Archiv für Kategorie Bodensee & Beyond 2009

Tag 7 – Von Feldkirch in die Schweiz

Nach einem ähnlich begeisternden Frühstück wie am Vortag checken wir aus. Wir wollen möglichst schnell weg.

Am Grenzübergang nach Liechtenstein läuft es dieses mal etwas anders ab. Wir sind früher und es ist nichts los. Der Mann vom Zoll scheint sich zu langweilen und winkt uns heraus. Er nimmt unsere Pässe mit, kommt zurück und lässt sich den Inhalt des Kofferaums zeigen. Nach einer mehr schlechten als rechten Kontrolle, wir müssen wohl die Statistik schönen, können wir weiterfahren.

Als erstes Ziel haben wir uns erst noch einen Ort in Liechtenstein gesetzt. An einer Kapelle suchen wir schnell einen Cache und geniessen das spektakuläre Alpenpanorama.

Im nächsten Ort, dem letzten vor der Grenze zur Schweiz, machen wir noch einen kleinen Multi an einer weiteren Kirche. Hier finden wir auch Gesteinsreste mit Infotafel, die wir für einen EarthCache nutzen wollen.

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Tag 6 – Feldkirch – Liechtenstein – Großes Walsertal

Nach unserem unschönen Erlebnis am Vortag wollen wir fliehen. Wir haben aber noch eine Nacht gebucht und können erst einen Tag später in der Schweiz bei unseren Freunden ankommen. Also beschliessen wir, einen Ausflug über den Tag zu verteilen.

Die erste Station führt uns durch Feldkirch. Das Beste an der Stadt entdecken wir dann hinter dem Stadtkern. Die Grenze zu Liechtenstein. Zu unserer Verwunderung ist sie mit “Schweizer Zollamt” beschriftet. Ein freundlicher Zöllner fragt kurz “Wohin geht die Reise?”. Wir antworten “Vaduz” und er winkt uns weiter. Wenige Kilometer später sind wir auch schon in Vaduz. Dank des ersten Caches, den wir geplant hatten – Ländle 5 – St.Florin – finden wir einen der wenigen konstenlosen Parkplätze, der erstaunlicherweise komplett frei ist. Sogar Liechtensteiner scheinen lieber einhundert Meter weiter die Parkuhr zu füttern. Der Multi ist schnell abgegangen und so wenden wir uns dem nahen Tradi Hohes Haus – Vaduz zu. Er zeigt uns einen Platz, der in seiner Helligkeit dem Jungfernstieg in Hamburg ähnelt und selbst bei wenig Sonne blendet. Direkt an dem Platz liegt auch das Parlamentsgebäude.
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Tag 5 – Friedrichshafen – Feldkirch

Der Tag beginnt, wo der Vortag geendet hat – im Restaurant des Hotels Goldenes Rad in Friedrichshafen. Ein kleines aber feines Frühstücksbuffet steht bereit, und ausgesprochen wohlschmeckender Kaffee, grossartige frische Croissants locken, dazu Butter (salzig und süss) und Marmelade, anscheinend von Darbo oder in ähnlich guter Qualität. Wir kosten Schwarzkirschkonfitüre, Erdbeer und Himbeer, alle sind superfruchtig lecker, das Frühstücksei ist gerade noch flüssig wie ich das liebe… ein super Start in den Tag. Nur bei den Säften dürfte die Auswahl durchaus noch etwas mehr regional und bio sein als der Orangensaft aus Konzentrat und der klare Apfelsaft sowie Grapefruitsaft aus der Flasche.

Dann checken wir aus, tragen unsere Tasche zum Parkhaus, verstauen alles, und gehen ins Zeppelinmuseum. Die Kamera haben wir bewusst nicht mitgenommen, dafür lassen wir die Exponate auf uns wirken.

Das Herz des Ganzen ist ein originalgetreuer Nachbau eines winzigen Anschnitts aus der LZ 129 Graf Hindenburg. Hier versteht man warum das Ding Luftschiff hiess – die Maße ähneln denen der Titanic. Viele Exponate rund um die Entwicklung der Zeppeline führen durch die Geschichte des Luftschiffbaus nebst ihrer Verzahnung mit den Größen (nicht nur) der deutschen Politik, Technik und Wissenschaft – Linde, Maybach, Dornier, Daimler, um nur ein paar zu nennen – bis hin zu Arthur Eichengrün.

Sonderlich gross ist das Museum allerdings nicht, und eine technische Sonderausstellung ist gerade wegen Umbaus geschlossen. Blöd für uns. So machen wir uns am späten Vormittag auf den Weg nach Österreich, und da wir nicht noch ein Bapperl kaufen wollen für die paar Kilometer in den Vorarlberg, fahren wir Bundesstrasse.

Unterwegs stoppen wir an einem Flugplatz und in Hohenems, um Caches zu suchen. Burg Alt-Ems entpuppt sich dabei als historisches Kleinod, eine der grössten Wehranlagen des Mittelalters.

