kulturen erläutert, und jedem ans Herz gelegt werden kann, der in ein asiatisches Land reist &#8211; wer die hier gegebenen Tipps beherzigt hat schon eine große Klippe von Kommunikationsproblemen umschifft.</p>
<p>Es folgen allgemeine praktische Tipps zu Malaysia und Singapur &#8211; wie etwa das korrekte Benehmen in Fahrstühlen, beim Feilschen, beim Autofahren, was es zu Moskitos zu beachten gilt, Informationen zu Gepflogenheiten in Restaurants, Taxis, Toiletten, bei Trinkgeldern &#8211; kurzum, Alltäglichkeiten.</p>
<p>Der weitaus größte Teil des Buches ist ein detaillierter Knigge in Sachen Sitten und Gebräuche unterteilt nach den drei Hauptbevölkerungsgruppen; Chinesen, Malaien und Inder. Jede dieser Ethnien hat ihre eigenen Regeln und Vorstellungen von Höflichkeit, das beginnt bei Begrüßungen und Namenskunde, geht über das richtige Hinsetzen, Tischsitzen und angemessenes Verhalten von Gästen bis zu Einladungen zu Festlichkeiten und Tempelbesuchen.</p>
<p>Wer sich intensiver auf die Erfahrung Malaysia und seine sehr herzliche Bevölkerung einlassen will, sollte alle diese Dinge zumindest gelesen haben, wenn sie auch zunächst zu komplex sind um sie alle zu verinnerlichen. Denn, wie die Autorinnen immer wieder betonen, die Einwohner Malaysias können über einen Faux Pas wohl hinwegsehen, sie sind aber sehr erfreut wenn sich Gäste zumindest Mühe geben, ihre Sitten zu respektieren, und auch mal nachfragen, was angemessen ist, ehe sie sich möglicherweise unfreiwillig wie der Elefant im Porzellanladen aufführen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3190052972?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3190052972">KulturSchlüssel Malaysia und Singapur. Andere Länder entdecken und verstehen</a> ist ein trotz seiner knappen Seitenzahl sehr umfangreicher Führer in die Befindlichkeiten einer Nation, der für jeden, der Malaysia länger als nur für ein paar Tage besucht ein unverzichtbarer Begleiter im Reisegepäck sein sollte &#8211; sehr zu empfehlen.<br />
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		<title>Lonely Planet World Food: Malaysia &amp; Singapore</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 08:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ishtar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Singapur]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Südostasien]]></category>

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		<description><![CDATA[Für unsere Südostasienreise hatten wir uns eingedeckt &#8211; einmal mit dem Lonely Planet Guide für die Region, und einmal mit dem Lonely Planet World Food: Malaysia &#038; Singapore Der Untertitel: for people who live to eat, drink &#038; travel &#8211; with local recipes &#038; culinary dictionary liess vermuten, dass ein Foodfreak wie ich genau die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für unsere Südostasienreise hatten wir uns eingedeckt &#8211; einmal mit dem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1740597087?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1740597087">Lonely Planet Guide für die Region</a>, und einmal mit dem</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1740593707?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1740593707"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51M2P9GYE3L._SL160_.jpg" alt="LP Food Malaysia" /><br clear=all/><br />
Lonely Planet World Food: Malaysia &#038; Singapore</a></h3>
<p>Der Untertitel: <strong>for people who live to eat, drink &#038; travel &#8211; with local recipes &#038; culinary dictionary</strong> liess vermuten, dass ein <a href="http://www.foodfreak.de">Foodfreak</a> wie ich genau die Zielgruppe ist.<br />
<span id="more-41"></span><br />
Knapp 4 Dollar plus Versand hatte ich über <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=162728&#038;site=1300&#038;type=text&#038;tnb=2" target="_blank">abebooks.de</a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=162728&#038;site=1300&#038;type=text&#038;tnb=2" target="_blank"></a><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=162728&#038;site=1300&#038;type=text&#038;tnb=2&#038;js=1" border="0" width="1" height="1" /><!-- END PARTNER PROGRAM --> für das Büchlein bezahlt, der “Listenpreis” sind 14,99 Dollar, was ich für ein Büchlein dieses Formats (288 Seiten, kleiner als ein normales Taschenbuch) etwas übertrieben finde. </p>
<p>Auf diesen 288 Seiten finden sich viele Fotos von Essen (finde ich gut), einige ganzseitige Farbfotos der Region und von Menschen, die meines Erachtens überflüssig sind, und das Buch ist komplett farbig gedruckt, mit farbigen Infoleisten am Seitenschnitt und oben zur besseren Orientierung. </p>
<p>Die Kapitel:</p>
<ul>
<li>The Culture of Malaysian and Singaporean Cuisine</li>
<li>Staples &#038; Specialties</li>
<li>Drinks</li>
<li>Celebrating with Food</li>
<li>Regional Variations</li>
<li>Where to Eat &#038; Drink</li>
<li>Understanding the Menu</li>
<li>A Malaysian &#038; Singaporean Banquet</li>
<li>Fit &#038; Healthy</li>
<li>Eat Your Words</li>
</ul>
<p>(sowie eine Literaturliste, ein Index und ein Index der 17 durch das Buch verstreuten typischen Rezepte) sind leider keineswegs so konzise voneinander getrennt wie die Titel suggerieren, sondern die Themen gehen ineinander über und überschneiden sich nicht selten. Bei manchen Informationen fragt man sich gar, ob die Autoren ihre Leser für blöd halten &#8211; Hinweise für Diabetiker etwa, dass asiatische Desserts Zucker enthalten und deswegen möglicherweise ungeeignet sind, finde ich sinnlos &#8211; die Behauptung, die meisten Gerichte in Malaysia seien ungesund da in Schweineschmalz frittiert, ist bei einem muslimischen Land geradezu grotesk.</p>
