Archiv für Kategorie Veranstaltungen
Snooker-Stadtmeisterschaft Hamburg 01.-03.10.2011
Verfasst von nasebaer unter Hamburg, Veranstaltungen am 29. September 2011
Als Kurzinfo für alle, die am Wochenende noch nichts vorhaben. Vom 01. bis zum 03. Oktober 2011 finden die Hamburger Stadtmeisterschaften im Snooker statt. Am 01. und 02. startet die Stadtmeisterschaft im Snookerclub Hamburg in der Bramfelder Str. 102 b.
Am 03. Oktober geht es dann im Wandsbeker Quarree weiter. Hier werden die Halbfinale und das Finale ausgetragen. Besonders anzumerken sei dann noch das Auftreten des mehrmaligen Snooker-Weltmeisters Steve Davis, der mit einer Trickshot-Show antritt.
100 Jahre Hamburg Airport – Noch ein Video
Verfasst von nasebaer unter Hamburg, Veranstaltungen am 29. September 2011
Zum Artikel mit den Bildern gibts jetzt noch ein einfaches Video.
100 Jahre Hamburg Airport
Verfasst von nasebaer unter Hamburg, Veranstaltungen am 26. September 2011
Wie schon angekündigt feierte der Hamburger Flughafen am letzten Wochenende sein 100jähriges Bestehen. Eigentlich war das genaue Datum schon im Januar, doch bestes sonnigstes Herbstwetter bot jetzt Ende September ein viel schöneres Erlebnis. Auch wir waren dabei und haben uns die Ausstellungen und die Flugzeugschau angesehen.
Hier ein paar Impressionen für alle die es verpasst haben:
Natürlich waren noch viel mehr Flugzeuge zu sehen, die Junkers 52, auch bekannt als D-AQUI, die DC6 und auch die Super Constellation starteten regelmässig zu Rundflügen. Am Samstag kam Emirates zu Ehren des Flughafens mit einer Airbus A380, die als normaler Linienflug den Flughafen mit der Flugnummer EK100 statt EK60 verliess und am Sonntag konnten mit einer A380 der Lufthansa Rundflüge über Norddeutschland absolviert werden.
100 Jahre Hamburg Airport – 24. – 25. September 2011
Verfasst von nasebaer unter Hamburg, Veranstaltungen am 6. September 2011
Am 24. und 25. September feiert der Hamburger Flughafen sein 100jähriges Bestehen. Und natürlich gibt es auch viel zu sehen.
- Flugzeugschau mit über 40 Flugzeugen von groß bis klein, z.B. der Super Constellation aus den 1950er Jahren oder einer Douglas DC-6
- Familienspaß u.a. mit Abenteuerspielen, Zauberer und Kinderschminken
- NDR 90,3 und Hamburg Journal Bühne mit einer bunten Show, Live-Musik und vielen Gewinnspielen
- Reisemesse, Marktplatz der Luftfahrtberufe, Flugsimulator, Tauschbörse und vieles mehr …
Am 24.09. landet und startet Emirates mit einer A380 statt der üblichen 777 und ich schätze Lufthansa wird auch nicht mit den kleinsten Maschinen kommen.
Alle Veranstaltungen in den Terminal kosten keinen Eintritt, lediglich für das Veranstaltungsgelände bei der Lufthansa Technik sind 5€ für Erwachsene und 3€ für Kinder zu entrichten, hier können dann auch die Flugzeuge bestaunt werden.
Noch besonders hervorzuheben ist der Hinweis auf der Website “Gerne können Sie für private Zwecke fotografieren.” Wir werden das sicher ausgiebig nutzen. Zum Rest des Beitrags »
Hamburger Stadtpark-Revival 03. – 04.09.2011
Verfasst von nasebaer unter Hamburg, Veranstaltungen am 20. August 2011
Zum Jubiläum möchte ich hier doch gleich noch einen Ausflugstip für alle in und um Hamburg geben.
