Beiträge getagged mit Deutschland
Der Lüneburger Kalkberg
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Niedersachsen am 27. August 2012
Lüneburg ist bekannt als die Stadt des “weissen Goldes” oder auch als die Salzstadt. Doch es gibt noch etwas anderes weisses in Lüneburg. Den Kalkberg. Doch eigentlich müsste der Kalkberg Gipsberg heissen, denn er besteht aus Gips (Caliumsulfat). Damit hätten wir dann auch die Erklärung für das zweite Weisse.
Entstanden ist das ganze aus Sedimenten, die hier vor ca. 250 Mio. Jahren abgelagert wurden. Durch Grundwasser ausgelaugt blieben davon nur noch die schwer löslichen Bestandteile zurück. Einen Teil davon sieht man heute als den Lüneburger Kalkberg.

Mit 56 Metern ist er heute gut 14 Meter kleiner als noch vor einigen hundert Jahren. Der Gips war früher ein begehrtes Baumaterial. Doch der Berg wurde nicht nur als Baumateriallager benutzt. Zum Rest des Beitrags »
Clever Tanken im Dreiländereck
Verfasst von nasebaer unter Frankreich, Luxemburg, Saarland am 29. Juli 2012
Einen besonderen Tipp haben wir für Besucher des Dreiländerecks Frankreich-Luxemburg-Deutschland. Clever Tanken ist hier in Luxemburg tanken. Frankreich ist schon günstiger als in Deutschland, doch nicht so viel, dass sich nicht auch ein weiterer Umweg lohnt. Fährt man (von Deutschland aus) über die A8 nach Luxemburg hinein bietet es sich an, direkt an der ersten Abfahrt runter zu fahren. Von Frankreich aus ist es dann die Bundesstrasse, der man nach Luxemburg folgte. Direkt an der Abfahrt befinden sich zwei Tankstellen. Beide hatten bei unserem Besuch die gleichen Preise. Und beide waren damals (Mai 1012) 23 Cent billiger als in Deutschland. Selbst im Vergleich zu den anderen Tankstelle in Luxemburg waren sie noch mal ein paar Cent billiger. Hier macht es wohl die Menge, die vor allem von Deutschen und Franzosen weggetankt wird.
Also: Clever tanken – in Luxemburg tanken.
Fahrrad-App für Android vom ADAC
Wie teltarif.de berichtet hat der ADAC eine Android-Fahrrad-App veröffentlicht. Mit dem Fahrrad Tourenplaner Deutschland 2012 (Google Play Direktlink) erhält der Nutzer über 1.500 Touren mit umfangreichen Beschreibungen und Bildern. Die Touren können zur Offline-Nutzung auf das Smartphone geladen werden und kommen mit Karten in 1:25.000. Bis 20.06.2012 gibt es die App zum Sonderpreis von 2,99 Euro, danach für 4,99 Euro.
Entlang des Europäischen Fernwanderweges E1 in Hamburg
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Hamburg am 19. April 2012
Hamburg lädt immer zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt ein. Dann ist da noch die Elbe an deren Ufer man entlang spazieren kann. Immer wieder taucht dabei ein weisses X auf schwarzem Grund auf. Wenige wissen, sie befinden sich hier auf einem der längsten Wanderwege der Welt, dem Europäischen Fernwanderweg E1.
Nach aktuellem Stadt beginnt der E1 in Mittelschweden, daraus soll ein mal das Nordkap werden und endet in Umbrien, in der Erweiterung wird er bis Sizilien führen. Die Gesamtlänge beträgt dann rund 4900 km. Angelegt und durchgehend mit einem weißen Andreaskreuz auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind bis jetzt die Strecken in Mittelschweden, Dänemark, Deutschland (im Schwarzwald ist es eine rote Raute), Schweiz und Norditalien.
Wir starteten in Ost-West-Richtung, dem Verlauf des Wanderwegs folgend also eigentlich von Süden nach Norden laufend. Startpunkt unserer Tour war die S- und U-Bahn-Station Berliner Tor. Von hier mussten wir nur wenige 100 Meter in Richtung Innenstadt um das erste weisse X zu entdecken. Das erste Stück ist nicht so ansehnlich, führt es doch durch das östliche Bahnhofsviertel. Wir machten einen kleinen Abstecher und gingen an der Kunsthalle vorbei, um Maman, die große Spinne zu begutachten.