<p>So ist das Buch auch, bis auf den lexikalischen Teil der wichtige Essensbegriffe in Mandarin, Bahasa Melayu und Englisch nebeneinander aufführt, weniger als Nachschlagewerk unterwegs zu sehen &#8211; was zu dem Hosentaschenformat passen würde &#8211; sondern mehr als vor dem Urlaub zu geniessende Lektüre. Allein die gelungenen Übersichtskarten unter “Regional Variations” , die zumindest für Singapur, Melaka, Kuala Lumpur und George Town grob anzeigen, an welchen Stellen man einige der vorgestellten lokalen Spezialitäten in der Stadt finden kann, wären unterwegs nützlich, die würde ich mir als Taschenkarte wünschen &#8211; oder einfach rauskopieren. </p>
<p>Inhaltlich gibt es an dem Food Guide nicht sehr viel zu meckern &#8211; ich hätte, nachdem ich die Region bereist habe, andere Schwerpunkte gesetzt, aber das ist wirklich Geschmackssache. Vom einfachen Obst auf dem Markt und den Hawker Stalls und ihren Spezialitäten bis zum komplizierten Gericht bietet der Lonely Planet Food Guide einen guten Überblick über die Küche der malayischen Halbinsel und ungewohnte und unbekannte Nahrungsmittel.</p>
<p>Leider ist das Buch jedoch sehr mühsam zu lesen, nicht nur weil die Struktur höchst unübersichtlich ist, sondern auch weil immer wieder Einschübe, Textblöcke, Sonderinfoteile die Zusammmenhänge “auflockern” &#8211; also unterbrechen. Um sich alle Informationen, die das Buch für eine Reise nach Malaysia und Singapur bieten kann, zu erschliessen, sollte man es im Idealfall mehrmals vorab gelesen haben um zu wissen was man wo findet. </p>
<p>Besonders ärgerlich ist allerdings der Einband &#8211; das halbwegs stabile Pappcover löste sich bereits nach sorgsamem vorsichtigem Lesen zu Hause von der Rückenklebebindung ab, und auf viel aufgeschlagenen Seiten ist diese Klebebindung schnell gebrochen. Obwohl wir es unterwegs kaum benutzt und gut verpackt transportiert haben, kann ich das Buch nun eigentlich nur noch wegwerfen, da es völlig zerfleddert ist. Hier wäre etwas weniger dickes Papier und weniger Glanzdruck und dafür eine flexiblere, robustere Ausstattung praktischer gewesen.</p>
<p>Gute Food Guides gerade über die Region sind nicht einfach zu finden. Die hier zusammengetragenen Infos würde ich mir &#8211; etwas besser organisiert &#8211; in einem Hardcover über die Küche der Region wünschen.</p>
<p>Summa summarum: ein sehr informatives Buch, das man aber <strong>vor der Reise lesen</strong> und sich dann die wichtigsten Teile wie ggf. das Vokabular und die Übersichtskarten rauskopieren sollte. Zusätzliche Tipps zum Essen gehen hat auch der “grosse Bruder”, der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1740597087?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1740597087">Lonely Planet: Malaysia, Singapore &#038; Brunei</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=simo-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1740597087" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, im Text, und den schleppt man ohnehin mit… um es sich als Informationsquelle ins Regal zu stellen, ist dieses Büchlein hier aber leider viel zu schlecht verarbeitet.<br />
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		<title>Tag 4 &#8211; Singapur, Sentosa Island</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 17:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ishtar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Singapur]]></category>
		<category><![CDATA[Singapur / Malaysia 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Sentosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch vor dem Frühstück fragen wir per Mail beim Heeren House in Melaka an, ob die noch ein Bett für uns frei haben morgen nacht, dann tappsen wir zum “Frühstücksbuffet” des Hangout@ Mt. Emily, welches im Restaurant im EG aufgebaut ist. Das Buffet entpuppt sich als: Teebeutel und heisses Wasser, wahlweise Kaffee aus einem Nescafé-Automaten, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor dem Frühstück fragen wir per Mail beim <a href="http://www.melaka.net/heerenhouse/">Heeren House in Melaka</a> an, ob die noch ein Bett für uns frei haben morgen nacht, dann tappsen wir zum “Frühstücksbuffet” des Hangout@ Mt. Emily, welches im Restaurant im EG aufgebaut ist. Das Buffet entpuppt sich als: Teebeutel und heisses Wasser, wahlweise Kaffee aus einem Nescafé-Automaten, Pseudo-Vollkorntoast samt Durchlaufgastrotoaster, eine Kreuzung aus Rührei und Omelette in einer Warmhalte, dito kleine gummiähnliche Würstchen, Saft- und Wasserkrüge (aromatisiertes Fruchtsaftzeugs, bis auf den Apfelsaft), eiskalte geschossähnliche Butterstücke, Erdnussbutter und eine rote Paste die an Tapetenkleister erinnert und Erdbeermarmelade darstellen soll.</p>
<p>Das Essen schmeckt grausig, der Kaffee geht gerade eben so durch, und nachdem wir unseren Flüssigkeitsbedarf mit etwas Apfelsaft vorsorglich gedeckt haben und uns freuen dass wir gestern das Frühstück verpennt haben, checken wir nochmal Mails &#8211; yippie, die Antwort von Bernard &amp; Liz aus dem<em> Heeren House</em> ist da, wir können morgen bei ihnen schlafen, sie möchten nur gern dass wir vor 16 Uhr anreisen. Gut, unsere Busstrecke wollen wir heute ohnehin klären.</p>