Am 03. und 04.09. findet am und im Hamburger Stadtpark das 10. Stadtpark-Revival statt. Teilnahmeberechtigt sind historische Automobile bis Baujahr 1978, Motorräder und Gespanne bis Baujahr 1978, sowie automobile Youngtimer bis Baujahr 1984. Ihr könnt Euch also auf viele schöne alte Autos, einen satten Sound und viel zu guggen einstellen.
Zur Einstimmung gleich noch ein Video:
Lange Nacht der Museen Hamburg
Verfasst von nasebaer unter Hamburg, Museen, Veranstaltungen am 18. April 2011
Am 16.04. fand in Hamburg die Lange Nacht der Museen statt. Über 40 Museen hatten sich bereit erklärt nicht nur bis 2 Uhr nachts zu öffnen, sondern auch die eine oder andere Veranstaltung in ihren Räumen über die Bühne gehen zu lassen.
Wir wollten dabei natürlich nicht aussen vor sein und haben uns rechtzeitig Karten besorgt. Als Startpunkt legten wir das Altonaer Museum fest, da es praktisch direkt gegenüber meiner Arbeitsstelle liegt. Zudem war ich der Meinung, ein Museum, welches von der Schliessung bedroht ist, sollte man durch Besucherzahlen unterstützen. Als wir um halb sieben vor der Tür standen, staunten wir kurz über die lange Schlange, doch wir stellten fest, dass alle an den Kassen anstanden. Mit unseren Karten gingen wir auf den Durchgang zur Ausstellung zu, wo zwei Sicherheitskräfte die dünne Passage flankierten. Ich vornean zeigte meine Karte, auf dem Rücken meinen nicht gerade winzigen, aber auch nicht wirklich großen Deuter-Rucksack, und durfte passieren. Hinter mir hörte ich dann wie der Sicherheitsmann zu meiner Frau, die mit einem identischen Rucksack unterwegs war, ihr sagte, sie müsse den einschliessen. Als ich mich umdrehte sah ich unverständliche Blicke. Auf die Nachfrage, wie denn, wenn wir den Rucksack einschliessen würden, die Versicherung für Wertgegenstände wäre, konnte oder wollte uns keiner der beiden Sicherheitskräfte eine Antwort geben. Auch auf meine Frage, warum ich mit meinem Rucksack in die Ausstellung durfte, meine Frau aber nicht, erhielten wir keine Antwort. Es wurde lediglich herumgedruckst. Wir beschlossen, uns weiteren Stress und Aufregung zu sparen. Sicher haben die beiden Sicherheitsleute nur ihren Job getan, doch für mich hatte das einen Hauch von Diskriminierung. Der Mann darf mit dem Rucksack durch, die Frau nicht. Für mich ist nach diesem Vorfall klar, in meinen Augen ist das Altonaer Museum keines mehr, das meine Unterstützung nötig hat. Wir haben es an diesem Abend nicht von innen gesehen und werden es wohl auch nicht mehr an einem anderen Tag.
Voller Entschlossenheit fuhren wir nach Harburg. In dieser Richtung lag am weitesten entfernt das electrum. Hier wurden wir schon freundlicher empfangen. Im Museum sind viele Exponate zum Thema Elektronik zu sehen. Darunter sehr viele alte Röhrenradios, aber auch Plattenspieler, Tonbandgeräte, Lampen, Klingelknöpfe, Telefone, Küchengeräte usw. Aber auch Kunstgegenstände, die mit Elektronik zu tun haben, kann man entdecken. Ein paar Experimente, die mit Schaltern gestartet werden, zeigen, was man alles mit Elektrizität machen kann. Ein Mann führte durch das Museum und erklärte einige der Exponate in unterhaltsamer Weise. Leider ist es etwas beengt hier in diesem Raum. Für dieses Museum würde ich mir eine größere Ausstellungsfläche wünschen. Trotzdem ist es sehr interessant, hier kann man seine Vergangenheit wieder aufleben lassen.
