Beiträge getagged mit GPS
USA2012 – Tag 6 – Springdale -> Bryce Canyon
Verfasst von nasebaer unter USA, USA Südwesten 2012 am 20. November 2012
Nun ja, Pläne, das ist so etwas, das man einfach verwerfen kann. So wie wir an diesem Tag.
Der Ursprungsplan war, wieder über die Utah 9 durch Zion nach Osten zu fahren, dann den Highway nach Norden, und schwupp wären wir in Bryce gewesen. Das ist eine recht kurze Strecke und vom Zeitbedarf auch gut zu überblicken. Doch auf der Karte entdeckten wir Cedar Breaks nördlich von Zion, was ganz nett sein sollte, und westlich war da noch der Kolob Canyon, der noch zum Zion National Park gehörte. Also warfen wir den Plan um und fuhren in die Gegenrichtung, bis Virgin wie am Vortag und dann einfach weiter.
Über Toquerville ging es auf die Interstate 15 und dann weiter nach Norden in Richtung Salt Lake City. Kolob Canyon hat eine eigene Abfahrt. Direkt an der Abfahrt ist das Besucherzentrum. Hier kann man dann innerhalb von sieben Tagen nach Kauf des Zion-Tickets ohne zu zahlen rein. Oder, wie wir, man zeigt seinen National Park Pass vor. Vom Besucherzentrum führt eine kurvige Strasse nach oben. Wie wir es von Zion schon kannten, gibt es reichlich Aussichtspunkte mit kleinen Haltebuchten, auf halber Strecke ist ein größerer Parkplatz. Und ganz oben natürlich auch noch einer.

Das Bild, das sich in Kolob Canyon bietet, ist ähnlich wie in Zion Canyon. Hohe Berge, steile Felsen und Täler. Auch Trails gibt es hier, aber die lassen wir aus weil wir noch weiter müssen. Auf dem Weg nach oben ist es noch sonnig. Doch auf dem letzten Haltepunkt vor dem obersten Ende der Strasse ziehen Wolken auf. Wir bestaunen die hängenden Gärten an den Felswänden gegenüber. An abgerutschten Stellen hat sich hier die Natur angesiedelt und teilweise stehen große Bäume an den Hängen. An den Spitzen der Berge bleiben die ersten Wolken hängen. Schnell fahren wir ganz nach oben und bestaunen etwas, was ich noch nie gesehen habe. Wir sind genau so hoch wie die Wolken, die gegenüber an den Felsen hängen und versuchen, sich darüber zu zwängen. Rechts von uns ziehen die Wolken auf uns zu. Der einzige andere Tourist, der von hier oben Bilder macht, flüchtet schon mal sicherheitshalber.
Munzee – das neue Geocaching?
Verfasst von nasebaer unter Geocaching am 17. September 2011

Munzee gibt es jetzt schon etwas länger und auch in Deutschland sind die ersten Munzees incl. einem Powertrail aufgetaucht. Was mich wundert, in Hamburg, sonst immer eine der Städte, in denen das explodiert, gibt es noch recht wenige.
Munzees, das sind kleine versteckte QR-Codes. Der Sucher muss die Codes, so er sie denn vor Ort gefunden hat, scannen und damit loggen. Es gibt Apps für iOS und Android, eine Online-Verbindung ist Pflicht. Somit kann schon mal sichergestellt werden, dass die Funde auch nur geloggt werden, wenn sie wirklich gefunden wurden.
Ich glaube, Munzee hat gegenüber Geocaching einige Vorteile. Zum einen eben nur wer wirklich findet kann auch loggen. Vorbei ist es mit Fake-Logs. Auch die Muggelproblematik ist nicht mehr die, die es bei Geocaching gibt. Wir kennen alle den Satz “Suchen Sie was?” oder “Was machen Sie da?” Nun, ich suche einen QR-Code. Den kann ich scannen und dann habe ich Informationen über den Platz, den Ort, das Denkmal, die Infotafel, den Baum oder was auch immer hier. Soll der Muggel es doch wissen. Im schlimmsten Fall ist der QR-Code weg, der ist schneller und einfacher ersetzt als eine Dose. Und wenn er richtig angebracht wurde, passiert nicht mal das. Damit wäre auch der nächste Vorteil schon beschrieben. Es kann nicht mehr wirklich viel verschwinden. Keine Coins, keine anderen Trackables, kein Tauschkram, kein Logbuch. Klingt doch alles gut, oder?
Ich finde Munzee gut. Schon alleine weil es mit Punkten und Levels den Punktegeiern zuarbeitet. “Hey, ich bin wieder einen Level aufgestiegen”. Schön, mach doch. Vielleicht kann ich dann wieder in Ruhe Dosen suchen. In Zukunft.
Also, liebe Geocaching-Freunde. Probiert es aus, gebt Munzee eine Chance. Ich selbst habe es getan und habe schon den einen oder anderen gescannt. Leider klappt das nicht immer weil viele Owner nicht bedenken, dass diese Wasserdicht sein sollten. Gut 30% derer, die ich gefunden habe, warten das nicht. Mir fehlt dabei der Reiz der Dose.