<p>Wir machen uns auf den Weg zum Busdepot an der Lavender Street, von dem aus die Überlandbusse nach Malaysia, vor allem nach Melaka, fahren. Wir wollen nicht bloss sicherheitshalber unser Ticket für morgen buchen, sondern vor allem auch sehen wie lange wir vom Hotel dorthin brauchen.</p>
<p>In der Nacht hat es geregnet und die Luft ist wie warme Suppe, gestern war die Morgenluft angenehm, heute ist beinahe jeder Schritt und Atemzug eine Qual. Wir laufen bis zur MRT Little India, fahren dann eine Haltestelle weiter bis Farrer Park. Wir könnten das auch laufen, aber morgen mit Gepäck werden wir über jede Erleichterung froh sein, also simulieren wir die Strecke genau so.</p>
<p>Nach einer guten Stunde Fussweg, mit einem kleinen Kühlstopp in einem 7-11, stehen wir an der Lavender Street, einer langen geraden Hauptverkehrsstrasse. An dieser Ecke scheinen sich die (chinesischen) Begräbnisunternehmen der Stadt zu häufen. Das Busdepot entpuppt sich als ein grosser Parkplatz im Nichts, davor eine Reihe überdachte Sitzbänke, ein paar winzige Kartenverkäuferbuden und ein Klohäuschen. Das hatten wir uns etwas anders vorgestellt…</p>
<p>Alle Busunternehmen scheinen in Malaysia ansässig &#8211; wahrscheinlich ist die Busanmeldung da auch etwas günstiger, und fahren nach <a href="http://www.tourismmalaysia.de/regionen/johor.htm">Johor Bahru</a> und Melaka und noch einige andere Routen. Wir müssen noch ein wenig warten bis die Verkaufsbuden aufmachen, die ersten Busse fahren auch erst um 08:00 bis 08:30 Uhr ab.</p>
<p>Schliesslich machen die Verkäufer ihre Lädchen auf &#8211; wir entscheiden uns für <em>Delima</em>, die einen guten Ruf haben (und ausserdem schon da sind) &#8211; und stellen fest dass wir nicht mehr genug Bares haben um das Ticket zu bezahlen. Suuuuper Planung. Kartenzahlung ist hier natürlich nicht möglich. Wir erkundigen uns nach einem Geldautomaten (ATM, <em>automated teller machine</em>) und haben Glück: knapp 200 Meter entfernt ist eine Tankstelle, in der sich ein Geldautomat befindet.</p>
<p>Quer über die Wiese mit einem Trampelpfad &#8211; ich überlege kurz welche horrenden Strafen Singapur wohl für <em>Jaywalking</em> auf Grünflächen verhängen mag &#8211; marschieren wir zur Tanke und wieder zurück, bis wir schliesslich unsere Tickets für morgen 8:00 in der Hand halten. Dieser Abschnitt wäre geschafft… und um das Frühstück das wir verpassen werden ist es ohnehin nicht schade.</p>
<p>Wir laufen die Lavender Street hinab bis zur MRT-Station mit demselben Namen, eine Strecke die sich zieht. Kommen am Transstar-Busdepot nur wenige hundert Meter die Strasse hinab vorbei, dann haben wir endlich die MRT erreicht.</p>
<p>In der relativen Kühle der klimatisierten Schnellbahn entspannen wir das erste Mal heute wieder. Nächster Stop: <a href="http://www.sentosa.com.sg/">Sentosa Island</a>. Naja, fast.</p>
<p><span id="more-38"></span></p>
<p>Wir fahren die MRT bis zur Endhaltestelle am Hafen und suchen zunächst noch einen Cache, einen <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=cf3739e0-33d7-4b2a-a3ad-15f184507de4">Railroad Steam Crane</a>, also einen alten dampfbetriebenen Kran, der gut versteckt hinter einem riesigen Gebäude steht.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3635498_34414ad415ec240ce8374fc1fb52b9ce_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Der “Harbor View” an der Station <em>Harbour Front</em> ist heute sehr hypothetisch, denn zwischen uns und Sentosa Island liegt ein monströses Kreuzfahrschiff, das alles verdeckt.</p>
<p>Nachdem wir den Cache gehoben haben, begeben wir uns in die Mall, in der auch der Zugang zur Monorail nach Sentosa versteckt sein soll. Versteckt ist der richtige Ausdruck… das riesige Shoppingcenter, das sich hier am Hafen entlangwuchert (und offenbar auf reiche Kreuzfahrtouristen ausgelegt ist, einschliesslich “Zollterminal” und Gates für die Kreuzfahrer) ist wahnsinnig unübersichtlich und es ist so ziemlich alles ausgeschildert, nur Sentosa nicht.</p>
<p>Wir suchen uns Stockwerk für Stockwerk durch und sind bereits wieder unten an der MRT angekommen, bis wir einen Hinweis finden und nach 3 Umwegen doch noch am Schalter für die Monorail stehen. 3 Singapur-Dollar pro Nase sind fällig, die Karte gilt für Hin- und Rückfahrt und als Eintritt in das Freizeitparadies.</p>
<p>Die kleine Bahn mit zwei Waggons bringt uns über den Hafen hinüber nach Sentosa, eine mögliche weitere Haltestelle ist ganz am Anfang vorgesehen, hier entsteht eine gigantische Mall mit Nobelresort, in dem wohl auch irgendwann Gordon Ramsay ein Restaurant aufmachen wird &#8211; momentan ist es aber nur eine Baugrube von gargantuanischen Ausmassen aus der überall Pfeiler, Verschalungen und Verstrebungen ragen soweit das Auge reicht. Ich weiss ehrlich gesagt nicht wer das alles füllen soll, die Mall aus der wir gerade kommen wirkt eher wie ein Millionengrab &#8211; aber das soll nicht meine Sorge sein.</p>
<p>Wir haben einen guten Blick auf die Seilbahn vom Mt. Farber, die wir dann nun doch ausgelassen haben, und beschliessen spontan erst mal bis zur Endhaltestelle, “Beach”, zu fahren. Meerluft, Strand &#8211; genau das was wir jetzt brauchen.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3532336_289b3400f7170b5282cdca931368d3c0_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Strand hier ist künstlich aufgeschüttet, das tut der Freude darüber, die Füsse ins laue Wasser des Indischen Ozeans stecken zu können und nach zwei Tagen Anreise und einem Tag Sightseeing im Asphaltdschungel mal so richtig entspannt durchzuatmen, keinen Abbruch. Die Palmen rauschen, die Sonne scheint, der Himmel ist fast blau, was will man mehr?</p>
