Archiv für Kategorie 1000 Places

1000 Places – Penang

An dem Buch 1000 Places to see before you die irritiert mich zusehends die – zugegebenermaßen immer subjektive – Auswahl von sehenswerten Orten. Nicht nur dass man, beispielsweise, England satte 39 Seiten (Schlösser, castles, mansions…) und Schottland nochmal getrennt einen eigenen Block widmet – und einem Land wie Malaysia gerade mal 4 Einträge zugesteht, auch die Auswahl vor Ort überrascht ein wenig.

Als störend empfinde ich vor allem, wie schon mal beschrieben, dass hauptsächlich Luxushotels als ‘Orte’ erscheinen die es zu sehen gelte. Die Insel Langkawi etwa schafft es in die 1000 Places mit dem Datai, das an der Stelle liegt an der Andamanensee und die Straße von Melakka sich treffen – tatsächlich ist die Insel aber meines Erachtens viel sehenswerter als yet another luxury hotel. Die Petronas Towers, eins der sehenswertesten Gebäude der Welt meiner Meinung nach, fehlen dagegen, ebenso die Weltkulturerbe-Stadt Melaka.

Geschafft hat es allerdings die Insel Penang:

Penang ist weniger eine Ferieninsel (obwohl es im Norden durchaus palmengesäumte Strände gibt) als vielmehr ein pulsierender Schmelztiegel der Kulturen, und dies bereits seit 1786…

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Schloß Karlsruhe

Karlsruhe steht, da wir dort Freunde haben, immer mal wieder auf der Liste der Städte in denen wir Halt machen. Und so ist das Reiseziel “Fächerstadt Karlsruhe und das Karlsruher Schloss” aus 1000 Places to See Before You Die – Deutschland, Österreich, Schweiz eines, das wir schon einmal abhaken und mit Euch teilen können – hier kann man über kulinarische Erlebnisse nachlesen, auch Ausstellungen wie die Hannibal-Ausstellung haben wir besucht, und natürlich mehrfach das Schloß fotografiert und aufgesucht:

Standort:
Karlsruhe

GPS-Koordinaten:
N 49°00′ E 8°24′

118 m Höhe über NN

Erbaut / Zerstört:
Erbaut 1715, Neubau 1746, 1944 im 2. Weltkrieg zerstört und danach wieder neu aufgebaut

Letztes Besuchsdatum:
Februar 2009

Schloß Karlsruhe

Kurzbeschreibung:

Als eines der wohl schönsten und prunkvollsten Schlösser Deutschlands liegt das Karlsruher Schloss mitten im Ausgangspunkte des sternförmigen Grundrisses der Stadt. Vor dem im Stil des Rokoko und Klassizismus gebauten Schloss liegt ein Schloßgarten im Stil des französischen Barocks, eingerahmt von vielen seltenen Bäumen, Plastiken und Statuen von Barock bis Modern, außerdem Denkmäler und Brunnen aus den verschiedensten Epochen. In den Räumen des Schlosses ist das Badische Landesmuseum untergebracht.

Geschichte:

Das Karlsruher Schloss wurde 1715 als Residenz des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach errichtet.
Das Gebäude wurde teilweise aus Holz gebaut und musste 1746 grundlegend saniert werden. Die Holzkonstruktionen wurden durch einen Neubau in Stein ersetzt.

1750 wurde das Schloss nach mehrfach geänderten Plänen von Balthasar Neumann durch den früheren Hofjunker Friedrich von Kesslau umgebaut. Im Jahre 1785 bekam der Schlossturm durch Wilhelm Jeremias Müller eine Verkürzung und erhielt ein Kuppeldach. 1849 wurde Großherzog Leopold aus dem Schloss vertrieben, das endgültige Ende der Familienresidenz kam 1918 mit dem Ende der Monarchie.

Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Karlsruher Schloss im September 1944 nach Bombenangriffen aus und wurde als Badisches Landesmuseum mit neuem Grundriss wieder aufgebaut.

Anlässlich der Bundesgartenschau 1967 wurde die Schlossgartenbahn Karlsruhe in Betrieb genommen.

Quelle: Wikipedia: Schloss Karlsruhe

Panorama Schloss Karlsruhe

Weiterführende Links und Informationen:

  • Wikipedia: Schloss Karlsruhe
  • Karlsruehr Messe: Geschichte des Schlosses
  • Badisches LandesmuseumLiteratur:
  • Das Karlsruher Schloß
  • Schloss und Hof Karlsruhe
  • Schloss und Schlossgarten Karlsruhe
  • Hannibal ad portas. Macht und Reichtum Karthagos, grosse Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg im Badischen Landesmuseum, Schloss Karlsruhe, 25.9.2004-30.1.2005
  • Imperium Romanum. Römer, Christen, Alamannen – die Spätantike am Oberrhein, grosse Landesausstellung Baden-Württemberg im Badischen Landesmuseum Schloss Karlsruhe, 22.10.2005 – 26.2.2006
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    1000 Places – Bangkok, Chatuchak-Wochenendmarkt

    Unsere Thailandreise im Jahr 2006 hat uns u.a. auch nach Bangkok geführt. Allerdings musste das (geplante) Sightseeing dort größtenteils ausbleiben, da uns im wahren Sinne des Wortes Bangkok die Luft raubte. Ohne Sauerstoff macht selbst die aufregendste Umgebung wenig Spaß, und so war die sauerstoffangereicherte Luft unseres Hotels immer wieder eine Erholung für den geplagten Körper.

