Beiträge getagged mit Geocaching
Munzee – das neue Geocaching?
Verfasst von nasebaer unter Geocaching am 17. September 2011

Munzee gibt es jetzt schon etwas länger und auch in Deutschland sind die ersten Munzees incl. einem Powertrail aufgetaucht. Was mich wundert, in Hamburg, sonst immer eine der Städte, in denen das explodiert, gibt es noch recht wenige.
Munzees, das sind kleine versteckte QR-Codes. Der Sucher muss die Codes, so er sie denn vor Ort gefunden hat, scannen und damit loggen. Es gibt Apps für iOS und Android, eine Online-Verbindung ist Pflicht. Somit kann schon mal sichergestellt werden, dass die Funde auch nur geloggt werden, wenn sie wirklich gefunden wurden.
Ich glaube, Munzee hat gegenüber Geocaching einige Vorteile. Zum einen eben nur wer wirklich findet kann auch loggen. Vorbei ist es mit Fake-Logs. Auch die Muggelproblematik ist nicht mehr die, die es bei Geocaching gibt. Wir kennen alle den Satz “Suchen Sie was?” oder “Was machen Sie da?” Nun, ich suche einen QR-Code. Den kann ich scannen und dann habe ich Informationen über den Platz, den Ort, das Denkmal, die Infotafel, den Baum oder was auch immer hier. Soll der Muggel es doch wissen. Im schlimmsten Fall ist der QR-Code weg, der ist schneller und einfacher ersetzt als eine Dose. Und wenn er richtig angebracht wurde, passiert nicht mal das. Damit wäre auch der nächste Vorteil schon beschrieben. Es kann nicht mehr wirklich viel verschwinden. Keine Coins, keine anderen Trackables, kein Tauschkram, kein Logbuch. Klingt doch alles gut, oder?
Ich finde Munzee gut. Schon alleine weil es mit Punkten und Levels den Punktegeiern zuarbeitet. “Hey, ich bin wieder einen Level aufgestiegen”. Schön, mach doch. Vielleicht kann ich dann wieder in Ruhe Dosen suchen. In Zukunft.
Also, liebe Geocaching-Freunde. Probiert es aus, gebt Munzee eine Chance. Ich selbst habe es getan und habe schon den einen oder anderen gescannt. Leider klappt das nicht immer weil viele Owner nicht bedenken, dass diese Wasserdicht sein sollten. Gut 30% derer, die ich gefunden habe, warten das nicht. Mir fehlt dabei der Reiz der Dose.
Tag 9 – Nauders Südtirol
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Italien, Österreich am 14. Juli 2011
In Verona hatten wir nur ein einfaches Hotelzimmer in einem ehemaligen Holiday Inn gebucht. Ohne Frühstück. Entsprechend fuhren wir früh los. Unser erstes Ziel war Ponte die Veia, eine natürlich entstandene Brücke, die wir ohne den dazugehörigen Earthcache nicht gefunden hätten. 
Ich erkundete da noch mit unserer Fenix eine Höhle, was zur Aufgabe es Earthcaches gehörte. Trotz der umständlichen Anfahrt über eine Strecke, die fast nur aus Serpentinen besteht, lohnt sich der Ausflug. Bisher zählt diese Ecke mit zu einer der schickesten, die wir gesehen haben.
Weiter ging es eine andere Strecke den Berg hinab, wieder auf Serpentinen bis zur Autobahn. Wir folgten der Strecke bis nach Bozen, dann über Meran und den Reschensee, ein Fotoziel wegen dem Kirchturm im See,
zum Reschenpass, was uns zur Etschquelle führte. Zum Rest des Beitrags »
Tag 8 – Verona
Verfasst von nasebaer unter Italien, Plitvice und zurück 2011 am 13. Juli 2011
So früh wie möglich, 7:30 Uhr, wollten wir uns an das Hotel-Frühstück machen. Doch in der Villa Alle di Banne war man nicht auf die Frühaufsteher vorbereitet. Das Buffet stand schon fast komplett, aber das Licht war noch aus. Mit den pünktlichen Deutschen hatte man nicht gerechnet. Dafür bekamen wir hier kurz darauf den bisher besten Kaffee der Reise, ein Kännchen aus der Siebträgermaschine. Wenn sie hier in Italien eins können, dann ist es Frühstück, wunderbare Gebäckstücke, und Kaffee.