<p>Der Blick hinaus auf die Strasse von Malacca und die Industrieinseln Singapurs hat etwas unwirkliches.</p>
<p><a href="http://www.23hq.com/nasebaer/photo/3694284"><br />
   <img src="http://www.23hq.com/23666/3694284_f7334bc3f019913feee45130104f61bc_standard.jpg" border=0 height="33" width="460" /><br />
</a></p>
<p>Wir besteigen einen der hölzernen Aussichtstürme und blicken gen Westen.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3635501_0d9780b6730a7656ce0d14a425abaa99_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Schiff an Schiff reiht sich hier in den Stau der wohl am dichtesten befahrenen natürlichen Seestrasse der Welt.</p>
<p>Sonst ist heute hier (noch) nicht viel los, was uns ganz recht ist. Wir erledigen noch den Cache am <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=6cacfeab-938c-4360-a339-a7b4e894f24f">Southernmost Tip of Asia</a> (ob Singapur nun wirklich der südlichste Punkt von Festlandasien ist könnte man bestreiten, aber sei&#8217;s drum), dann spazieren wir den Strand wieder hinauf und erwischen eine der dieselbetriebenen Touribummelbahnen, die in zwei Routen die Strände abfahren, und an der Beach-Haltestelle steigen wir um, denn wir wollen zu unserem eigentlichen Ziel &#8211; der Underwater Seaworld.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3532354_de67a1ca9b785c6c92db4bd7f0e4a397_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Das ist so ziemlich der einzige Pflichtpunkt auf dem heutigen Programm, seit ich das erste Mal davon las wollte ich in dieses Aquarium, das einen 83 Meter langen Tunnel sein eigen nennt, in welchem man durch die Unterwasserwelt läuft.</p>
<p>Mittlerweile ist die Mittagszeit wieder einmal durch, und trotz schwüler Hitze meldet sich so langsam der Magen. Aber alles was es gibt ist überteuertes Fast Food, und so essen wir einfach nur ein Eis, Grünteeeis mit roten Bohnen, sehr schräg und asiatisch, ehe wir uns in das Aquarium begeben.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3532337_8f551a2ab2cc6c74ba85e6655a9bd40a_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Die etwa 12 Euro Eintritt sind für asiatische Verhältnisse ganz schön teuer, aber schon bald wissen wir, dass sich jeder Cent für den Eintritt für uns gelohnt hat…</p>
<p>Es beginnt mit einem Streichelzoo für Fische direkt am Eingang. Kein Scherz! Ein auf Kleinkinderhöhe abgestimmtes Becken mit zahmen Fischen, Hinweis: bitte nicht zu ruckartig berühren die Viecher erschrecken sich sonst, befindet sich direkt hinter dem Eingang &#8211; hier kann man wirklich Fische streicheln und die versammelten Spezies lassen sich das auch gleichmütig gefallen.</p>
<p>Direkt dahinter befindet sich ein nicht viel höheres Becken voller kleiner Rochen, die man füttern kann, und die mit eleganten Manövern und viel Wassergespritze durch das Becken segeln und gleiten, dass es eine Freude ist, nicht selten mit den Seitenkanten an der Scheibe entlangflappend. Die anwesenden Familien haben einen Riesenspass, wir betrachten uns die Rochen vor allem aus der Unterwasserperspektive.</p>
<p>In kleineren Aquarien am Eingang kann man kanariengelbe Seepferdchen beäugen, und Weedy Sea Dragons, eine Seepferdart die wie eine Pflanze aussieht.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Leafydragon.jpg" alt="" width="400" /></p>
<p>Wir sehen Seesterne und Seeigel, dann folgen zwei riesige Becken mit noch viel riesigeren Fischen.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3635476_070d27e9a13b8016c685705ed2d6f4e9_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Es sind Süsswasserfische aus dem Amazonas, die eine Sorte sieht aus wie ein dicker Hecht, sicher 2 Meter lang, ein <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Arapaima">Arapaima</a>, die andere wie aufgepustete Doraden oder Piranhas in Reifengrösse. Ausserdem gibt es Becken mit Nautilusschnecken und viele verschiedene Krebsarten zu bewundern.</p>
<p>Und nun geht es die Treppe hinab in das was die Underwater World ausmacht: Den Tunnel.</p>
<p>In der Mitte läuft ein Förderband auf das man sich stellen kann und treiben lassen, das ist aber nicht wirklich zu empfehlen, da man schnell schwindlig wird vom Gucken, der Lichtbrechung im Tunnel und der Bewegung, vor allem aber hat man dann nicht genug Zeit die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.<br />
Viele verschiedene Fische bevölkern das Becken, darunter diverse Haifischarten die einen auch schon mal anglubschen &#8211; und Rochen. Blaupunktrochen, Stachelrochen, riesige Adlerrochen, kleine engelhaft wirkende Rochen mit ausgeprägten Gesichtern… die Rochen scheinen die Strömungsverhältnisse auf der Tunnelrundung zu mögen.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3635478_22e788a3af3f37dad2046cb582e6f3b2_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Immer wieder gleiten sie über uns hinweg, wie gigantische Fensterleder die die Wölbung abwischen, und ich kann mich gar nicht satt sehen an diesen wunderschönen Geschöpfen, stehe mit grossen weit aufgerissenen Kinderaugen und einem blöde glücklichen Lächeln in diesem Tunnel und staune und sehe und staune. Wenn ich jetzt noch überlege dass laut Aquarienbeschreibung die Fische kleiner wirken als sie sind, weil das Glas gekrümmt ist… wow. Grossartig.</p>