Geocaching-Bericht – Nachgeholt
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Hamburg, Schleswig-Holstein am 17. März 2009
Wieder ist es eine Weile her, dass wir das letzte mal vom Geocachen berichtet haben. Und wieder ein mal haben wir uns nicht daran gehalten, einzelne Berichte zu schreiben und so mehr von unseren Ausflügen zu berichten. Deshalb werde ich wieder mal ein paar Highlights zusammenfassen.
In der Woche nach dem letzten Bericht waren wir getrennt unterwegs. Ishtar war zu Besuch in Baden-Würtemberg, teils geschäftlich, teils Freunde besuchen und dabei auch noch cachen. Einen Bericht dazu gab es auch. Ich musste mich alleine durchschlagen und war weniger aktiv in dieser Woche. Aber um nicht ganz abgeschnitten zu sein, hatte ich ein T-Mobile G1 als Leihgerät und konnte so ebenfalls meinem Hobby nachgehen. Von den vier Caches, die ich eigenständig mit dem Gerät fand, ein fünfter nur mit Google Earth, möchte ich immerhin einen hier erwähnen, den schönsten davon: Justin Time. In wie weit der Name passt, kann und will ich nicht beurteilen. Aber die Versteckart fand ich schön. Zum Rest des Beitrags »
Geocachen – ein paar Highlights
Verfasst von nasebaer unter Deutschland, Geocaching am 10. Februar 2009
Wir hatten in letzter Zeit ja viel und lang geschrieben, aber dabei vor allem unseren Singapur-Malaysia-Urlaub aufgearbeitet. Jetzt fehlt nur noch der letzte Teil, Langkawi, aber ich möchte erst ein mal ein paar Orte zeigen, an denen wir waren und die wir noch nicht vorgestellt haben. Viele dieser Orte hätten wir erst gar nicht gesehen, wenn es Geocaching nicht gäbe.
Fangen wir mal mit Ahrensburg und Siek/Grosshansdorf an. Eine nicht ganz ungewöhnliche Gegend, aber drei Caches. Das Ahrensburger Tunneltal, dessen Beschaffenheit auf die Eiszeit zurückgeht, kann sehr schon mit einem Spaziergang zur Burg Arnesvelde verknüpft werden. Von der Burg ist zwar nichts mehr zu sehen, aber ein Schild weist noch darauf hin. Und wer in der Gegend unterwegs ist, kann sich auch noch an einem Cache in Siek/Grosshansdorf versuchen, dessen Dreistigkeit des Verstecks unbedingt erwähnt werden muss.
Caches dazu: Ahrensburger Micro: Tunneltal – Burg Arnesvelde – 469
Weniger wegen dem Ort sondern wegen dem Verstecker hab ich hier noch einen schönen Tradi in Hamburg-Tonndorf. Mystphi, dieses mal zusammen mit Ageta, hat mal wieder ein Meisterstück abgeliefert. Zum Rest des Beitrags »
Ein Ausflug nach Lüneburg – oder endlich unser erster Large
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Niedersachsen am 6. Februar 2009
Letzten Mittwoch hatte ich einen freien Tag und wir hatten uns eigentlich vorgenommen, auf die Reisemesse hier in Hamburg zu gehen. Reisemobile ansehen, neue Urlaubsorte entdecken usw. Doch weils mit dem Lottoschein nicht geklappt hat, haben wir uns das dann noch mal kurzfristig anders überlegt. Vielleicht auch, weil ich einen Mystery in Lüneburg gelöst hatte. Wer weiss schon genau, warum.
Also am Dienstag abend schnell noch nen Altstadt-Multi und ein Stapel Tradis rausgesucht und Mittwoch früh losgefahren. Normalerweise suchen wir uns bei Touren noch den ein oder anderen Cache für unterwegs raus. Aber dieses mal nicht, wir wollten möglichst früh da sein um noch einen der kostenlosen Parkplätze in Innenstadtnähe zu bekommen. Denn, das sollte noch dazu gesagt sein, Mittwochs ist in Lüneburg Markt. Zum Rest des Beitrags »
Ein Wochenende in Schwerin
Verfasst von nasebaer unter Geocaching, Mecklenburg-Vorpommern am 5. Februar 2009
Ishtar hatte zu meinem Geburtstag einen Wochenendausflug organisiert. Wir hatten uns Schwerin ausgesucht, nicht zu weit und an einem Wochenende stressfrei mit den Auto zu erreichen. Im Hotel Speicher am Ziegelsee hatte sie uns das Kuschelwochenende mit einem 3-Gang Candle-Light-Dinner gebucht.
Nach dem Frühstück machten wir uns mit einer Bento-Box, Kaffee und der erweiterten Cacher-Ausrüstung auf, Schwerin und seine Caches zu erobern. Die Zeit im Auto verkürzten wir uns mit älteren Ausgaben des Dosenfischer-Podcasts, die vom iPod über einen FM-Transmitter auf dem Autoradio landeten. Für einen Freitagmorgen waren wir dann erstaunlich schnell durch das Gewusel des Berufsverkehrs durch die Stadt auf der Autobahn, die wir dann aber auch schnell wieder verließen. Stormarner Sagenkranz: Unsichtbar machende Hüte stand auf dem Programm. Nach einem kurzen Feldwegspaziergang wurden wir auch schnell fündig. Zum Rest des Beitrags »