    Dennoch haben wir es wenigstens zu einem von 4 Bangkok-Einträgen aus 1000 Places To See Before You Die geschafft, dem Chatuchak-Wochenendmarkt.

    Bangkok, Chatuchak Weekend Market

    Das Buch notiert dazu:

    Der Großvater aller Märkte Bangkoks

    Chatuchak-Wochenendmarkt

    Man kann lediglich einen kleinen Teil des 12 ha großen Chatuchak-Markts durchstreifen, bevor einem angesichts dieses kulturellen Erlebnisses schwindlig wird. Mit etwa 5.000 Händlern, die sich jeden Samstag von 6 Uhr morgens hier versammeln, ist dies einer der größten Märkte im Freien und der beste der Stadt. Ein einmaliges Shopping-Paradies, wo das Seltene, Kostspielige und Ungewöhnliche ebenso verkauft wird wie Snacks, Computer, Handarbeiten, gekonnt gefälschte Markenartikel, Gewürze, Orchideen, illegal gebrannte CDs, Souvenirs und sogar Haustiere, von Siamkatzen zu siamesischen Kampffischen.

    – Quelle: Auszug aus 1000 Places To See Before You Die

    Man kann sich die schiere Größe dieses gigantischen Basars als Europäer wirklich nicht vorstellen, ebensowenig wie die Vielfalt von Produkten, Menschen, Sinneseindrücken aller Art, die dort auf einen einstürmen.

    Für uns war das schnell zu viel, sowohl die Enge als auch die reine Menschenmenge, gepaart mit der schon oben beschriebenen Sauerstoffunterversorgung, so dass wir trotz aller Faszination alsbald die Flucht ergriffen und im nahegelegenen Queen Sirikit Park kurz verschnauften, ehe wir wieder in die klimatisierte Kabine des SkyTrains verschwanden.

    Bangkok, Sirikit Park

    Wer das Klima allerdings verträgt dürfte hier im Shopping-Mekka preiswerten thailändischen Kunsthandwerks sein — Handeln wie auf jedem Basar inklusive.

    Ein Album unserer Reisefotos aus Thailand im Jahr 2006 gibts hier zu sehen.

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    1000 Places – Lübecker Altstadt

    Natürlich waren wir schon häufig in Lübeck, wie auch die Einträge hier in diesem Blog zeigen, denn diese hübsche kleine Hansestadt mit ihrer traumhaften Altstadt ist gerade mal 60 km entfernt, und ein guter Freund von uns wohnt ebenfalls dort, so dass wir häufiger mal zum Cachen und Spaziergehen oder auch für eine Fototour (oder einen Restaurantspaziergang) nach Lübeck fahren.

    Auch die 1000-Places-Bücher, und zwar beide, nennen die Lübecker Altstadt – deren Stadtkern UNESCO-Weltkulturerbe ist – als lohnenswerte Ziele.

    Perfekt erhalten – die Seele Norddeutschlands

    Lübeck

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    Die Altstadt, umgeben von einer Verteidigungsmauer mit Toren und einem Stadtgraben, ist hinsichtlich ihrer Architektur und Geschichte so herausragend, dass Lübeck die erste nordeuropäische Stadt war, deren gesamter Stadtkern von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde.

    – Quelle: Auszug aus 1000 Places To See Before You Die

    DSCF13970 - HL Haus der Schiffergesellschaft

    Hier seht Ihr das historische Haus der Schiffergesellschaft, ausserdem könnt Ihr hier einen Panoramablick über Lübeck sehen (best viewed large)
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    1000 Places – Tierpark Hagenbeck

    Die Deutschland-Österreich-Schweiz-Ausgabe von “1000 Places to see before you die” listet einiges interessantes für Hamburg auf. Unter anderem den Tierpark Hagenbeck, den wir zuletzt 2007 mit einer guten Freundin besucht haben, und der 2009 wieder auf dem Programm stehen wird.

    Carl Hagenbeck erfand 1896 eine Zooanlage ohne Gitteranlagen. Diese Erfindung wurde zum Patent angemeldet. Zum ersten Mal konnten die Tiere in einer annähernd artgerechten Umgebung gezeigt werden. Dieser Plan wurde 1907 in Hamburg-Stellingen umgesetzt. Der Nachbau einer artgerechten Umgebung wurde von vielen anderen Zoos übernommen. Heute ist der Tierpark ist der einzige sich im Privatbesitz befindliche Großzoo Deutschlands, der zudem ohne reguläre staatliche Beihilfen auskommt, die Kosten werden zu weiten Teilen von einer Stiftung gedeckt.


