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	<title>Von Hamburg bis Hawaii &#187; Slowenien</title>
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		<title>Tag 7 &#8211; Trieste</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 10:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nasebaer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gleich nach dem Frühstück ging es für uns in Rakovice los. Wir wollten bis nach Trieste. Doch entgegen den Vorschlägen der Routings unseres Garmin sind wir einen Umweg gefahren. Bei der Hinfahrt hatte es uns über die wohl schlechteste Straße Kroatiens geführt und wir wollten das nicht noch toppen. Obwohl es nicht zum Wetter passte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gleich nach dem Frühstück ging es für uns in Rakovice los. Wir wollten bis nach Trieste. Doch entgegen den Vorschlägen der Routings unseres Garmin sind wir einen Umweg gefahren. Bei der Hinfahrt hatte es uns über die wohl schlechteste Straße Kroatiens geführt und wir wollten das nicht noch toppen.</p>
<p>Obwohl es nicht zum Wetter passte, leichter Regen und Nebel, wollten wir die romantische Route nehmen. Die schnelle wäre nach Norden bis Karlovac und dann die Autobahn gewesen. Wir fuhren die D1 nach Süden, an den Plitvicer Seen vorbei, und ignorierten den Vorschlag des Garmin, auf eine enge Landstraße, die sich über den Berg schlängelte, abzubiegen. Weiter südlich führte dann die gut ausgebaute D52 über den Berg, teils mit drei Spuren.</p>
<p>Weiter im Westen, bei Vratnik, machten wir dann den ersten Stopp. Trotz des schlechten Wetters und den starken Windböen begutachteten wir die Festung auf dem Berg und suchten natürlich auch noch den Geocache, der uns als Waypoint in diese Richtung geführt hatte. <img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6034/5908438410_1634b23245.jpg" alt="" width="500" height="375" /><span id="more-800"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Von dieser Bergspitze hatten wir einen phantastischen Ausblick auf das Tal, das sich bis zur Adria schlängelte.<img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6053/5908438206_79ec0e2c92.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Weiter ging es die Serpentinen hinunter an die Adriaküste, die wir bei der nördlichen Route nicht wirklich richtig gesehen hätten. Wir folgten der Küstenstraße nach Norden, immer direkt am Meer entlang mit der Insel Krk gegenüber, bis wir zum Abzweig nach Rijeka kamen. Dort befuhren wir die Autobahn, die uns um die, von aussen gesehen, häßliche Stadt herumführte. Weiter nach Westen folgten wir nicht weiter der Autobahn in Richtung Triest sondern fuhren auf die B8, die wohl bald zur A8 wird. Die ersten Mautstationen stehen schon, man kann aber noch ohne zu bezahlen durchfahren. Dabei beobachteten wir auch den Brückenbau, bei dem eine ganze Abfahrt als großer Brückenbogen, der vom Berg wegsteht, gebaut wird. Wir folgten der B8 bis Vela Draga, einer Schlucht, die durch die Reibung der Europäischen und der Afrikanischen Erdplatte entstand. Ein grandioser Ausblick.<img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5077/5908438028_1cc69023f3.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Von hier ging es über Land weiter nach Norden durch Slowenien nach Triest. Unser Hotel lag etwas ausserhalb, die Villa Alle di Banne. Bezahlhar, etwas heimelig in dem kleinen Vorort Banne vor Triest gelegen. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit einer Tour der <a href="http://unterwegs.datenhamster.org/2011/12/25/tranvia-di-opicina/">historischen Straßenbahn Triestes</a>. Nur die Linie 2 ist noch verblieben und wird auf historischer Strecke mit historischen Wagen betrieben. Die Fahrt ist mit 1,10 € recht günstig und führt über alte Gleise in malerischem Grün von Opicina bis in die Innenstadt in die Nähe des Hafens. Dabei wird ein Teil der Strecke mit nicht gerade unbeträchtlicher Steigung mit einem Seilzugsystem überwunden.<img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6008/5908438764_553d3d7e88.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Unser Abendessen verspeisten wir in einem der ältesten Bistros der Stadt, dem Buffet Da Pepi, direkt in der Altstadt gelegen. Hier gibt es alles vom Schwein, reinster Fleischeslust kann man hier fröhnen. Sicher ist das ganze nicht ganz günstig, schon aufgrund der Lage, aber die Qualität holt es wieder heraus.<img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5278/5908438552_713acf0f5a.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div id="vgwpixel"></div>
