Schon lange hatten wir uns vorgenommen mal wieder essen zu gehen. So regelmässig wie geplant wurde nichts daraus. Für einen Trip nach Dortmund hatten wir uns das Mongo’s (warum nur das Apostroph?) heraus gesucht, doch der fiel aus. Jetzt endlich, Schuld daran war unser Umzug und der glückliche Umstand eines Gutscheins, hatten wir die Gelegenheit das Mongo’s zu begutachten. Allerdings in Hamburg.
Zu erreichen ist es am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Im Strassenbahnring in Eppendorf liegt es für Autos nicht sonderlich verkehrsgünstig. Es gibt zwar die Falkenried-Tiefgarage praktisch direkt unter dem Restaurant, doch mit 1,60 Euro die Stunde ist sie nicht sonderlich günstig. Wir hatten für 18:30 reserviert, kamen 18:00 an und wurden gerne an unseren Tisch gelassen. Wohl auch, weil nur zwei besetzt waren. Platz gibt es für ca. 100 Personen.
Die Einrichtung ist dunkel aber modern und versucht einen Hauch Mongolei einzubringen, was meiner Ansicht nach nicht klappt. Es gibt eine Bar, um die herum sich die Plätze gruppieren. Auch für große Gruppen ist Platz.

Das zentrale Element des Mongo’s ist der Food Markt. Damit lässt sich auch am besten das Konzept erklären. Zur Wahl stehen One-Way und Total. Ersteres ist ein Gang, zweiteres “All you can eat” mit Vorsuppe. Im Mongo’s werden auch Marinaden angeboten, von diesen muss eine gewählt werden. Anschliessend geht man an den Food Markt, nimmt sich eine Schale und füllt diese mit Gemüsen und Fleisch oder Fisch. Das wird dann auf einer Grillplatte kurz gebraten, und die Schale kommt an den Tisch zurück um verspeist zu werden. Die Zusammenstellung der Speisen obliegt jedem selbst, getarnt unter “Mongolian barbecue“. Weiterlesen