Wir fuhren los in Richtung Verona. Unsere erste Station sollte die Quelle des Flusses Timavo sein, knapp vor dem Meer. Der Fluss, so weit man es einen Fluss nennen kann, kommt hier gleich an drei Stellen an die Oberfläche, um kurz darauf auch schon wieder in das Meer zu münden. Eine vierte Quelle liegt sogar schon im Meer. Ein Earthcache war natürlich daran Schuld, dass wir hier landeten.
Weiter ging es dann über Landstraßen bis kurz vor Venedig. Die Landschaft konnte nicht wirklich überzeugen, genau so wenig die italienischen Dörfer. Alles war recht eintönig und wir beschlossen auf die Autobahn in Richtung Verona aufzufahren. Dort suchten wir uns erst ein mal unser Hotel.
Wir fuhren in die Stadt, nichts für Autofahrer, aber nicht ganz so schlimm wie in Trieste. Zudem war die Stadt mit Bussen überschwemmt, alle wollten in Richtung Oper. Inzwischen gewöhnten wir uns den italienische, aggresiven Fahrstil an.
Weiter ging es bis nach Garda am Gardasee. 
Ein touristisches Eis im von Deutschen übernommenen Seeufer musste natürlich auch noch sein.
Tag 5 – Plitvicer Seen
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Kroatien, Plitvice und zurück 2011 am 22. Juni 2011
Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf an die Plitvicer Seen. Der Nationalpark war der Hauptgrund warum es uns hier her verschlagen hat. 
Nach der kurzen Anfahrt, von Rakovica sind es ca. 15 Min., suchten wir uns einen (bezahlten, ca. 1 €/Std.) Parkplatz. Die Einfahrt sah noch modern aus mit mehreren Ein- und Ausfahrtspuren nach PKW, Bus und Wohnmobil getrennt. Doch dahinter wurde es sofort anders. Ein paar asphaltierte Busparkplätze, daneben noch ein paar für Autos und ein Weg in den Wald. Hier konnte man dann quer auf Schotter parken.
Wir kaufen uns direkt am Parkplatz unsere Tickets, 110 Kuna (ca. 15 €) pro Person für eine Eintageskarte. In der Annahme, wir müssten nur noch über die Brücke, die über die Straße führte, und wir wären am Eingang des Parks lagen wir falsch. Erst ging es noch eine lange Treppe und eine längere Zufahrtsstraße für das Parkpersonal entlang. Dann kam der Eingang, die Tickets sah sich ein Mann nur rudimentär an, und eine weitere lange Treppe führte an den großen See. Theoretisch wären wir so auch mit einer Karte vom Vortrag rein gekommen.
Norddeutsch wie wir sind machten wir erst ein mal eine Bootstour und fuhren vom ersten Anleger zum letzten auf der anderen Seite des Sees. Zum Rest des Beitrags »
Tag 4 – Der Weg nach Kroatien
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Kroatien, Österreich, Plitvice und zurück 2011, Slowenien am 14. Juni 2011
Der vierte Tag erwies sich als recht interessant, wenn wir auch den größten Teil davon nur im Auto verbrachten. Hatten wir am Tag vorher noch überlegt, bei der nächsten größeren VW-Werkstatt ein Ersatzteil zu bekommen, verschoben wir das auf unsere Rückkehr. Das geflickte Kabel hielt und wir waren guter Dinge. Wenn es 600 km gehalten hatte, würde es auch noch die nächsten 600 halten.
Nach einem wenig überzeugenden Hotelfrühstück, nur als Beispiel, auf dem Buffet gab es nur Diät-Marmelade, ging es los. Unser Weg führte uns die Tauernautobahn durch den Tauerntunnel (9,50 €) an Villach vorbei über die ehemalige Grenze zu Slowenien durch den Krawankentunnel (6,50 €). Natürlich gibt es die Grenze zwischen Österreich und Slowenien noch immer, doch dank EU und Schengen wirkt ein Großteil davon eher wie ein Lost Place.