Mit einem Museumsbus fuhren wir dann in die BallinStadt. Früher, Ende des 19., Anfang des 20. Jhds. war die BallinStadt das Auswandererzentrum der Stadt. Hier wurden alle, die Europa in Richtung Westen, hauptsächlich in die USA, verlassen wollten, untergebracht und untersucht. In drei noch erhaltenen Gebäuden wurden die Ausstellungsstücke untergebracht und es lässt sich viel über die Zeit, die Auswanderer und ihr Leben lernen. Hier liest man nicht nur schnöde Texte, die an die Wand gehängt wurden. Hier und da hängt ein Bilderrahmen, auf dem ein ablaufendes Video einen Erzähler die Texte vortragen lässt, und für Kinder wurden Spielstationen aufgestellt, für die sie am Eingang eine Karte abholen können und so spielerisch die Geschichte der Auswanderer erfahren können. Für Familienforscher stehen Computer bereit, mit denen sie die Datenbank der Auswanderer durchforsten können. Auf einem nachgebauten Schiffsrumpf, in dessen Inneren man beim Rundgang alte Schiffskabinen bestaunen kann, spielte an diesem Abend eine Big Band. Die BallinStadt ist unterhaltsam, hier und da ist die Ausstellung aber doch noch verbesserungsfähig.
Wieder ging es mit dem Bus weiter, doch er wurde immer voller. Am Deutschen Zusatzstoffmuseum auf dem Gelände des Großmarktes stiegen wir aus. Wir drängten uns durch die Massen in das Gebäude, doch hier war es nur warm und stickig. Was wir hier sahen, wäre auf einem Auswandererschiff wohl 4. oder 5. Klasse gewesen. An den Wänden hingen graue Zettel und vergilbende Zeitungsausschnitte. Eine Wand war wie ein Kühlregal aufgemacht, allerdings nur als Fototapete. Alles war eng, die Organisation nicht auf die Menschenmengen vorbereitet und eben warm und stickig. Nach wenigen Minuten war uns klar, dass wir in dieser Zeit bei einer Internetrecherche mehr Informationen zusammengetragen hätten. Und das auf unterhaltsamere Weise. Wir verliessen das, was den Charme eines verstaubten Schulprojektes hatte nach nicht mal zehn Minuten und stellten uns wieder für den Bus an.
Als wir an den Deichtorhallen ankamen verschluckte uns eine Menschenmasse, der wir nur mit Mühe und Not entkamen. Eigentlich wollten wir noch in die Hafencity fahren, einige interessante Museen hätten dort noch gewartet, doch beim Anblick der Menschenmenge an der Bushaltestelle verging uns die Lust. Sicher hätte es drei Busse gebraucht, bis wir einigermassen weit vorne gewesen wären.
So gut ich die Idee mit der Langen Nacht der Museen finde, so abschreckend ist der Auflauf der Menschenmassen. Hier müssen die Veranstalter einen Weg finden, der die Museen attraktiver macht, aber aufgrund der Massen auf einem Haufen nicht abschreckt.
Theaterabend: Callboys
Verfasst von Ishtar unter Hamburg, Veranstaltungen am 7. Januar 2009
Gestern abend war ich mit einer Freundin im Theater – genauer im Theater in der Basilika, einer kleinen Bühne in Altona, wo ich schon einige Male war. Gegeben wurde eine Komödie von Katja Bernhard mit dem Titel “Callboys”.
Das Stück laut Programmbeschreibung:
Alex, Rainer und Christian teilen ein Schicksal: Sie sind alle drei völlig pleite. Um dem finanziellen Fiasko zu entgehen, kann nur noch ein großer Befreiungsschlag helfen. Als dann das attraktive Callgirl Manu auf der Bildfläche erscheint, ist die rettende Idee gefunden. Die drei gründen einen Begleitservice für Frauen. Doch plötzlich kommt die bange Frage auf: Was soll man bloß tun, wenn eine Frau auch Sex will? Kann man(n) auf Bestellung? Ist das nicht unmoralisch? Aber auf der anderen Seite: Besser Sex für Geld als kein Sex und kein Geld!
