Archiv für Kategorie Plitvice und zurück 2011

Albergo Alla Valle di Banne – Trieste

Wer nach Trieste will und im Internet sucht wird oft davor gewarnt, gar nicht erst nach Trieste hinein zu fahren. Wir haben uns den Rat zu Herzen genommen und sind richtig gelandet. Ein kleiner Vorort von Trieste ist Banne. Enge Gässchen, durch die gerade ein Auto durch kommt, in denen man schon nach einer Runde die Orientierung verliert. Ein kleines Dorf eben. Die einzige Unterkunft hier ist die Albergo Alla Valle di Banne. Der Weg nach Trieste ist dann sogar einfacher als gedacht. Mit dem Auto fuhren wir nach Opicina, stellten es hier ab und nahmen die historische Straߟenbahn. Sehr zu empfehlen.

Mit 23 Zimmern ist das Hotel recht groß für das Dorf. Von aussen ist es unscheinbar, nur ein kleines Schild neben der Einfahrt weisst darauf hin, und erst wenn man durch die Hofeinfahrt fährt erblickt man das richtige Hotel. Im Innenhof erwartete uns dann auch ein großzügiger Parkplatz unter alten Bäumen, parken ist kostenfrei.

Nach dem Einchecken wurde uns unser Zimmer gezeigt. Nicht all zu geräumig, aber doch groß genug sind die Zimmer. Ein Doppelbett, Schreibtisch, ein Sofa, ein kleiner Flachbildschirm, daneben noch ein großzügigeres Bad mit Dusche. Das ist ausreichend um ein paar Nächte zu verbringen. Ruhig hat man es hier normalerweise auch. Als wir vor Ort waren wurde gerade die Aussenfassade renoviert, doch viel zu hören war nicht. Lediglich ein Gerüst störte den An- und Ausblick. Frau Foodfreak störten die Feuerschutztüren aus Stahl auf den Fluren etwas, sie bezeichnete sie als Gefängnisoptik.

Das Frühstück konnte dann den kleinen Patzer wieder herausreissen. Echte italienische Spezialitäten, süßes Gebäck, Brötchen, aber auch diverse Müslisorten mit Joghurt und Milch waren aufgefahren und wir haben uns durchprobiert. Alles war lecker, die Kalorienzufuhr reichte für den langen Tag, der folgen sollte. Auch den besten Kaffee unserer Tour bekamen wir hier. Wir waren fasziniert wie der Kellner ein ganzes Kännchen aus seiner großen Siebträgermaschine zauberte. Trotz der längeren Durchlaufzeit kein bisschen bitter.

120 Euro kostet die Nacht hier regulär. Über diverse Buchungssysteme ist das aber auch günstiger zu haben. Die Adresse:

Albergo Alla Valle di Banne
Loc. Banne, 25
34151 Trieste

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Tranvia di Opicina

Wer auch nur in die Nähe von Trieste kommt, der sollte einen Stop in Opicina machen. Dies hat zwei Gründe: Erstens ist der Ort besser gelegen, wenn man mit dem Auto unterwegs ist und zweitens kann man von hier dann mit der Straßenbahn in das Autofeindliche Trieste fahren. Das Autofeindlich bezieht sich vor allem auf die engen vollgeparkten Strassen von Trieste. Und wann hat man schon mal die Chance mit einer Museumsbahn zu fahren.

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Restaurant Flößerstube – Garmisch-Partenkirchen

So richtig hausgemachtes leckeres bodenständiges Essen findet man in der Gastronomie inzwischen selten. Um so erfreuter waren wir, als wir in Garmisch-Partenkirchen, fast schon in einer Seitenstraße, die Flößerstube entdeckten. Zuerst waren wir etwas unschlüssig, wir gehen nach dem Prinzip “Lange Schlangen, gutes Essen” vor. Hier saßen nur zwei Personen auf der Terrasse und drinnen war es ganz leer. Später stellte sich sogar heraus, dass eine der Personen der Senior-Chef war.

Und doch trauten wir uns, die Mittagszeit war fast vorbei, das konnte es erklären. Und wir wurden froh.

Rehgeschnetzeltes mit Spätzle (13,80 €) stand auf der Tageskarte. Später erfuhren wir, dass das Wild vom lokalen Jäger stammt und auch so zum selber kochen erworben werden kann. Das Reh war butterzart, die Sosse mit Sahne verfeinert, sehr lecker und den Spätzle sah man schon an, dass sie selbstgemacht waren. Sie schmeckten auch so.