Gleich an der ersten Raststätte hinter dem Tunnel fuhren wir ab und tankten. Diesel für 1,22 statt 1,48 in Österreich. Auf dieser Raststätte verbarg sich auch der Länderpunkt, also der Geocache, den wir brauchten, um das Land auf unserer Karte rot zu färben. Passender weise hiess er auch noch “Welcome to Slovenia“. Direkt davor steht noch ein großes Turbinenrad, welches als Industriedenkmal bestaunt werden kann.
Tag 1-3 – Hamburg – Werfen (A)
Verfasst von nasebaer unter Deutschland, Geocaching, Österreich, Plitvice und zurück 2011 am 3. Juni 2011
Die ersten beiden Tage verbrachten wir recht ereignislos. Familiäre Pflichten waren zu erledigen. Und der dritte Tag, mit dem der Urlaub erst richtig beginnen sollte, brachte dann auch noch eine Überraschung mit sich.
“Motorstörung” leuchtete es im Display des Passat auf. Da aber alles lief und ein schneller Blick unter die Haube kein Problem zeigte, beschlossen wir erst mal los zu fahren. Wir vermuteten, ein Marder hatte ein Kabel zu einem Sensor durchgebissen. Wir legten die Navi-CD ein, die zufälligerweise auch nur VW-Werkstätten kannte. Die nächste hatte noch geschlossen, wir waren früh los, doch die übernächste hatte auf.
Der Meister dort steckte den Diagnosecomputer an, hob das Auto auf die Bühne und schraubte die Abdeckung unter dem Motor ab und siehe da, das Kabel des Sensors am Dieselpartikelfilter war durch. Ein Ersatzteil war leider nicht vorrätig und so fragten wir, ob das zu flicken sei. “Ja, schon” sagte man uns und macht sich an die Arbeit, nicht ohne mehrfach darauf hinzuweisen, dass es aber sicherer sei, bei nächstmöglicher Gelegenheit das Kabel zu erneuern.
Wir waren erst ein mal dankbar, dass es weitergehen konnte. Vor allem waren wir aber auch dem Autohaus Thierolf in Höchst im Odenwald dankbar, wo nicht nur schnell und unkompliziert das Kabel geflickt, sondern nicht ein mal etwas dafür berechnet wurde. Und das für einen unbekannten Kunden aus dem fernen Hamburg, der nicht mal Stammgast werden wird. Das ist wirklicher Service. Vielen Dank von hier aus noch ein mal.
Unsere Fahrt konnte weitergehen, doch wir hatten Zeit verloren. Zum Rest des Beitrags »
Geocache- und Ausflugstipp: Villa Lunugala
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Schleswig-Holstein am 20. Mai 2011
Direkt vor den Toren Hamburgs, im angrenzenden Schleswig-Holstein, liegt unweit der Ausfahrt Barsbüttel an der A1 der kleine Ort Willinghusen. Genau zwischen jenem Willinghusen und Barsbüttel ist die Villa Lunugala anzutreffen. Auf Wikipedia ist dazu zu finden
Sehenswert ist die ehemalige Villa Lunugala, die 1907 von Wilhelm Anton „Tonio“ Riedemann erbaut wurde. Sie befindet sich in Privatbesitz und ist restauriert worden. Der Name „Lunugala“ geht auf einen gleichnamigen Ort auf der Insel Ceylon zurück. Dort verbrachte Riedemann mit seiner Frau Mary die Flitterwochen.
Die Villa selbst, wie oben beschrieben, ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Doch der ehemalige Park, der inzwischen zu einem Wäldchen geworden ist, liegt direkt dahinter. Er ist von mehr oder weniger breiten Wegen durchzogen und auch von der A24 durchtrennt, doch bis zur A24 lässt er sich wunderbar als Ausflugsort hernehmen.
Entlang der Wege findet man noch viele Reste des ehemaligen Parks, Brücklein, einen künstlich angelegten Wasserlauf, der nach starken Regentagen auch Wasser führt, hier und da ein paar Betonreste und Pflanzen, die so gar nicht in den Wald passen wollen. Auch Reste eines Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg, als die Villa er NSDAP diente, sind zu finden.
Hier kann man ruhig und entspannt Spazieren gehen und wer will kann sich von dem Geocache Ville Lunugala II führen lassen. Er bietet fair versteckte Stationen, die auch gut mit Kindern zu machen sind. Charlie hat ihn gefunden.