Genauer, Alex ist Klempner und ein Macho wie er im Buche steht und natürlich ist “Rohr verlegen” einer der Begriffe die er in mehr als nur einer Sprache beherrscht, Christian, der genau wie Alex immer noch darauf wartet dass Rainer ihn für Handwerkerarbeiten bezahlt, lebt mit seiner Mutter zusammen, und Rainer ist mehr oder weniger erfolgreicher Drehbuchautor – derzeit eher weniger, dazu steht seine Ehe – genau wie sein Konto – kurz vor dem Kollaps.
Die drei sehr ungleichen Genossen versuchen nun erst mal auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, was die Dienste eines prospektiven Callboys angeht, was zum Beispiel in aberwitzigen Strip-Einlagen oder dem Versuch zweier tänzerisch unbegabter Männer, einen Walzer zu tanzen, gipfelt – und in sehr viel Wort- und Situationskomik zwischen den drei Herren sowie einer professionellen Prostituierten.
Ich habe den Abend hindurch oft lachen müssen. Natürlich werden so ziemlich alle gängigen Klischees über Machos, Sex und den Kampf zwischen den Geschlechtern bemüht, aber dennoch kauft man Werner Bauer, Steffen Böye und Till Claro ihre Rollen ab.
An Glanzlichter vergangener Spielzeiten (wie “Ladies Night” und “Misery”) reicht “Callboys” leider nicht heran, dafür ist der Plot bisweilen zu flach und hat zu viele abrupte Sprünge und abstruse Wendungen. Aber für einen recht vergnüglichen Theaterabend taugt das Stück alle mal.
Der futurologische Kongress
Verfasst von Ishtar unter Hamburg, Veranstaltungen am 24. November 2008
Dank eines Hinweises von Cem im Sprechblase-Blog haben wir uns gestern im Planetarium Hamburg eine Literaturlesung aus der Reihe “Sternentheater” angesehen. Gelesen wurde aus “Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen” von Stanislaw Lem, vorgetragen haben Meike Harten und Georg Münzel vom Ensemble des Altonaer Theaters.
Auch wenn ich mit erheblich eingeschränktem Gehör (Grippe und verstopfte Ohren) ziemlich gehandicappt war, haben wir die Lesereise in die kristallenen, oft bitterbösen Gedankengebäude des polnischen Philosophen sehr genossen, die Textauswahl war brilliant.
Der achte futurologische Kongress zu Nounas in Costricana, an dem auch der weltberühmte Weltraumfahrer Ijon Tichy teilnimmt, steht unter keinem guten Stern. In den Straßen kämpft eine rücksichtslose Militärregierung mit Insurgenten, wobei auch chemische Kampfstoffe eingesetzt werden, sogenannte “Gutstoffe”, Benignatoren.
Der Vortrag der beiden Mimen dagegen schwankte in der Leistung ziemlich. Natürlich merkte man dass sie Profis sind, nur einmal haben sie sich bei den doch oft mit komplizierten Wortschöpfungen angereicherten Sätzen des Autors verhaspelt. Was allerdings die Intonation angeht, liess die Lesung bisweilen zu wünschen übrig – von sich geradezu monoton wiederholenden Satzmelodien mit Einschläferungsfaktor bis hin zu fein abgestimmten Interpretationen von Stimmungen reichte das Dargebotene. Ich bin nunmal gerade beim gelesenen Wort sehr audiophil und kritisch…
Die Stimmung unter der Sternenkuppel war sehr angenehm und entspannt, dazu trugen auch kurze “Sternenfahrten” mit der Technik der Planetariumsprojektoren zwischen den einzelnen Abschnitten bei.
Summa summarum hat die Lesung vor allem Lust drauf gemacht, mal wieder Lem aus dem Regal zu holen. Ich hätte mir allerdings Sprecher mit einem Tick mehr Begeisterung für das Vorgelesene gewünscht, dennoch: ein schöner Abend.










