Archiv für Kategorie Geocaching

Munzee – das neue Geocaching?

Munzee gibt es jetzt schon etwas länger und auch in Deutschland sind die ersten Munzees incl. einem Powertrail aufgetaucht. Was mich wundert, in Hamburg, sonst immer eine der Städte, in denen das explodiert, gibt es noch recht wenige.

Munzees, das sind kleine versteckte QR-Codes. Der Sucher muss die Codes, so er sie denn vor Ort gefunden hat, scannen und damit loggen. Es gibt Apps für iOS und Android, eine Online-Verbindung ist Pflicht. Somit kann schon mal sichergestellt werden, dass die Funde auch nur geloggt werden, wenn sie wirklich gefunden wurden.

Ich glaube, Munzee hat gegenüber Geocaching einige Vorteile. Zum einen eben nur wer wirklich findet kann auch loggen. Vorbei ist es mit Fake-Logs. Auch die Muggelproblematik ist nicht mehr die, die es bei Geocaching gibt. Wir kennen alle den Satz “Suchen Sie was?” oder “Was machen Sie da?” Nun, ich suche einen QR-Code. Den kann ich scannen und dann habe ich Informationen über den Platz, den Ort, das Denkmal, die Infotafel, den Baum oder was auch immer hier. Soll der Muggel es doch wissen. Im schlimmsten Fall ist der QR-Code weg, der ist schneller und einfacher ersetzt als eine Dose. Und wenn er richtig angebracht wurde, passiert nicht mal das. Damit wäre auch der nächste Vorteil schon beschrieben. Es kann nicht mehr wirklich viel verschwinden. Keine Coins, keine anderen Trackables, kein Tauschkram, kein Logbuch. Klingt doch alles gut, oder?

Ich finde Munzee gut. Schon alleine weil es mit Punkten und Levels den Punktegeiern zuarbeitet. “Hey, ich bin wieder einen Level aufgestiegen”. Schön, mach doch. Vielleicht kann ich dann wieder in Ruhe Dosen suchen. In Zukunft.

Also, liebe Geocaching-Freunde. Probiert es aus, gebt Munzee eine Chance. Ich selbst habe es getan und habe schon den einen oder anderen gescannt. Leider klappt das nicht immer weil viele Owner nicht bedenken, dass diese Wasserdicht sein sollten. Gut 30% derer, die ich gefunden habe, warten das nicht. Mir fehlt dabei der Reiz der Dose.

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Tag 10-12 – Auf nach Garmisch-Partenkirchen und zur Zugspitze

Nach dem opulenten Mahl des Vorabends gönnten wir uns noch ein ausgiebiges Frühstück auf der Norbertshöhe. Dann ging es noch einen Supermarkt in Österreich plündern. Alles was es bei uns nicht gibt oder teuerer zu haben ist, füllte den Kofferraum.

Die weitere Fahrt führte uns über den Fernpass an der Zugspitze vorbei nach Garmisch-Partenkirchen. Damit endete auch fast schon der Tag. Obwohl die Strecke recht kurz war beließen wir es bei einem Stadtrundgang und einem Nachmittagskaffee in der Sonne.

Erst am nächsten Tag sollte es auf die Zuspitze gehen. Rein theoretisch hätten wir noch Zeit gehabt, aber um den Gipfel hing eine Wolke und die Aussichten für den nächsten Tag sahen besser aus. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 9 – Nauders Südtirol

In Verona hatten wir nur ein einfaches Hotelzimmer in einem ehemaligen Holiday Inn gebucht. Ohne Frühstück. Entsprechend fuhren wir früh los. Unser erstes Ziel war Ponte die Veia, eine natürlich entstandene Brücke, die wir ohne den dazugehörigen Earthcache nicht gefunden hätten.

Ich erkundete da noch mit unserer Fenix eine Höhle, was zur Aufgabe es Earthcaches gehörte. Trotz der umständlichen Anfahrt über eine Strecke, die fast nur aus Serpentinen besteht, lohnt sich der Ausflug. Bisher zählt diese Ecke mit zu einer der schickesten, die wir gesehen haben.

Weiter ging es eine andere Strecke den Berg hinab, wieder auf Serpentinen bis zur Autobahn. Wir folgten der Strecke bis nach Bozen, dann über Meran und den Reschensee, ein Fotoziel wegen dem Kirchturm im See, zum Reschenpass, was uns zur Etschquelle führte. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 6 – Rund um Rakovice

Ein kompletter zweiter Tag in der Gegend erschien uns schon fast zu viel. Nachdem wir die Plitvicer Seen am Vortag angesehen und erwandert hatten gab es nicht mehr viel, was man sich hier hätte ansehen können. Doch das wussten wir noch nicht, als wir die Reise planten. Anhand der im Hotel ausliegenden Broschüren fanden wir aber doch noch ein Ausflugsziel.