Zurück an der Kennedy-Brücke, der Trennung zwischen Binnen- und Aussenalster, ging es dann in schönerer Umgebung weiter. Zum Rest des Beitrags »
Schwebefähre, Hochbrücke und Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg
Verfasst von nasebaer unter Schleswig-Holstein am 6. März 2012
Rendsburg bietet gleich drei Dinge auf ein mal. Und das an einer Stelle. Die Rendsburger Hochbrücke ist schon ein mal einen Blick wert. Erbaut wurde sie 1911 bis 1913 als eine bis zu 42 Meter hohe Stahlkonstruktion. Zusammen mit den beiden Auffahrtrampen ist sie 7,5 Kilometer lang und gehört zu den bedeutendsten Technikdenkmälern in Deutschland. Sie dient nur dem Zugverkehr. Damit dieser, vor allem schwere Güterzüge, die Steigung schafft wurde eine 360°-Schleife gebaut.

Bis 2013 wird die Brücke saniert. Es kann also im Moment vorkommen, dass Teile davon verbaut oder verkleidet sind oder der eine oder andere Zugang gesperrt ist.
Der zweite Punkt ist die Schwebefähre.

Sie hängt direkt unter der Brücke und wurde ebenfalls 1913 errichtet. Seit der Eröffnung am 02. Dezember 1913 fährt sie immer noch nach dem gleichen Fahrplan. Die Fährbühne hängt an einer Stahlseilkonstruktion unter der Hochbrücke. Zwei Minuten dauert die Fahrt über den Kanal, es passen 4 Fahrzeuge bzw. 60 Personen drauf. Die Überfahrt ist natürlich kostenlos. Wir können ja nichts dafür, dass uns hier der dritte Punkt vor die Nase gesetzt wurde. Zum Rest des Beitrags »
Tag 1-3 – Hamburg – Werfen (A)
Verfasst von nasebaer unter Deutschland, Geocaching, Österreich, Plitvice und zurück 2011 am 3. Juni 2011
Die ersten beiden Tage verbrachten wir recht ereignislos. Familiäre Pflichten waren zu erledigen. Und der dritte Tag, mit dem der Urlaub erst richtig beginnen sollte, brachte dann auch noch eine Überraschung mit sich.
“Motorstörung” leuchtete es im Display des Passat auf. Da aber alles lief und ein schneller Blick unter die Haube kein Problem zeigte, beschlossen wir erst mal los zu fahren. Wir vermuteten, ein Marder hatte ein Kabel zu einem Sensor durchgebissen. Wir legten die Navi-CD ein, die zufälligerweise auch nur VW-Werkstätten kannte. Die nächste hatte noch geschlossen, wir waren früh los, doch die übernächste hatte auf.
Der Meister dort steckte den Diagnosecomputer an, hob das Auto auf die Bühne und schraubte die Abdeckung unter dem Motor ab und siehe da, das Kabel des Sensors am Dieselpartikelfilter war durch. Ein Ersatzteil war leider nicht vorrätig und so fragten wir, ob das zu flicken sei. “Ja, schon” sagte man uns und macht sich an die Arbeit, nicht ohne mehrfach darauf hinzuweisen, dass es aber sicherer sei, bei nächstmöglicher Gelegenheit das Kabel zu erneuern.
Wir waren erst ein mal dankbar, dass es weitergehen konnte. Vor allem waren wir aber auch dem Autohaus Thierolf in Höchst im Odenwald dankbar, wo nicht nur schnell und unkompliziert das Kabel geflickt, sondern nicht ein mal etwas dafür berechnet wurde. Und das für einen unbekannten Kunden aus dem fernen Hamburg, der nicht mal Stammgast werden wird. Das ist wirklicher Service. Vielen Dank von hier aus noch ein mal.
Unsere Fahrt konnte weitergehen, doch wir hatten Zeit verloren. Zum Rest des Beitrags »