Ein Wochenende in Dänemark
Verfasst von nasebaer unter Dänemark, Geocaching am 11. Februar 2011
Wie man außerhalb der Saison ein verlängertes Wochenende an der Nordspitze Dänemarks verbringen kann, möchte ich an einem Ausflugsbericht zeigen. Wir waren vier Tage unterwegs, wovon der erste und der letzte Tag als An- bzw. Abreise zu zählen ist. Die Ideen bzw. die Ausflugsziele haben wir anhand von Geocaches fest gemacht. Entsprechende Links habe ich auf die Orte gelegt.

Die Anreise ist mit dem Auto von Hamburg aus bequem in fünf bis sechs Stunden zu machen. Aufgrund fester Geschwindigkeitsbegrenzungen von max. 130 km/h in Dänemark ist es auch entspannt. Unterwegs bieten sich einige Autobahn-Caches und TB-Hotels als Pausenmöglichkeiten an.
Im Norden angekommen, haben wir uns zuerst den Leuchtturm von Hirtshals angesehen. Hirtshals beherbergt die größten Fähranleger hier im Norden Dänemarks und liegt direkt am Ende der E39.

Am Leuchtturm kann auch das Bunkermuseum besichtigt werden, allerdings sind die Öffnungszeiten recht begrenzt. Wir kamen nicht zu dem Vergnügen, wer das möchte, müsste sich vorher informieren.
Tag 10/11 – Toronto Distillery District – Abreise
Verfasst von nasebaer unter Kanada, Ontario / Kanada 2010 am 18. Dezember 2010
An dem letzten Tag vor unserer Abreise haben wir uns noch eine andere Ecke von Toronto angesehen. Praktischerweise führt ein kleiner Multi durch Corktown. Im nördlichen Teil des Distillery Districts liegt dieses Viertel, das man eher Arbeiterviertel nennen kann, und das oft mehr an englische Städtchen als an das urban-moderne Toronto erinnert.
Nach dem Rundgang gingen wir durch das Gelände der alten Destille, das jetzt neben einer Touristenattraktion auch als Gelände für Kunst, Kultur, kleine Geschäfte und Coffee Shops dient. Wir setzen uns vor Balzac’s Coffee in die Sonne, schlürften einen Cafe Latte (mit Latte Art) und schrieben Postkarten.
Mit genügend Zeit verbleibend schlenderten wir in Richtung Chinatown und in einem großen Bogen zurück zum Hotel. Dabei versuchten wir immer wieder Straßen zu nehmen, die wir noch nicht gesehen hatten.
Am letzten Tag, gegen Mittag mussten wir los zum Flughafen, machten wir es ähnlich. Nach dem Frühstück pirschten wir uns an die Glenn Gould Studios an. Grund war nur die Glenn Gould Statue, die natürlich auch einen Cache beherbergte.
Dann ging es auch schon auf den Weg zum Flughafen. Zurück ging es wie auf dem Hinweg über Brüssel.
Alle Bilder der Reise können bei Flickr und alle Videos bei YouTube angesehen werden.
Tag 8 – Toronto – CN Tower & Chinatown
Verfasst von nasebaer unter Kanada, Ontario / Kanada 2010 am 28. Oktober 2010
An unserem ersten vollen Tag in Toronto sahen wir uns zuerst das Hotelfrühstück an. Es war ‘amerikanisch’. Rührei anscheinend aus der Packung, sonst auch vieles zu süß und überaromatisiert, dafür der Kaffee zu dünn und geschmacklos – aber wir fanden ein paar Dinge, die satt machten.
Dann brachen wir auch schnell auf. Nachdem wir etwas irritiert durch die Union Station geirrt waren und keinen Automaten fanden, an dem man Tickets für die U-Bahn kaufen konnte, wir brauchten aber auch keine im Moment sondern wollten uns nur informieren, gingen wir über den Skywalk zum CN Tower. Alleine der Blick von unten ist schon beeindruckend.
Hier unten wurde uns schon etwas flau im Magen. Doch wir trauten uns und gaben 24 Dollar pro Person aus. Das ist nicht gerade wenig. Dafür bekamen wir eine 50sekündige Aufzugsfahrt die uns auf ca. 350 Meter Höhe brachte. Hier oben war es dann nicht mehr ganz so schlimm. Die Aussicht von der Plattform war beeindruckend. Ein Blick so weit das Auge reichte dank wenig Dunst.
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