<p>Immer noch ganz benommen kommen wir an den Becken mit Quallen vorbei, die wie Wesen aus einer anderen Welt wirken, lassen uns von ihren filigranen Körpern bezaubern, ehe wir dann noch Clownfische und Anemonen und Becken mit bunten Korallenfischen bestaunen.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3635480_eed3673a3d7aa9d4b3e5daffd2bb5eec_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Hauptattraktion allerdings ist der Tunnel, und das mit Recht. Gegen Abend wird der Tunnel auch bläulich beleuchtet, das muss dann wirklich wie im unterseeischen Wunderland aussehen.</p>
<p>Schade, viel zu schnell ist das Abenteuer Underwaterworld vorbei. Wir könnten noch versuchen in eine Delphinshow zu kommen, mit dem Ticket der UW gibts dafür Ermässigung, aber wir beschliessen, uns lieber auf die Suche nach etwas Essbarem zu machen.</p>
<p>Wir nehmen den gleichen Weg zurück wie her, mit der Inselbummelbahn bis Haltestelle Beach, in der wir auf einen Haufen amerikanischer Touristen im Rentenalter stossen, die ganz offensichtlich von dem grossen Kreuzfahrschiff kommen und sich theatralisch darüber auslassen wie schwer es doch sei die richtige Kleidung für so einen Ort wie Singapur zu finden, man wisse ja GAR nicht was man anziehen solle, aber zum Glück bleiben uns weitere Platitüden erspart als sie am nördlichen Strand aussteigen. Wir fahren mit der Monorail zurück bis Harbour Front und ab hier, nach einem Stop bei Cold Storage für kalten Tee, Richtung Orchard Road, wo ich in einen Daiso-Store möchte, nach Bentozeugs schauen.</p>
<p>Auch die Einkaufscenter an der Orchard Road haben den etwas chaotischen Basar-Stil der meisten Malls hier, aber wir finden uns schnell zurecht, nachdem wir die Rolltreppensystematik endlich kapiert haben. Daiso ist randvoll mit Weihnachtsramsch (und Menschen), die Bentoauswahl ist bescheiden, und so gehen wir nichts mehr einkaufen sondern suchen den lokalen Kopi Tiam für unser Nachmittagsmahl auf, crispy duck noodles.</p>
<p>Ab hier beschliessen wir wieder einmal zum Hotel zu laufen, obwohl die Füsse nach gestern und heute doch noch ganz schön weh tun. Es ist nicht wirklich weit bis zum Mount Emily, eine halbe Stunde später &#8211; mit erneutem Stop bei Cold Storage in der Nähe der SOTA-Baugrube &#8211; sind wir im Hotel und duschen, mailen dem Heeren House dass wir morgen nachmittag da sein werden. Relaxen etwas, bearbeiten Bilder, ich fange an einen Bericht für Foodfreak zu schreiben.</p>
<p>Zum Abendessen wünsche ich mir nochmal Chinatown. Bei tröpfelndem Regen laufen wir nach Little India, fahren MRT, tappsen bis zur Maxwell Road. Das Tian Tian hat soeben seine letzten Reste Chicken Rice abverkauft und macht zu. Gut, dann eben nicht, wir stoppen an einem Stand der Sweet Potato Dumplings verkauft, frittiertes aus Süsskartoffelteig, während Torsten Häppchen kauft hole ich frischen Zuckerrohrsaft, dann setzen wir uns für einen ersten Snack. Für den Anfang schon mal ok. Wir laufen weiter zum Chinatown Complex, wo wir uns für einen Nudelstand entscheiden &#8211; und damit das beste Essen unseres Singapur-Aufenthalts erwischen.</p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3532387_74e5246f04ebf4b68753b239e26f0f0b_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Satt und zufrieden fahren wir zurück, fangen an zu packen. Morgen geht es weiter nach Malaysia. Aber wir sind sicher, Singapur hat uns nicht zum letzten Mal gesehen.<br />
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		<title>Tag 3 &#8211; Singapur zu Fuss</title>
		<link>http://www.vonhamburgbishawaii.de/2008/11/20/tag-3-singapur-zu-fuss/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 14:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ishtar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Singapur]]></category>
		<category><![CDATA[Singapur / Malaysia 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
		<category><![CDATA[Sightseeing]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor 10 Ortszeit (abends) sind wir also in Singapur angekommen. Recht spät, es war schon dunkel, und nach der langen Anreise wollten wir uns keinen Stress machen. Schnell noch Geld gewechselt, dann raus aus dem Airport. Am Ausgang des Terminals haben wir uns einen Mini-Bus gebucht, der uns zum Hotel bringen sollte. Für gerade [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor 10 Ortszeit (abends) sind wir also in Singapur angekommen. Recht spät, es war schon dunkel, und nach der langen Anreise wollten wir uns keinen Stress machen. Schnell noch Geld gewechselt, dann raus aus dem Airport. Am Ausgang des Terminals haben wir uns einen Mini-Bus gebucht, der uns zum Hotel bringen sollte. Für gerade mal knapp fünf Euro pro Person kein schlechter Deal. Wir mussten nur eine knappe Viertelstunde warten und der Bus kam, um uns zum Hangout@Mt.Emily zu bringen. So bekamen wir noch eine kleine Singapore at Night Tour, und wurden dann direkt vor der Tür abgesetzt. Laue Luft umfing uns.</p>
<p>Im Hangout wurden wir freundlich begrüßt. Neben den normalen Doppelzimmern dient das Haus auch noch als Jugendherberge mit Schlafräumen. Wir bezogen unser Doppelzimmer im fünften Stock. Einfach eingerichtet mit Bett, Tisch, kleinem Schränkchen und einem Bad mit Wanne/Dusche. Nichts besonderes, aber ausreichend. Die Dusche allerdings spuckte nur kaltes Wasser aus. Nach 36 Stunden unterwegs war aber auch das egal. Endlich sauber, Schweiss und Dreck von der Haut haben.</p>