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Restaurant Werfener Hof

Auf unserer Fahrt nach Kroatien nächtigen wir im direkt an der Autobahn gelegenen Werfen. Den Werfener Hof hatten wir nach einiger Recherche im Internet als idealen Stützpunkt entdeckt, wohl auch, weil er gerne von Motorradfahrern als Zwischenstopp genutzt wird. Wir verbanden das ganze mit dem Besuch der Eisriesenwelt.

Bevor wir nach der anstrengenden Tour durch die Höhle zu Bett gingen wollten wir noch im Werfener Hof zu Abend essen. Beworben wurde das ganze mit “hausgemachte Salzburger Küche”, was sich bei der Auswahl der Speisen auch nicht abstreiten lies.

Die Einrichtung ist Zweckmässig, nicht besonders hübsch, aber auch nicht hässlich. Schön ist das große Oberlicht, durch das man zumindest tagsüber viel Licht hat.

Wir bestellten einen Zwiebelrostbraten (11,50 €) für mich und Kaspressknödel (5,50 €) in Brühe für Foodfreak. Zum Rest des Beitrags »

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Restaurant Villa Sedra, Irinovac, HR

Während unserer Reise an die Plitvicer Seen übernachteten wir nicht nur im Hotel Villa Sedra sondern nutzen auch gleich das dazugehörige Restaurant. Wie sich herausstellte nicht der schlechteste Griff.

Direkt an der Hauptverkehrsstrasse nach Bosnien liegt die Villa Sedra. Ein großer Parkplatz vor der Tür zeigt schnell, worauf man sich hier auslegt. Hier ist genug Platz für die vorbeidonnernden Trucks. Um so erstaunlicher ist die kleine Terrasse vor der Tür. Gerade mal sieben Tische haben hier Platz, für das Sommergeschäft hätten wir mit mehr gerechnet. Drinnen ist es dann aber doch geräumig genug. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 10-12 – Auf nach Garmisch-Partenkirchen und zur Zugspitze

Nach dem opulenten Mahl des Vorabends gönnten wir uns noch ein ausgiebiges Frühstück auf der Norbertshöhe. Dann ging es noch einen Supermarkt in Österreich plündern. Alles was es bei uns nicht gibt oder teuerer zu haben ist, füllte den Kofferraum.

Die weitere Fahrt führte uns über den Fernpass an der Zugspitze vorbei nach Garmisch-Partenkirchen. Damit endete auch fast schon der Tag. Obwohl die Strecke recht kurz war beließen wir es bei einem Stadtrundgang und einem Nachmittagskaffee in der Sonne.

Erst am nächsten Tag sollte es auf die Zuspitze gehen. Rein theoretisch hätten wir noch Zeit gehabt, aber um den Gipfel hing eine Wolke und die Aussichten für den nächsten Tag sahen besser aus. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 8 – Verona

So früh wie möglich, 7:30 Uhr, wollten wir uns an das Hotel-Frühstück machen. Doch in der Villa Alle di Banne war man nicht auf die Frühaufsteher vorbereitet. Das Buffet stand schon fast komplett, aber das Licht war noch aus. Mit den pünktlichen Deutschen hatte man nicht gerechnet. Dafür bekamen wir hier kurz darauf den bisher besten Kaffee der Reise, ein Kännchen aus der Siebträgermaschine. Wenn sie hier in Italien eins können, dann ist es Frühstück, wunderbare Gebäckstücke, und Kaffee.

Wir fuhren los in Richtung Verona. Unsere erste Station sollte die Quelle des Flusses Timavo sein, knapp vor dem Meer. Der Fluss, so weit man es einen Fluss nennen kann, kommt hier gleich an drei Stellen an die Oberfläche, um kurz darauf auch schon wieder in das Meer zu münden. Eine vierte Quelle liegt sogar schon im Meer. Ein Earthcache war natürlich daran Schuld, dass wir hier landeten.

Weiter ging es dann über Landstraßen bis kurz vor Venedig. Die Landschaft konnte nicht wirklich überzeugen, genau so wenig die italienischen Dörfer. Alles war recht eintönig und wir beschlossen auf die Autobahn in Richtung Verona aufzufahren. Dort suchten wir uns erst ein mal unser Hotel.

Wir fuhren in die Stadt, nichts für Autofahrer, aber nicht ganz so schlimm wie in Trieste. Zudem war die Stadt mit Bussen überschwemmt, alle wollten in Richtung Oper. Inzwischen gewöhnten wir uns den italienische, aggresiven Fahrstil an.

Weiter ging es bis nach Garda am Gardasee.

Ein touristisches Eis im von Deutschen übernommenen Seeufer musste natürlich auch noch sein.