    Antje, hier auf dem Bild zu sehen, war ein echtes Hamburger Original und ist beim NDR in Pausenspot verewigt. Das Walross lebt leider nicht mehr, und einen richtigen Ersatz dafür gibt es auch nicht. Aber ein Besuch lohnt sich alle mal, nicht nur wegen der jungen Elefanten, sondern auch für einen Stopp im Orang-Utan-Gehege, oder im noch recht neuen Aquarium. Hagenbecks Tierpark ist eine der schönsten Grün- und Zooanlagen die wir kennen, und immer einen Ausflug wert.

    Die restlichen Bilder von unserem Besuch solltet Ihr Euch natürlich auch ansehen.

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    1000 Places – Koh Samui

    Bereits im Jahr 2004 haben wir den ersten von 1000 Places To See Before You Die besucht – und es war ein Urlaub mit Folgen für den Rest unseres Lebens, denn wir haben uns hoffnungslos in Südostasien, und ganz besonders Thailand, verliebt.

    Eine Insel zum Träumen im Golf von Siam.

    Koh Samui

    (…)
    Die Insel ist von langen, menschenleeren weißen Sandstränden umgeben. Im Innern dominiert das dichte Grün der Kokospalmenplantagen.
    – Quelle: Auszug aus 1000 Places To See Before You Die

    DSCF1478 - Very Laid Back Big Buddha

    Ja, wir waren da! Die Strände sind zwar nicht mehr menschenleer, aber das Inselchen, das knapp 400 km südöstlich von Bangkok im Golf von Siam liegt, ist atemberaubend schön, und wir haben den wohl entspannendsten Urlaub unseres Lebens dort verbracht. Trotz mittlerweile Massentourismus ein Traumziel, ein kleines tropisches Paradies.

    Eine Auswahl unserer Fotos von dieser Reise gibt es im Set bei 23hq.com zu sehen.

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    1000 Places – Deutschland, Schweiz, Österreich

    2006 hatte ja bereits 1000 Places to See Before You Die Einzug in unser Bücherregal gehalten, und Ende 2007 kam dann dieser Band hinzu.



    1000 Places to see before you die – Deutschland, Österreich, Schweiz

    Genau das hatten wir uns nach der Lektüre der “Weltausgabe” gewünscht, eine Version, die für den Durchschnittsreisenden aus Deutschland / Europa etwas besser erreichbarere Ziele angibt, denn immerhin gibt es auch in und um Deutschland sehr viel zu sehen.
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    1000 Places to see before you die

    Im Zuge der (alljährlichen) Neuorganisation unserer Blogs haben wir beschlossen, die Rubrik 1000 Places von datenhamster.org hierher zu verlegen, da diese thematisch hier besser hin passt. Auslöser für diese Rubrik war im Jahr 2006 dieses Buch:



    1000 Places To See Before You Die

    Es handelt sich um die deutsche Ausgabe, die gerade mal 10 Euro kostet. Dafür bekommt man eine Rundreise auf 946 Seiten geboten, die die schönsten Orte und aufregendsten Reiseerlebnisse der Welt quasi einmal im Text vorkostet.

    Die Bandbreite reicht vom Besuch im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg oder am Brandenburger Tor bis zu Yak-Trekking im Himalaya oder dem Cervantes-Festival in Guanajuato, Mexiko. Das macht Lust, sich das eine oder andere auch wirklich selbst anzusehen (und sich abends im Bett Texte von fernen, exotischen Zielen vorzulesen und zu träumen…)

    Beim Blättern haben wir festgestellt, dass wir schon so manches davon einzeln gesehen haben, aber nur weniges gemeinsam, und noch weniger davon können wir fotografisch belegen. Deswegen wollen wir in loser Folge, wenn wir wieder einmal einen der Orte aus dem Buch aufgesucht haben, hier davon mit Bild berichten.

    Beim Lesen fällt allerdings auf, dass die Auswahl sehr eigenwillig ist – da wären zum Beispiel die vielen Top-Luxushotels der Welt, die mich nur höchst selten reizen, und in Südostasien, wo wir ja gerade erst waren, tauchen nur wenige Ziele auf, viele die wir für sehenswert halten würden, fehlen ganz, dafür sind zum Beispiel in Grossbritannien massenhaft Herrenhäuser und Schlösser aufgeführt – eine gewisse angelsächsiche Prädisposition lässt sich hier nicht ganz leugnen.

    Dennoch ist es ein interessanter Blick in die Welt, und eine schöne Anregung für die Reise, ob es nun eine reale oder virtuelle ist – es gibt viel zu entdecken.

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