Die “Baraceve Spilje” liegen noch in der Nähe. Dabei handelt es sich um Tropfsteinhöhlen, die besichtigt werden können. Schon die Anfahrt ist spannend. In Rakovica ist es nur ein kleine Nebenstrasse, die sich gut sieben Kilometer über die Hügel schlängelt. Hat man die wenigen Behausungen, die teilweise auch Ruinen mit Einschusslöcher sind, dieser Hügel passiert, sind es aber noch ein mal gut drei Kilometer bevor man in dem Dorf Nova Kršlja landet. Kurz vor dem Dorf befindet sich dann ein unbefestigter Parkplatz. Jetzt sind es noch ein mal gut 500 Meter bis zum “Eingang”.

Neben vielen Stalagtiten und Stalagmiten gibt es hier Funde aus der frühen Zeit der Menschen und vom Höhlenbär. Man kann eine Führung durch die Höhlen buchen, was wir allerdings nicht taten. Nicht, weil wir nicht wollten, sondern weil alles geschlossen hatte und kein Mensch anwesend war. Die Bilder in der Broschüre sahen vielversprechend aus, doch ohne fundierte Erklärung hätte  sich der Ausflug nicht gelohnt.

Wir fuhren weiter nach Slunj. Hier stießen wir eher zufällig auf die Wasserfälle, die in den Fluss Korana stürzen. Wir erfuhren, dass das Gebiet hier auch als “kleine Plitvicer Seen” bezeichnet wird. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 5 – Plitvicer Seen

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf an die Plitvicer Seen. Der Nationalpark war der Hauptgrund warum es uns hier her verschlagen hat.

Nach der kurzen Anfahrt, von Rakovica sind es ca. 15 Min., suchten wir uns einen (bezahlten, ca. 1 €/Std.) Parkplatz. Die Einfahrt sah noch modern aus mit mehreren Ein- und Ausfahrtspuren nach PKW, Bus und Wohnmobil getrennt. Doch dahinter wurde es sofort anders. Ein paar asphaltierte Busparkplätze, daneben noch ein paar für Autos und ein Weg in den Wald. Hier konnte man dann quer auf Schotter parken.

Wir kaufen uns direkt am Parkplatz unsere Tickets, 110 Kuna (ca. 15 €) pro Person für eine Eintageskarte. In der Annahme, wir müssten nur noch über die Brücke, die über die Straße führte, und wir wären am Eingang des Parks lagen wir falsch. Erst ging es noch eine lange Treppe und eine längere Zufahrtsstraße für das Parkpersonal entlang. Dann kam der Eingang, die Tickets sah sich ein Mann nur rudimentär an, und eine weitere lange Treppe führte an den großen See. Theoretisch wären wir so auch mit einer Karte vom Vortrag rein gekommen.

Norddeutsch wie wir sind machten wir erst ein mal eine Bootstour und fuhren vom ersten Anleger zum letzten auf der anderen Seite des Sees. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 4 – Der Weg nach Kroatien

Der vierte Tag erwies sich als recht interessant, wenn wir auch den größten Teil davon nur im Auto verbrachten. Hatten wir am Tag vorher noch überlegt, bei der nächsten größeren VW-Werkstatt ein Ersatzteil zu bekommen, verschoben wir das auf unsere Rückkehr. Das geflickte Kabel hielt und wir waren guter Dinge. Wenn es 600 km gehalten hatte, würde es auch noch die nächsten 600 halten.

Nach einem wenig überzeugenden Hotelfrühstück, nur als Beispiel, auf dem Buffet gab es nur Diät-Marmelade, ging es los. Unser Weg führte uns die Tauernautobahn durch den Tauerntunnel (9,50 €) an Villach vorbei über die ehemalige Grenze zu Slowenien durch den Krawankentunnel (6,50 €). Natürlich gibt es die Grenze zwischen Österreich und Slowenien noch immer, doch dank EU und Schengen wirkt ein Großteil davon eher wie ein Lost Place.

Gleich an der ersten Raststätte hinter dem Tunnel fuhren wir ab und tankten. Diesel für 1,22 statt 1,48 in Österreich. Auf dieser Raststätte verbarg sich auch der Länderpunkt, also der Geocache, den wir brauchten, um das Land auf unserer Karte rot zu färben. Passender weise hiess er auch noch “Welcome to Slovenia“. Direkt davor steht noch ein großes Turbinenrad, welches als Industriedenkmal bestaunt werden kann.

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Tag 1-3 – Hamburg – Werfen (A)

Die ersten beiden Tage verbrachten wir recht ereignislos. Familiäre Pflichten waren zu erledigen. Und der dritte Tag, mit dem der Urlaub erst richtig beginnen sollte, brachte dann auch noch eine Überraschung mit sich.

