Beiträge getagged mit Gastronomie
Restaurant Flößerstube – Garmisch-Partenkirchen
Verfasst von nasebaer unter Bayern, Gastronomie, Plitvice und zurück 2011 am 20. Dezember 2011
So richtig hausgemachtes leckeres bodenständiges Essen findet man in der Gastronomie inzwischen selten. Um so erfreuter waren wir, als wir in Garmisch-Partenkirchen, fast schon in einer Seitenstraße, die Flößerstube entdeckten. Zuerst waren wir etwas unschlüssig, wir gehen nach dem Prinzip “Lange Schlangen, gutes Essen” vor. Hier saßen nur zwei Personen auf der Terrasse und drinnen war es ganz leer. Später stellte sich sogar heraus, dass eine der Personen der Senior-Chef war.
Und doch trauten wir uns, die Mittagszeit war fast vorbei, das konnte es erklären. Und wir wurden froh.
Rehgeschnetzeltes mit Spätzle (13,80 €) stand auf der Tageskarte. Später erfuhren wir, dass das Wild vom lokalen Jäger stammt und auch so zum selber kochen erworben werden kann. Das Reh war butterzart, die Sosse mit Sahne verfeinert, sehr lecker und den Spätzle sah man schon an, dass sie selbstgemacht waren. Sie schmeckten auch so.
Restaurant Werfener Hof
Verfasst von nasebaer unter Gastronomie, Österreich, Plitvice und zurück 2011 am 17. Dezember 2011
Auf unserer Fahrt nach Kroatien nächtigen wir im direkt an der Autobahn gelegenen Werfen. Den Werfener Hof hatten wir nach einiger Recherche im Internet als idealen Stützpunkt entdeckt, wohl auch, weil er gerne von Motorradfahrern als Zwischenstopp genutzt wird. Wir verbanden das ganze mit dem Besuch der Eisriesenwelt.
Bevor wir nach der anstrengenden Tour durch die Höhle zu Bett gingen wollten wir noch im Werfener Hof zu Abend essen. Beworben wurde das ganze mit “hausgemachte Salzburger Küche”, was sich bei der Auswahl der Speisen auch nicht abstreiten lies.

Die Einrichtung ist Zweckmässig, nicht besonders hübsch, aber auch nicht hässlich. Schön ist das große Oberlicht, durch das man zumindest tagsüber viel Licht hat.
Wir bestellten einen Zwiebelrostbraten (11,50 €) für mich und Kaspressknödel (5,50 €) in Brühe für Foodfreak. Zum Rest des Beitrags »
Eiscafe Marietta – Wismar
Verfasst von nasebaer unter Gastronomie, Mecklenburg-Vorpommern am 16. Juli 2010
Heute waren wir in Wismar. Wir waren geocachen. Zum Abschluss eines langen Stadtrundgang-Multis wollten wir uns mit einem Eis belohnen. Wir suchten uns das Eiscafe Marietta direkt neben dem Rathaus am Markt von Wismar aus. Der Vorplatz, der mit zwanzig bis dreißig Tischen bestellt war, war gut gefüllt, aber einige waren noch frei. Wir fanden einen direkt am Eingang zum Laden.
Nachdem wir uns gesetzt und die Karte durch hatten warteten wir auf die Bedienung, die regelmäßig an uns vorbei kam. Nachdem sie einige andere wartende Tische abgefertigt hatten, von denen sich mindestens einer auch schon suchend umgesehen hatte, rauschte sie wieder an uns vorbei. Da Blickkontakt von potenziellen Kunden, die sich gerade erst gesetzt hatten, nicht reichte, versuchten wir es mit Handzeichen.
Während wir warteten war es interessant, wie sich die Arbeit aufteilte. Lediglich die Bedienung im weißen T-Shirt nahm Bestellungen auf, brachte Eisbecher an die Tische und kassierte. Sie war dabei fix und es schien, als hätte sie alles im Griff. Die zweite, im schwarzen T-Shirt schien die Aufgabe zu haben, leere Tische zu reinigen. Ab und zu, aber äußerst selten, brachte sie auch mal Eisbecher an Tische. Dabei war sie mehr auf der Suche nach dem richtigen Tisch, als auf dem Weg vom Laden auf die Freifläche.