<p>Von der Anreise so geschafft haben wir prompt heute das Frühstück verpennt. Es kann nur besser werden. Wir machen uns auf den Weg durch den Mt. Emily Park, der direkt an das Hangout angrenzt. Insekten geben laut sirrende Geräusche in den Bäumen von sich, die wie Elektrosummen klingen, ein älterer Chinese absolviert morgendliche Walking-Runden durch den angenehm schattigen Park. Hier wartet auch der Cache <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=76e407d7-aba5-4012-8616-6317b146fbd2">Emily Rose</a> auf uns. Torsten hat noch etwas Bedenken, in das Buschwerk an einem tropischen Baum zu greifen, wer weiss was da alles krabbeln und beissen könnte… aber wenig später ist der Cache gehoben und auch der reisende Schotte auf den Weg gebracht. Ein guter Start. </p>
<p>Nach etwa 10 Minuten Fussweg kommen wir an der nahen MRT-Station Little India an, und fahren nach Chinatown, nachdem wir das halbwegs intuitive System des Ticketziehens durchschaut haben. Die MRT fährt natürlich im Linksverkehr, an den Stationen sind Schiebetüren und Trennwände die die Schienen von der Station abschirmen. In den einzelnen Stationen weisen Kunstwerke auf die lokale Tradition hin &#8211; in Little India sind es traditionelle indische Motive, die ein lokaler Künstler modernisiert und auf die Wände aufgebracht hat, in Chinatown auf die Kachelfussböden gedruckte Kalligraphien eines Kalligraphie-Meisters, die eine Phoenix-Geschichte erzählen.</p>
<p><center><img src="http://www.23hq.com/23666/3576487_8e04d40b2b03eac46fd2833e6777dac2_standard.jpg" alt="" /></center><br clear=all></p>
<p>Hier lassen wir uns dann, als wir aus der Station raus sind (und unsere Plastikkarten-Tickets wieder gegen den Deposit von 1 Singapur-Dollar rückgegeben haben), einfach vom Instinkt führen und sehen uns mit großen Augen um, nach einer Fussgänger-Einkaufsstrasse die gerade erwacht folgen chinesische und auch hinduistische Tempel, und nach ein paar Ecken nebst dringend benötigtem Grüntee-Stop bei 7-Eleven landen wir quasi zufällig im Maxwell Road Food Court. </p>
<p><center><img src="http://www.23hq.com/23666/3530173_9777367a94432f81abe59458bcbcda67_standard.jpg" alt="" /></center><br clear=all></p>
<p>Wie wir später feststellen genau der, in dem auch Anthony Bourdain in seiner Singapur-Sendung saß, und eine der Lonely-Planet-Empfehlungen. Wir frühstücken Wantan-Suppe und Nudeln und sind sehr zufrieden mit uns und im Rückblick auch mit dem verpassten Hotelfrühstück.<br />
<span id="more-36"></span><br />
Ein Blick auf das GPS verrät uns, dass ein weiterer Geocache in der Nähe liegt. Der Weg führt uns durch einen kleinen, sehr schönen Park mit Gewürzpflanzen, die schattige Frische tut ebenfalls gut und man bekommt schöne Ansichten geboten.</p>
<p><center><img src="http://www.23hq.com/23666/3530420_32b553b736e7a717bbf1c1cb7fa16ae0_standard.jpg" alt="" /></center><br clear=all></p>
<p>Einen Block weiter in einem anderen kleinen Park verbirgt sich dann der Cache, <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=a36d4a24-0802-4e75-b7fc-34e7f9983029">Telok Ayer</a>. Und wieder sind wir erfolgreich. </p>
<p>Von dort aus sind es quasi nur ein paar Schritte ins Bankenviertel, da wo Singapur tatsächlich wie die Metropole aussieht die wir erwartet hatten, und auch nicht weit zum Lau Pa Sat, einem bekannten Food Centre in einer alten viktorianischen Halle.</p>
<p><center><img src="http://www.23hq.com/23666/3530193_6b3f3bbeec6d088ae18a9bc18405d819_standard.jpg" alt="" /></center><br clear=all></p>
<p>Singapur ist eine Stadt die uns immer wieder überrascht. Wo manche Grossstädte einen erschlagen mit Wolkenkratzern, ist hier selbst im dichtesten Gedränge des Business District immer noch Luft und Platz zwischen den riesigen Bankgebäuden, für breite Fussgängerbereiche und Parkanlagen, in denen Kultur läuft oder an denen der neueste Getränke-Hype, ein Kollagenwasser, angepriesen wird, überall hat man genug Raum und Luft zum atmen, sehr angenehm. Lau Pa Sat ist uns zu touristisch &#8211; das mag auch an der Lage liegen &#8211; recht steril und einheitlich, umringt von Bürogebäuden und breiten Verkehrsstrassen, aber wir kaufen einen Eiskaffee, Kopi Ais, starken gesüssten Instantkaffee mit viel Eiswürfeln, und tapsen dann weiter.</p>
<p>Gemütlich und eher ziellos schlendern wir zwischen den Hochhäusern hindurch, machen auch schon mal Halt in einem Food Court im Tiefgeschoss unter den Business-Blocks, um den Luxus der klimatisierten blitzsauberen Toiletten zu geniessen und mal aufs Angebot zu schauen, dann gehen wir weiter und stehen unvermittelt am Boat Quay, Singapurs grosser Touri-Meile. </p>
<p>Hier reihen sich in alten Häuschen entlang der Wasserlinie (teure) Restaurants aneinander. Nach einer kleinen Pause am Ufer des Singapore River, im Schatten der Banken, machen wir die Runde über die Brücke, entlang an Parlament, Supreme Court und einem grossen Museum. Nun passiert es uns das erste mal dass die Restaurantbetreiber nicht die anscheinend weit verbreitete singapureanische Zurückhaltung an den Tag legen sondern versuchen uns aggressiv als Kunden anzuwerben. Selbst wenn wir Hunger hätten, wäre das die beste Methode uns zu vertreiben…</p>
<p>Es ist heiss und wir stellen bei einem Halt im Schatten eines Baumes fest dass wir es bis zur besten Mittagsglut geschafft haben. Vor uns liegt ein spacig aussehendes Gebäude &#8211; was das wohl ist? </p>