“Motorstörung” leuchtete es im Display des Passat auf. Da aber alles lief und ein schneller Blick unter die Haube kein Problem zeigte, beschlossen wir erst mal los zu fahren. Wir vermuteten, ein Marder hatte ein Kabel zu einem Sensor durchgebissen. Wir legten die Navi-CD ein, die zufälligerweise auch nur VW-Werkstätten kannte. Die nächste hatte noch geschlossen, wir waren früh los, doch die übernächste hatte auf.

Der Meister dort steckte den Diagnosecomputer an, hob das Auto auf die Bühne und schraubte die Abdeckung unter dem Motor ab und siehe da, das Kabel des Sensors am Dieselpartikelfilter war durch. Ein Ersatzteil war leider nicht vorrätig und so fragten wir, ob das zu flicken sei. “Ja, schon” sagte man uns und macht sich an die Arbeit, nicht ohne mehrfach darauf hinzuweisen, dass es aber sicherer sei, bei nächstmöglicher Gelegenheit das Kabel zu erneuern.

Wir waren erst ein mal dankbar, dass es weitergehen konnte. Vor allem waren wir aber auch dem Autohaus Thierolf in Höchst im Odenwald dankbar, wo nicht nur schnell und unkompliziert das Kabel geflickt, sondern nicht ein mal etwas dafür berechnet wurde. Und das für einen unbekannten Kunden aus dem fernen Hamburg, der nicht mal Stammgast werden wird. Das ist wirklicher Service. Vielen Dank von hier aus noch ein mal.

Unsere Fahrt konnte weitergehen, doch wir hatten Zeit verloren. Zum Rest des Beitrags »

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Geocache- und Ausflugstipp: Villa Lunugala

Direkt vor den Toren Hamburgs, im angrenzenden Schleswig-Holstein, liegt unweit der Ausfahrt Barsbüttel an der A1 der kleine Ort Willinghusen. Genau zwischen jenem Willinghusen und Barsbüttel ist die Villa Lunugala anzutreffen. Auf Wikipedia ist dazu zu finden

Sehenswert ist die ehemalige Villa Lunugala, die 1907 von Wilhelm Anton „Tonio“ Riedemann erbaut wurde. Sie befindet sich in Privatbesitz und ist restauriert worden. Der Name „Lunugala“ geht auf einen gleichnamigen Ort auf der Insel Ceylon zurück. Dort verbrachte Riedemann mit seiner Frau Mary die Flitterwochen.

Die Villa selbst, wie oben beschrieben, ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Doch der ehemalige Park, der inzwischen zu einem Wäldchen geworden ist, liegt direkt dahinter. Er ist von mehr oder weniger breiten Wegen durchzogen und auch von der A24 durchtrennt, doch bis zur A24 lässt er sich wunderbar als Ausflugsort hernehmen.

Entlang der Wege findet man noch viele Reste des ehemaligen Parks, Brücklein, einen künstlich angelegten Wasserlauf, der nach starken Regentagen auch Wasser führt, hier und da ein paar Betonreste und Pflanzen, die so gar nicht in den Wald passen wollen. Auch Reste eines Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg, als die Villa er NSDAP diente, sind zu finden.

Hier kann man ruhig und entspannt Spazieren gehen und wer will kann sich von dem Geocache Ville Lunugala II führen lassen. Er bietet fair versteckte Stationen, die auch gut mit Kindern zu machen sind. Charlie hat ihn gefunden.

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An der Elbe in der Sonne

und das, obwohl es mit Minus 5 Grad doch noch etwas frisch war. Charlie hat es sehr genossen und gleichzeitig möchte ich noch eine Cacheempfehlung aussprechen: GC1EQN0 – Ertheneburg revisited.

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Ein Wochenende in Dänemark

Wie man außerhalb der Saison ein verlängertes Wochenende an der Nordspitze Dänemarks verbringen kann, möchte ich an einem Ausflugsbericht zeigen. Wir waren vier Tage unterwegs, wovon der erste und der letzte Tag als An- bzw. Abreise zu zählen ist. Die Ideen bzw. die Ausflugsziele haben wir anhand von Geocaches fest gemacht. Entsprechende Links habe ich auf die Orte gelegt.

view from Rubjerg Knude, facing north

Die Anreise ist mit dem Auto von Hamburg aus bequem in fünf bis sechs Stunden zu machen. Aufgrund fester Geschwindigkeitsbegrenzungen von max. 130 km/h in Dänemark ist es auch entspannt. Unterwegs bieten sich einige Autobahn-Caches und TB-Hotels als Pausenmöglichkeiten an.

Im Norden angekommen, haben wir uns zuerst den Leuchtturm von Hirtshals angesehen. Hirtshals beherbergt die größten Fähranleger hier im Norden Dänemarks und liegt direkt am Ende der E39.

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Am Leuchtturm kann auch das Bunkermuseum besichtigt werden, allerdings sind die Öffnungszeiten recht begrenzt. Wir kamen nicht zu dem Vergnügen, wer das möchte, müsste sich vorher informieren.

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