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Billy Connolly’s Route 66

Billy Connolly ist ein schottischer Komiker und Entertainer, der sich bereits mit verschiedenen Touren, u.a. durch Neuseeland und Nord-Kanada, einen Namen als filmischer Reisejournalist gemacht hat. Dabei ist der, freundlich gesagt, alte Zausel mit dem Hardrocker-Look und dem krassen Glaswegian Akzent ein augenscheinlich netter und vielseitig interessierter Zeitgenosse, der sich mit einer Tour über die Route 66 auf dem eignen Trike einen Jugendtraum erfüllt.

In 4 Episoden für ITV – die meisten davon sind auch irgendwie bei Youtube zu finden – führt er über die Straße aller Straßen, trifft andere schräge Vögel und Biker, schaut sich weltbekannte und weniger bekannte Sehenswüdigkeiten an, und hat dabei auch immer ein Auge für die Menschen die die Staaten, die er bereist, bevölkern. Er trifft auch Leute, die man als normaler Tourist nie treffen würde – etwa diesen besessenen Gitarrensammler:

Es macht Spaß, mit ihm die ‘Tour’ zu fahren und sich entlang der Route 66 führen zu lassen. Am liebsten möchte ich nach dem Anschauen sofort mein Zeug packen und auch die Strecke von Chicago an den Pazifik abfahren.

Bei Amazon.de gibt es derzeit nur das Begleitbuch zur Serie, in UK kann man auch schon die DVD der Serie kaufen. Wer gern mal auf die Route 66 möchte, findet hier viele interessante Anregungen und Ideen, und die Erzählweise des schottischen Bikers und sein schottischer Singsang machen einfach Spaß – schön!

Tolle Werbung für eine besondere Tour.

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Radiotipp: Wandern in Frankreich

Le Bonheur en marchant – Frankreich zu Fuß

Am kommenden Samstag läuft bei Deutschlandfunk um 11:05 Uhr in der Reihe Gesichter Europas ein interessantes Feature über das Wandern in Frankreich. Aus der Programmbeschreibung:

Zwei Pinselstriche: rot und weiß. Man findet sie auf einem Mauervorsprung in Paris, einem Strommasten an der Nationalstraße, einem Zaunpfahl, einem Baum, einem Felsblock. Die unauffälligen Markierungen sind über ganz Frankreich verteilt, sie zeugen von einem riesigen Wegenetz. Die beiden Striche zeigen einen “GR” an, einen “großen Wanderweg”.

60.000 Kilometer sind es insgesamt. Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichtet und werden bis heute zentral in Paris verwaltet. Wandern liegt im Trend. Der Manager, die Sekretärin, der Bäcker, der Philosoph, Blinde – sie alle entdecken Wandern als Heilmittel gegen den Stress der schnelllebigen, modernen Gesellschaft. Schauspieler und Tänzer lockern beim Wandern die Glieder und suchen nach Inspiration, mehrere Ensembles ziehen zu Fuß übers Land, um in verschlafenen Dörfern der Provinz ihre Stücke aufzuführen.

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