	Tags:<a href="http://unterwegs.datenhamster.org/tag/earthcaches/" title="Earthcaches" rel="tag">Earthcaches</a>, <a href="http://unterwegs.datenhamster.org/tag/earthcache/" title="EarthCache" rel="tag">EarthCache</a>, <a href="http://unterwegs.datenhamster.org/tag/geocache/" title="Geocache" rel="tag">Geocache</a>, <a href="http://unterwegs.datenhamster.org/tag/trieste/" title="trieste" rel="tag">trieste</a>, <a href="http://unterwegs.datenhamster.org/tag/plitvice/" title="Plitvice" rel="tag">Plitvice</a><br />
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		<title>Tag 4 &#8211; Der Weg nach Kroatien</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 14:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nasebaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
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		<description><![CDATA[Der vierte Tag erwies sich als recht interessant, wenn wir auch den größten Teil davon nur im Auto verbrachten. Hatten wir am Tag vorher noch überlegt, bei der nächsten größeren VW-Werkstatt ein Ersatzteil zu bekommen, verschoben wir das auf unsere Rückkehr. Das geflickte Kabel hielt und wir waren guter Dinge. Wenn es 600 km gehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der vierte Tag erwies sich als recht interessant, wenn wir auch den größten Teil davon nur im Auto verbrachten. Hatten wir am Tag vorher noch überlegt, bei der nächsten größeren VW-Werkstatt ein Ersatzteil zu bekommen, verschoben wir das auf unsere Rückkehr. Das geflickte Kabel hielt und wir waren guter Dinge. Wenn es 600 km gehalten hatte, würde es auch noch die nächsten 600 halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem wenig überzeugenden Hotelfrühstück, nur als Beispiel, auf dem Buffet gab es nur Diät-Marmelade, ging es los. Unser Weg führte uns die Tauernautobahn durch den Tauerntunnel (9,50 €) an Villach vorbei über die ehemalige Grenze zu Slowenien durch den Krawankentunnel (6,50 €). Natürlich gibt es die Grenze zwischen Österreich und Slowenien noch immer, doch dank EU und Schengen wirkt ein Großteil davon eher wie ein Lost Place.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleich an der ersten Raststätte hinter dem Tunnel fuhren wir ab und tankten. Diesel für 1,22 statt 1,48 in Österreich. Auf dieser Raststätte verbarg sich auch der Länderpunkt, also der Geocache, den wir brauchten, um das Land auf unserer Karte rot zu färben. Passender weise hiess er auch noch &#8220;<a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=276bcfc6-5b71-4dc7-a88a-52bab51d58ad" target="_blank">Welcome to Slovenia</a>&#8220;. Direkt davor steht noch ein großes Turbinenrad, welches als Industriedenkmal bestaunt werden kann.<img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3172/5832768852_dff5677d16.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-779"></span>Weiter ging es die Autobahn um Ljubljana herum. Erstaunt betrachteten wir Menschenschaaren auf Brücken und Parkplätzen, die zum größten Teil mit Kameras, den Verkehr bestaunten. Wir verstanden nicht, was genau sie da wollten. Vielleicht war auch ein großes Flugzeug angekündigt, der Flughafen lag nicht weit nördlich von hier. Oder sind Auto- und Truckspotting in Slowenien ein großes Hobby?</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Bic fuhren wir von der Autobahn ab auf die Straße Nr. 216, die uns zu einem alten Kriegerdenkmal führte, an welchem wir uns einen <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=5137c5d4-9251-4d15-bc5d-d153e57dcd5b" target="_blank">Cache</a> als Waypoint herausgesucht hatten.<img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2513/5832769038_7cd112c3f4.jpg" alt="" width="375" height="500" /></p>