<p><center><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f1/Esplanade_by_slivester_for_wiki.jpg/800px-Esplanade_by_slivester_for_wiki.jpg" width=460 alt="" /></center><br clear=all></p>
<p>Auf der Wiese des Museums treibt eine Schulklasse Sport. Schwer vorstellbar dass bei uns eine Schule auf einer öffentlichen Grünfläche Sportunterricht abhalten dürfte. Schräg gegenüber erheben sich die prachtvollen Gemäuer des Fullerton Hotel in all ihrer Kolonialpracht. Wir gehen durch eine Unterführung unter einer Hauptverkehrsstrasse zu dem Gebäude, das sich als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Esplanade_-_Theatres_on_the_Bay">The Esplanade</a> entpuppt, und spazieren um die Konzerthalle herum. Auf einer Open-Air-Konzertfläche legen wir ein Päuschen ein, schiessen einige Fotos, unter anderem vom wasserspeienden Löwen, dem Wahrzeichen der Stadt. </p>
<p><center><img src="http://www.23hq.com/23666/3576489_682eab9449d917a658efb0d55f1dd189_standard.jpg" alt="" /></center><br clear=all></p>
<p>Dann laufen wir weiter, über breite Strassen, mit dem Ziel Raffles Hotel vor Augen, doch zuerst durchqueren wir eine grosse unterirdische Mall, die sich bis zur Raffles Place MRT Station zieht. Hier verfranzen wir uns zunächst. In einem japanischen Restaurant gibt es Yuzi-Icecream, ich nehme an Yuzu, aber ich probiere sie dann (leider) doch nicht.</p>
<p>Bei 7-Eleven füllen wir unsere Getränkevorräte auf, dann gehen wir weiter, spazieren durch die Stadt, natürlich auch am legendären Raffles Hotel vorbei, kommen ein ganzes Stück später &#8211; nachdem wir die Maut-Verkehrsschildbrücken auf den Hauptstrassen gen CBD beäugt haben -  zur MRT Station Bugis Junction. In einem der grossen Kaufhäuser, BGH, geht es erneut in die Food Mall. Hier gibt es neben vielen anderen Kleinigkeiten auch einen japanischen Takoyaki-Stand, nach Butter duftendes Gebäck, einen Süsskramladen der auf Japanisches spezialisiert ist…</p>
<p>Langsam schmerzen die Füsse. Aber vor uns liegt noch ein Geocache am <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Parkview_Square">Parkview Square</a>, einem Gebäude, das Petra gestern aus dem Taxi schon mit “das sieht aus wie aus Ghostbusters” kommentiert hat &#8211; es ist ein monströses aber elegates Neo-Art-Deco Gebäude, das sich an Vorlagen aus NYC orientiert und einen kleinen Kunstpark sein eigen nennt. </p>
<p><center><img src="http://www.23hq.com/23666/3576493_3f493d6a03dd39d5eb539628b6afe40e_standard.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.23hq.com/23666/3576495_283749b9e042e946d2cac78772b7bd52_standard.jpg" alt="" /></center><br clear=all></p>
<p>Nach einer kurzen Verschnaufpause und dem Heben <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=ae1109f6-4643-4d21-995d-d6c9f3dbd2ed">des Caches</a> spazieren wir langsam weiter, an alten chinesischen und hochmodernen Glas-Stahl-Gebäuden vorbei, kaufen unterwegs noch einen Adapter für unsere Elektrogeräte, und kommen schliesslich am späten Nachmittag in Little India an. Hier ist alles fröhlich bunt für Deepavali dekoriert, und in den winzigen Marktsträsschen pulsiert das Leben laut und in Technicolor &#8211; zu laut, zu intensiv für unseren momentanen Geschmack. Obwohl hungrig, beschliessen wir, ins Hotel zurückzugehen und erst mal zu duschen.</p>
<p>Das GPS wirft eine gelaufene Strecke von 25 km aus, kaum zu glauben dass wir bei den tropischen Temperaturen so einen Gewaltmarsch gemacht haben, das kam uns gar nicht so weit vor.</p>
<p>Als wir bei Dunkelheit aus dem Hangout kommen, hat es draussen geregnet, die Luft macht auf türkisches Badehaus. Wir nehmen den anderen Weg den Mount Emily hinab, in Richtung Orchard Road, und kommen an einigen recht toten bzw. im Umbau befindlichen Bürokomplexen vorbei, kaufen bei einem Watsons noch schnell Sonnenmilch, beäugen im Dunkeln die titanischen Dimensionen der Baugrube für das neue Gebäude der <a title="SOTA" href="http://sota.sg/">Singapore School of Arts</a> (SOTA), und stoppen schliesslich an einem Kopitiam an einer Strassenecke, eine dieser typischen Essecken der Stadt, wo wir unser frugales Abendessen einnehmen. </p>
<p>Auf dem Rückweg halten wir an einem 7/11 um Getränke zu kaufen und entdecken dabei im Gebäude dahinter einen grossen Cold Storage Supermarkt, bei dem wir uns eindecken, ehe wir langsam wieder den Mt. Emily erklimmen.</p>
<p>Nach etwas Chatten mit Freunden in Europa, die gerade von der Arbeit nach Hause kommen, fallen wir in tiefen festen Schlaf.</p>
<p>Einen Bericht der <a href="http://www.foodfreak.de/2008/10/ein-foodie-in-singapur-teil-1/">kulinarischen Abenteuer des Tages gibt es hier bei Foodfreak</a> zu lesen.<br />
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		<title>Emirates</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 20:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nasebaer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir in unserem vergangenen Urlaub vier Flüge mit Emirates hatten, möchte ich meinen zwei Jahre alten Bericht auf datenhamster.org etwas auffrischen. Im Grunde hat sich nicht viel verändert. Wieder haben wir Emirates gewählt, weil sie günstig waren und ab Hamburg fliegen. Immer noch bietet Emirates einen super Service zu einem guten Preis &#8211; unter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir in unserem vergangenen Urlaub vier Flüge mit Emirates hatten, möchte ich meinen <a href="http://www.datenhamster.org/2007/04/emirates/">zwei Jahre alten Bericht auf datenhamster.org</a> etwas auffrischen.</p>