Dann fahren wir weiter bis nach Feldkirch, wo wir uns am frühen Morgen per eMail ein Hotelzimmer für zwei Nächte reserviert haben, im Hotel Weisses Kreuz, das hauptsächlich Bustouristen versorgt und sehr verkehrsgünstig an der Autobahn und zwischen Bodensee, Großem Walsertal, Liechtenstein (und der Schweiz) liegt – auch für uns der Grund hier zu stoppen.

Das Hotel kann mit dem in Friedrichshafen leider nicht mithalten – aber für zwei Nächte zum Schlafen wird es gehen, und auch hier gibt’s WLAN. Allerdings nur für Geräte, auf denen der Browser ein Pop-Up zulässt.

Wir werfen einen Blick auf geocaching.com, auf die Karte – ein Pocket Query der Umgebung hatten wir uns schon heute morgen gezogen, zusätzlich packen wir noch zwei Multis aufs GPS und fahren erst mal los die nähere Umgebung unsicher machen und den lokalen grossen Interspar analysieren.
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Tag 4 – Odenwald – Rheinfall – Bodensee

Vor allem eins wollen wir heute: Strecke machen. Auf der A81 rechnen wir mit heftigem Verkehr, und wir wollen zu einer halbwegs zivilen Zeit in Friedrichshafen ankommen, um uns noch ein Zimmer zu suchen und etwas umzuschauen. Aber die Zeit für einen am Weg liegenden EarthCache nehmen wir uns trotzdem.

Die Tropfsteinhöhle Eberstadt ist so früh am Morgen noch nicht zugänglich – die müssen wir uns für einen anderen Besuch aufheben, aber die Runde um den geologischen Lehrpfad machen wir in der Morgenfrische gern.

Ein paar Tradis am Weg verhaften wir ebenfalls, dann geht es gen Süden.
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Tag 3 – Ritter, Dinos und Vulkane

Am 3. Tag unserer Tour haben wir uns ein paar Earthcaches um den Odenwald herum vorgenommen – am ersten Cache, dem Steinbruch Hainstadt, entdeckt nicht nur nasebaer Ecken die er auch als Eingeborener noch nie gesehen hat, sondern wir auch einen Hinweis auf den Geo-Naturpark Bergstraße Odenwald bzw. dessen Website.


Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald vereint eine reizvolle Landschaft, die sich auf einer Fläche von 3500 Quadratkilometern zwischen dem UNESCO-Welterbe Grube Messel im Norden, dem Rheintal im Westen über den Odenwald bis hin zum Bauland im Osten und dem Neckartal im Süden erstreckt.

Entdecken Sie die Faszination erdgeschichtlicher und landschaftsgestaltender Vorgänge und ihre Bedeutung für unsere Kultur und unser tägliches Leben!

Auf Hinweisschilder zu diesen interessanten Orten sollen wir im Lauf des Tages immer wieder stossen. Die steil aufragende Buntsandsteinwand ist jedenfalls ein interessanter Auftakt.



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Tag 2 – Vom Meissner zum Odenwald

Für den Vormittag an diesem zweiten Tag haben wir uns eine Wandertour rund um den Hohen Meißner vorgenommen, Hessens zweithöchsten Berg – natürlich garniert mit ein paar Caches, die beinahe einen Rundweg ergeben, und zwar


Als Extra hängen wir noch einen Ausflug bis fast zur Kasseler Kuppe mit einem Ausblick über einen Steinbruch dran und sammeln spontan auch noch Gecko goes Hessian (Hoher Meißner) dabei ein.


Vorgenommen habe ich mir die Strecke nicht ganz ohne Hintergedanken… zum einen ist hier auf über 700 Metern Höhe über NN die Luft angenehm pollenarm und ich kann endlich mal richtig durchatmen, zum anderen ist meine Mutter der Meinung diese ganze Dosensucherei sei total albern, aber mit Wandern, da kann sie etwas anfangen.
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Tag 1 – Hamburg – Texas – Nordhessen

So genau stand (und steht) noch nicht fest wohin unsere erste grössere Tour dieses Jahr führen soll – nur ein paar Stationen entlang des Weges sind sicher, etwa der Besuch bei der jeweiligen Familie, oder aber das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen sowie der Rheinfall in Schaffhausen. Deswegen haben wir die Tour auch Bodensee & Beyond genannt, mal sehen wo es uns sonst noch so hin verschlägt.

Die erste Etappe führt uns bei wunderbarem Frühlingssonnenschein von Hamburg bis zu meiner Mutter in Nordhessen, und da wir niegelnagelneue Sommerreifen einfahren und uns Zeit lassen wollen, haben wir die Route über Lüneburg und dann die B4 eingeplant.

Der erste Stopp liegt am Kleinbahnhof Gross Oesingen, einem Lost Place Cache, an dem wir schon einmal verzweifelt sind.


Auch dieses Mal haben wir kein Glück, und fahren weiter nach Texas – wo wir aber auch nicht fündig werden.



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