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Tag 6 – Rund um Rakovice

Ein kompletter zweiter Tag in der Gegend erschien uns schon fast zu viel. Nachdem wir die Plitvicer Seen am Vortag angesehen und erwandert hatten gab es nicht mehr viel, was man sich hier hätte ansehen können. Doch das wussten wir noch nicht, als wir die Reise planten. Anhand der im Hotel ausliegenden Broschüren fanden wir aber doch noch ein Ausflugsziel.

Die “Baraceve Spilje” liegen noch in der Nähe. Dabei handelt es sich um Tropfsteinhöhlen, die besichtigt werden können. Schon die Anfahrt ist spannend. In Rakovica ist es nur ein kleine Nebenstrasse, die sich gut sieben Kilometer über die Hügel schlängelt. Hat man die wenigen Behausungen, die teilweise auch Ruinen mit Einschusslöcher sind, dieser Hügel passiert, sind es aber noch ein mal gut drei Kilometer bevor man in dem Dorf Nova Kršlja landet. Kurz vor dem Dorf befindet sich dann ein unbefestigter Parkplatz. Jetzt sind es noch ein mal gut 500 Meter bis zum “Eingang”.

Neben vielen Stalagtiten und Stalagmiten gibt es hier Funde aus der frühen Zeit der Menschen und vom Höhlenbär. Man kann eine Führung durch die Höhlen buchen, was wir allerdings nicht taten. Nicht, weil wir nicht wollten, sondern weil alles geschlossen hatte und kein Mensch anwesend war. Die Bilder in der Broschüre sahen vielversprechend aus, doch ohne fundierte Erklärung hätte  sich der Ausflug nicht gelohnt.

Wir fuhren weiter nach Slunj. Hier stießen wir eher zufällig auf die Wasserfälle, die in den Fluss Korana stürzen. Wir erfuhren, dass das Gebiet hier auch als “kleine Plitvicer Seen” bezeichnet wird. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 5 – Plitvicer Seen

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf an die Plitvicer Seen. Der Nationalpark war der Hauptgrund warum es uns hier her verschlagen hat.

Nach der kurzen Anfahrt, von Rakovica sind es ca. 15 Min., suchten wir uns einen (bezahlten, ca. 1 €/Std.) Parkplatz. Die Einfahrt sah noch modern aus mit mehreren Ein- und Ausfahrtspuren nach PKW, Bus und Wohnmobil getrennt. Doch dahinter wurde es sofort anders. Ein paar asphaltierte Busparkplätze, daneben noch ein paar für Autos und ein Weg in den Wald. Hier konnte man dann quer auf Schotter parken.

Wir kaufen uns direkt am Parkplatz unsere Tickets, 110 Kuna (ca. 15 €) pro Person für eine Eintageskarte. In der Annahme, wir müssten nur noch über die Brücke, die über die Straße führte, und wir wären am Eingang des Parks lagen wir falsch. Erst ging es noch eine lange Treppe und eine längere Zufahrtsstraße für das Parkpersonal entlang. Dann kam der Eingang, die Tickets sah sich ein Mann nur rudimentär an, und eine weitere lange Treppe führte an den großen See. Theoretisch wären wir so auch mit einer Karte vom Vortrag rein gekommen.

Norddeutsch wie wir sind machten wir erst ein mal eine Bootstour und fuhren vom ersten Anleger zum letzten auf der anderen Seite des Sees. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 4 – Der Weg nach Kroatien

Der vierte Tag erwies sich als recht interessant, wenn wir auch den größten Teil davon nur im Auto verbrachten. Hatten wir am Tag vorher noch überlegt, bei der nächsten größeren VW-Werkstatt ein Ersatzteil zu bekommen, verschoben wir das auf unsere Rückkehr. Das geflickte Kabel hielt und wir waren guter Dinge. Wenn es 600 km gehalten hatte, würde es auch noch die nächsten 600 halten.

Nach einem wenig überzeugenden Hotelfrühstück, nur als Beispiel, auf dem Buffet gab es nur Diät-Marmelade, ging es los. Unser Weg führte uns die Tauernautobahn durch den Tauerntunnel (9,50 €) an Villach vorbei über die ehemalige Grenze zu Slowenien durch den Krawankentunnel (6,50 €). Natürlich gibt es die Grenze zwischen Österreich und Slowenien noch immer, doch dank EU und Schengen wirkt ein Großteil davon eher wie ein Lost Place.

Gleich an der ersten Raststätte hinter dem Tunnel fuhren wir ab und tankten. Diesel für 1,22 statt 1,48 in Österreich. Auf dieser Raststätte verbarg sich auch der Länderpunkt, also der Geocache, den wir brauchten, um das Land auf unserer Karte rot zu färben. Passender weise hiess er auch noch “Welcome to Slovenia“. Direkt davor steht noch ein großes Turbinenrad, welches als Industriedenkmal bestaunt werden kann.

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