Schließlich machten wir uns mit einem deutlichen “Hallo” an die aktivere Bedienung bemerkbar. Sie sah uns kurz an, murmelte etwas von “Moment” und war entschwunden. Inzwischen war eine viertel Stunde verstrichen, wir hatte noch nicht mal bestellt und uns zeigte sich wieder der Rücken der Bedienung. Damit war das Maß voll. Wir gingen. Wer keine Kunden braucht…
Eckernförde
Verfasst von nasebaer unter Gastronomie, Geocaching, Schleswig-Holstein am 20. April 2010
Manche Artikel sollte man gleich schreiben, sonst verblasst die Erinnerung. Aber trotzdem möchte ich noch etwas nachholen. Letzten Dezember waren wir in Eckernförde. Natürlich waren wir auch Cachen und haben ein Cafe besucht, man hat eben so seine Prioritäten. Aber trotzdem ist auch das Städtchen selbst einen Ausflug wert.
Die Anfahrt von Hamburg ist mit etwas Verkehrsglück in gut einer Stunde geschafft. Relativ innenstadtnah fanden wir dann auch kostenlose Parkplätze, was uns schon ziemlich verwunderte. Vom Aufbau her erinnerte es uns an Lüneburg. Eine größere Parkfläche wurde in Fußentfernung von der Innenstadt, die Fußgängerzone ist, angelegt.
Was uns als erstes auffiel, waren die regionalen Läden. Hier noch der alte Metzgerladen, dort noch der Bäcker, zwar in modernem Outfit, aber regional und ohne Aufbackofen in den die Teiglinge aus dem großen Werk hineinkommen.

Wer weitergeht, steht in der Fußgängerzone, die vom Rathaus in den Stadthafen, in dem auch die Fischer mit ihrem Fang ankommen, führt. Hier ist es enger, und es wirkt wie vor dreissig Jahren. Das soll jetzt nicht negativ klingen, eher positiv sogar. Auch hier gibt es so gut wie keine Ketten. Viele kleine Läden haben hier überlebt und scheinen sich größter Beliebtheit zu erfreuen. Wo in anderen Städten der fünfte Fielmann aufgemacht hat, gibt es hier den lokelen Optiker, das kleine Teehaus und viele andere kleine und mittelständische Betriebe. Wir finden es sehr schön, wenn eine Stadt aus der Standardisierung ausbricht. Zum Rest des Beitrags »
Ein Wochenende in Schwerin
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Mecklenburg-Vorpommern am 5. Februar 2009
Ishtar hatte zu meinem Geburtstag einen Wochenendausflug organisiert. Wir hatten uns Schwerin ausgesucht, nicht zu weit und an einem Wochenende stressfrei mit den Auto zu erreichen. Im Hotel Speicher am Ziegelsee hatte sie uns das Kuschelwochenende mit einem 3-Gang Candle-Light-Dinner gebucht.
Nach dem Frühstück machten wir uns mit einer Bento-Box, Kaffee und der erweiterten Cacher-Ausrüstung auf, Schwerin und seine Caches zu erobern. Die Zeit im Auto verkürzten wir uns mit älteren Ausgaben des Dosenfischer-Podcasts, die vom iPod über einen FM-Transmitter auf dem Autoradio landeten. Für einen Freitagmorgen waren wir dann erstaunlich schnell durch das Gewusel des Berufsverkehrs durch die Stadt auf der Autobahn, die wir dann aber auch schnell wieder verließen. Stormarner Sagenkranz: Unsichtbar machende Hüte stand auf dem Programm. Nach einem kurzen Feldwegspaziergang wurden wir auch schnell fündig. Zum Rest des Beitrags »
Vom Lustgewinn beim Speisen im Freien – Ingrid Schick
Verfasst von nasebaer unter Bücher, Gastronomie am 10. Juni 2008
Nun sind wir mal ehrlich. Wenn wir den Titel dieses Buches lesen, was erwarten wird dann? Sicher etwas Unanständiges? Ja, man könnte es so hinein interpretieren. Aber Gott sei Dank gibt es dann noch den Untertitel, der den wahren Sinn des Buches erläutert: Geniessen und Wandern – Odenwald & Bergstraße. Und so handelt es sich nicht um eine Anleitung mit der man das Picknick besonders erotisch gestalten könnte, sondern um einen handfesten Wanderführer mit Einkehrtipps.