<p style="text-align: center;"><img style="border: 0pt none;" src="http://www.23hq.com/dhania/photo/2084084/standard" alt="" width="300" /></p>
<p>Im Grunde hat sich nicht viel verändert. Wieder haben wir Emirates gewählt, weil sie günstig waren und ab Hamburg fliegen. Immer noch bietet Emirates einen super Service zu einem guten Preis &#8211; unter der Bedingung, dass man früh genug bucht. Doch was hat sich in den zwei Jahren getan?</p>
<p><span id="more-35"></span></p>
<p>Zu erst die Flugzeuge. Es ist bei den Boeing 777-300ER geblieben, die von Emirates eingesetzt werden. Auf dem Rückflug von Kuala Lumpur nach Dubai hatten wir eine der neueren Maschinen. Der Unterschied zu den älteren ist leicht zu sehen. Die Sitze sind nicht mehr so bunt. Alles wirkt etwas freundlicher und heller. Leider wurde bei der Nachtbeleuchtung auf die Sterne an der Decke verzichtet. Dafür sind die Displays in den Sitzen etwas Kontraststärker und es gibt jetzt auch in der Economy an mindestens jedem zweiten Sitzplatz Steckdosen um z.B. das Laptop zu laden.</p>
<p style="text-align: center;"><img style="border: 0pt none;" src="http://www.23hq.com/dhania/photo/3530155/large?signature=815+1226868220+1847DCF49D23999A402386D69A0CA96EC77B9F02" alt="" width="300" /></p>
<p>Leider ist es immer noch so, dass man nur 24 Stunden vor Abflug Online einchecken kann. Aber man kann schon vorher einen Sitzplatzwunsch im Buchungssystem hinterlegen. Geklappt hat das immerhin zwei von vier mal und wir konnten uns auf eine der drei Zweier-Aussenreihen ganz hinten freuen. Hier ist es zwar ein klein bisschen lauter, als vorne, aber dafür muss man niemanden aufscheuchen, wenn man mal aufstehen will. Ausser dem letzten drei Reihen sind die Maschinen im 3-4-3-Schema bestuhlt.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.23hq.com/dhania/photo/3530148/large?signature=915+1226868253+484DD33600094EA86911BF8F2243AB0CCB84F937" alt="" width="300" /></p>
<p>Das Essen war, wie gewohnt, gut. Der Service auch. Die einzige Ausnahme war der Flug von Kuala Lumpur nach Dubai. Die Crew war, aus welchem Grund auch immer, verpeilt und unaufmerksam. So wurden Getränkewünsche ignoriert und falsche Speisen ausgegeben. Mehrfach mussten wir nachhaken. Das waren wir nicht gewohnt, es bildete aber auch eine Ausnahme. Zudem ist uns negativ aufgefallen, dass auf dem Flug das Essen nicht dem gewohnten Standard entsprach. Allerdings wurde die Maschine in Kuala Lumpur von LSG, einer Lufthansa-Tochter, beladen. Deren Essen war auch schon auf einem Flug von Frankfurt nach Bangkok nicht besser. Wenn es in Kuala Lumpur einen anderen Lieferanten für das Catering gibt, sollte Emirates hier umsteigen. Das Omlette war praktisch ungeniessbar. Das Reisgericht mit Kokosreis und asiatischem Gemüse konnte man mit der mitgelieferten Chilisosse essen. Dagegen war dieses Lammgericht vom Flug Dubai-Singapur besonders lecker.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.23hq.com/dhania/photo/3530151/large?signature=746+1226868289+52942EE2318D80E841D01CF997CAE7DAB0475ED6" alt="" width="300" /></p>
<p>Ein Hinweis noch für alle, die einen längeren Aufenthalt in Dubai haben. Über acht Stunden gibt es bei den meisten Buchungsklassen ein kostenloses Hotelzimmer, was wir nicht nutzen konnten, und über vier Stunden ein kostenloses Essen, was wir genutzt haben. Das Restaurant liegt in Terminal 1 direkt neben dem Airport Hotel und über der Duty Free Meile. Es ist deutlich zu sehen, ein Schild weisst auf den Service hin. Das Essen bestand aus einem Bufet mit Self-Service. Neben Standards wie Nudeln gab es auch einige Indische Speisen, an denen wir uns bedienten und die lecker waren. Zusätzlich gibt es morgens noch ein &#8220;Refreshment&#8221;. Davon möchten wir abraten. Ein Toastsandwich mit Butter und ein Glas Saft, wie wir bei anderen Gästen sahen, wurde serviert, blieb aber meist auch auf dem Tisch stehen.</p>
<p>Ansonsten hatten wir den Eindruck, Emirates würde an seinem gewohnten Standard festhalten. In so weit können wir die Airline nur empfehlen. Der komplette Artikel unserer letzten Reise, auf dem dieses Update beruht, ist oben verlinkt.<br />
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		<title>Gebucht</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 20:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nasebaer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hinflug: HAM &#8211; DXB &#8211; SIN Rückflug: (19 Tage später) &#8211; LGK &#8211; KUL &#8211; DXB &#8211; HAM 4x Emirates 777-300ER und ein mal eine Malaysia 737-400. Jetzt fehlt noch das Programm dazwischen. Alles weitere wird sich zeigen. Zur Einstimmung: Ähnliche Artikel: Tag 1 und 2 &#8211; Hamburg-Dubai-Singapur Die letzte Woche &#8211; Langkawi Ich fahre [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hinflug: HAM &#8211; DXB &#8211; SIN</p>
<p>Rückflug: (19 Tage später) &#8211; LGK &#8211; KUL &#8211; DXB &#8211; HAM</p>
<p>4x Emirates 777-300ER und ein mal eine Malaysia 737-400.</p>
<p>Jetzt fehlt noch das Programm dazwischen. Alles weitere wird sich zeigen.</p>
<p>Zur Einstimmung:</p>
<p><a href="http://www.23hq.com/dhania/photo/2084084"><img src="http://www.23hq.com/dhania/photo/2084084/standard" border="0" height="347" width="460" /></a></p>
<p><a href="http://www.23hq.com/dhania/photo/2087720"><img src="http://www.23hq.com/dhania/photo/2087720/standard" border="0" height="460" width="329" /></a><br />
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