Posts Tagged ‘Feldkirch’
Tag 6 – Feldkirch – Liechtenstein – Großes Walsertal
Posted by: nasebaer in Bodensee & Beyond 2009, Geocaching, Liechtenstein, Österreich on Mai 14th, 2009

Nach unserem unschönen Erlebnis am Vortag wollen wir fliehen. Wir haben aber noch eine Nacht gebucht und können erst einen Tag später in der Schweiz bei unseren Freunden ankommen. Also beschliessen wir, einen Ausflug über den Tag zu verteilen.
Die erste Station führt uns durch Feldkirch. Das Beste an der Stadt entdecken wir dann hinter dem Stadtkern. Die Grenze zu Liechtenstein. Zu unserer Verwunderung ist sie mit “Schweizer Zollamt” beschriftet. Ein freundlicher Zöllner fragt kurz “Wohin geht die Reise?”. Wir antworten “Vaduz” und er winkt uns weiter. Wenige Kilometer später sind wir auch schon in Vaduz. Dank des ersten Caches, den wir geplant hatten – Ländle 5 – St.Florin – finden wir einen der wenigen konstenlosen Parkplätze, der erstaunlicherweise komplett frei ist. Sogar Liechtensteiner scheinen lieber einhundert Meter weiter die Parkuhr zu füttern. Der Multi ist schnell abgegangen und so wenden wir uns dem nahen Tradi Hohes Haus – Vaduz zu. Er zeigt uns einen Platz, der in seiner Helligkeit dem Jungfernstieg in Hamburg ähnelt und selbst bei wenig Sonne blendet. Direkt an dem Platz liegt auch das Parlamentsgebäude.
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Tag 5 – Friedrichshafen – Feldkirch
Posted by: Ishtar in Baden-Württemberg, Bodensee & Beyond 2009, Geocaching, Österreich on Mai 9th, 2009
Der Tag beginnt, wo der Vortag geendet hat – im Restaurant des Hotels Goldenes Rad in Friedrichshafen. Ein kleines aber feines Frühstücksbuffet steht bereit, und ausgesprochen wohlschmeckender Kaffee, grossartige frische Croissants locken, dazu Butter (salzig und süss) und Marmelade, anscheinend von Darbo oder in ähnlich guter Qualität. Wir kosten Schwarzkirschkonfitüre, Erdbeer und Himbeer, alle sind superfruchtig lecker, das Frühstücksei ist gerade noch flüssig wie ich das liebe… ein super Start in den Tag. Nur bei den Säften dürfte die Auswahl durchaus noch etwas mehr regional und bio sein als der Orangensaft aus Konzentrat und der klare Apfelsaft sowie Grapefruitsaft aus der Flasche.
Dann checken wir aus, tragen unsere Tasche zum Parkhaus, verstauen alles, und gehen ins Zeppelinmuseum. Die Kamera haben wir bewusst nicht mitgenommen, dafür lassen wir die Exponate auf uns wirken.
Das Herz des Ganzen ist ein originalgetreuer Nachbau eines winzigen Anschnitts aus der LZ 129 Graf Hindenburg. Hier versteht man warum das Ding Luftschiff hiess – die Maße ähneln denen der Titanic. Viele Exponate rund um die Entwicklung der Zeppeline führen durch die Geschichte des Luftschiffbaus nebst ihrer Verzahnung mit den Größen (nicht nur) der deutschen Politik, Technik und Wissenschaft – Linde, Maybach, Dornier, Daimler, um nur ein paar zu nennen – bis hin zu Arthur Eichengrün.
Sonderlich gross ist das Museum allerdings nicht, und eine technische Sonderausstellung ist gerade wegen Umbaus geschlossen. Blöd für uns. So machen wir uns am späten Vormittag auf den Weg nach Österreich, und da wir nicht noch ein Bapperl kaufen wollen für die paar Kilometer in den Vorarlberg, fahren wir Bundesstrasse.
Unterwegs stoppen wir an einem Flugplatz und in Hohenems, um Caches zu suchen. Burg Alt-Ems entpuppt sich dabei als historisches Kleinod, eine der grössten Wehranlagen des Mittelalters.

Dann fahren wir weiter bis nach Feldkirch, wo wir uns am frühen Morgen per eMail ein Hotelzimmer für zwei Nächte reserviert haben, im Hotel Weisses Kreuz, das hauptsächlich Bustouristen versorgt und sehr verkehrsgünstig an der Autobahn und zwischen Bodensee, Großem Walsertal, Liechtenstein (und der Schweiz) liegt – auch für uns der Grund hier zu stoppen.
Das Hotel kann mit dem in Friedrichshafen leider nicht mithalten – aber für zwei Nächte zum Schlafen wird es gehen, und auch hier gibt’s WLAN. Allerdings nur für Geräte, auf denen der Browser ein Pop-Up zulässt.
Wir werfen einen Blick auf geocaching.com, auf die Karte – ein Pocket Query der Umgebung hatten wir uns schon heute morgen gezogen, zusätzlich packen wir noch zwei Multis aufs GPS und fahren erst mal los die nähere Umgebung unsicher machen und den lokalen grossen Interspar analysieren.
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