<p style="text-align: justify;">Weiter ging es auf einfachen Landstraßen zur Grenze nach Kroatien und dort erst ein mal wieder über ein Stück Mautpflichtige Autobahn. Hier sieht man deutlich, dass eine mautfinanzierte Strecke funktionieren kann. Die gesamte Fahrdecke war in tadellosem Zustand. Allerdings sollte man auch dazu sagen, dass die Strecke mit etwas über 20 Kilometern für 3,50 € auch nicht ganz günstig war.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach nur 22 km wurden wir von unserem 60er wieder herunter gelotst. Durch das kroatische Inland mussten wir noch sechzig Kilometer zurücklegen, um nach <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rakovica,_Croatia" target="_blank">Rakovica</a> zu kommen. Dabei stellten wir mehr als ein mal erstaunt fest, dass viele Rohbauten einfach nicht fertig gestellt worden waren. Wann das passierte können wir nicht sagen, dem optischen Eindruck nach, muss der Baubeginn allerdings nach dem Krieg gelegen haben. Für Lost Place Fans muss diese Strecke, entlang der D42, ein wahres Paradies sein, verfallene Häuser in alles Stadien ihres Lebens, teils wohl hunderte von Jahre alt, teils wohl nicht mal Jahrzehnte und mit unzähligen Einschusslöchern. Für uns absolut beeindruckend. So etwas hatten wir noch nicht gesehen.<img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5104/5832218185_5f924bce1d.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Straße hatte schon bessere Zeiten erlebt. Teils ist sie nur so breit das gerade mal ein entgegenkommendes Motorrad an uns vorbei kam. Zwei Waldstücke dürften uns länger in Erinnerung bleiben. Das eine, es war wohl gerade kurz vor uns ein größerer Hagelschauer herunter gekommen, war teilweise dick mit angeschwemmten Eisflecken bedeckt. Es sah aus, als wäre der Winter gerade vorbei und der Schnee noch nicht komplett geschmolzen. Das alles bei über zwanzig Grad. Flache Nebelschwaden zogen den Berg herunter ins Tal. Alles absolut sureal.</p>
<p style="text-align: justify;">Der andere Abschnitt, der engste der Strecke, war komplett mit Schlaglöchern übersät. Aus Spaß vermuteten wir Granantenlöcher, doch warum sollte jemand im Krieg eine abgelegene Straße mitten im Nirgendwo mit Granaten traktiert haben. Mit jeder Kurve wurde es enger und holpriger, wir warteten nur darauf, dass uns ein Bus oder LKW entgegenkam. Es passierte nichts. Doch auch dann hätten wir sicher eine Lösung gefunden, denn alle einheimischen Autofahrer, die wir trafen, waren zwar gnadenlose Raser, doch zum anderen sehr freundlich, zuvorkommend und winkte einen durch oder bedanken sich mit umschwänglichen Gesten, wenn man sie durch lies. Ganz im Gegenteil zu den ausländischen Fahrern, die uns entgegen kamen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schliesslich kamen wir in Rakovica an, bezogen das <a href="http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g1021473-d1049483-Reviews-Restoran_Pansion_Plitvicka_Sedra-Dreznik_Grad.html" target="_blank">Hotel Sedra</a> und wollten noch den Cache suchen, zu dem wir uns hier her hatten navigieren lassen. Er lag direkt im Ort, doch wir zogen es vor, nicht zu loggen. Inmitten von kleineren Zimmervermietungen sollte die Dose an einem Lampenmast liegen, Muggelblicke von allen Seiten und wohl nur aus Marketing-Gründen der Zimmervermietung direkt hinter dem Lampenmast gelegt. Unter dem Namen &#8220;<a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=586c4306-5afe-43a6-8dff-115171304816" target="_blank">On the way to Winnetou</a>&#8221; hatten wir uns etwas anderes vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch trotzdem ist der Name hier Programm, denn hier wurden viele der Karl May Filme gedreht. Am nächsten Tag sollte es zum Silbersee, Entschuldigung, zu den Plitvicer Seen gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Abendessen beschlossen wir im Restaurant des Hotels Sedra einzunehmen. Hier war das Essen nicht nur billiger, eine riesige Pizza für gerade mal 4,50 Euro, sondern auch besser als in Österreich. Schon lustig, aber wenn die Kroaten eins können, dass ist es günstige gute Pizza aus dem Holzofen.</p>
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