Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

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Tag 6-8 - Kuala Lumpur

13 Dezember, 2008 (12:27) | Malaysia, Singapur / Malaysia 2008 | By: nasebaer

Petronas Towers

Kurz vor 10 kommen wir am Busdepot von Melaka an, um 10 fährt ein Linienbus von Delima nach Kuala Lumpur, den wir auch noch erwischen. Und weiter geht’s. Alles ganz kurzfristig, weil es so gut passt.

Und es geht auch gut los. Der Bus schlängelt sich aus Melaka raus auf die Autobahn. Ungefähr halb voll, viele Einheimische, dazu ein amerikanisches Paar. Das Innendesign des Busses ist fragwürdig. Viel violett mit Mustern. Aber wir müssen uns das ja nur eineinhalb Stunden ansehen.

Nach gut einer Stunde zeigt sich, dass wir mit dem Busunternehmer wohl doch nicht die richtige Wahl getroffen hatten. An einem Anstieg auf der Autobahn hören wir aus dem Cockpit ein bing-bing-bing-bing. Doch der Fahrer fährt weiter. Das bingen hört nicht auf und keine fünf Minuten später, noch immer an der Steigung, werden wir langsamer. Und langsamer. Und langsamer. Und wir bleiben auf dem Seitenstreifen stehen.

Der Fahrer steigt aus, sieht sich den Bus und den Motor an, steigt ein, lässt den Bus an. Bing-bing-bing-bing… Der Fahrer steigt aus, sieht sich den Bus und den Motor an, steigt ein, lässt den Bus an. Bing-bing-bing-bing… und so weiter und so fort.

Unterdessen, die Klimaanlage ist inzwischen aus weil der Motor aus ist und es wird wärmer, telefoniert der Amerikaner mit seinem Blackberry in seine Heimat und unterhält sich über die bevorstehenden Wahlen. Plötzlich scheint ihn sein Gesprächspartner zu fragen, wo er steckt. Seine Antwort: “Kuala Lumpur” - kurze Pause - “It’s a city in Malaysia”. Ich schätze, in sein Ohr klang nur ein “Häh?” oder ein “Where?” - Amerikaner.

Draussen ist inzwischen ein Techniker angekommen. Jedenfalls scheint es so. Ein Mofa kam gegen die Fahrtrichtung auf der Autobahn. Der Fahrer macht sich aber nicht die Mühe, abzusteigen. Er besieht sich den Bus von seinem Sitz aus und beschliesst, bald weiterzufahren. Inzwischen wissen wir sicher, dass der Kühlkreislauf überhitzt ist und die Hydraulik aufgegeben hat.

Dann die Rettung: Ein anderer Bus hält. Der Fahrer klärt kurz, wo wir hin wollen. Und er nimmt uns mit. Der neue Bus ist jetzt bis auf den letzten Platz gefüllt und wir kommen nach gut einer Stunde Stillstand wieder unserem Ziel entgegen. Mit neuen psychedelischen Mustern in rot und gelb als Dekoration im neuen Bus. Auch der Amerikaner ist von Innendesign, das an einen bekifften Hippietraum erinnert, begeistert und macht ein paar Fotos.

Bald erreichen wir dann auch die Randgebiete von Kuala Lumpur. Schon hier sind wir nicht so ganz begeistert, was auf die Hässlichkeit der Stadt zurückzuführen ist. In der Ferne sind die Petronas Towers und andere Hochhäuser zu sehen.

Nachdem wir eine Weile durch die Stadt gekurvt sind, setzt uns der Fahrer an der Puduraya Bus Station ab. Doch statt eines modernen oder auch nur großen Busterminals klafft hier eine große Baulücke mit einer hohen Wand, aus der ohrenbetäubende Baugeräusche dringen. Davor scheinen sich stinkende dröhnende uralte Busse auf der Strasse nur so zu stapeln, Lärm und Chaos sind schier unbeschreiblich. Der perfekte Empfang.

Immerhin ist es laut Karte nicht weit in die Petaling Road in Chinatown. Dort soll unser Hotel, das Replica Inn liegen. Und es ist wirklich nicht weit. Wenn nicht so viele Leute auf der Straße wären, wenn nicht alle Verkaufsstände in Chinatown auf wären, und der Verkehr sich nicht laut hupend im Stop&Go durch die Straßen quälen würde.

In der Petaling Road laufen wir natürlich erst mal in die falsche Richtung. Hausnummern gibt es nur vereinzelt, und wenn sind sie von Verkaufsständen verdeckt. Wieder durch die Massen zurück entdecken wir am anderen Ende der Straße das Replica Inn.

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Tag 3 - Singapur zu Fuss

20 November, 2008 (15:38) | Singapur, Singapur / Malaysia 2008 | By: Ishtar

Kurz vor 10 Ortszeit (abends) sind wir also in Singapur angekommen. Recht spät, es war schon dunkel, und nach der langen Anreise wollten wir uns keinen Stress machen. Schnell noch Geld gewechselt, dann raus aus dem Airport. Am Ausgang des Terminals haben wir uns einen Mini-Bus gebucht, der uns zum Hotel bringen sollte. Für gerade mal knapp fünf Euro pro Person kein schlechter Deal. Wir mussten nur eine knappe Viertelstunde warten und der Bus kam, um uns zum Hangout@Mt.Emily zu bringen. So bekamen wir noch eine kleine Singapore at Night Tour, und wurden dann direkt vor der Tür abgesetzt. Laue Luft umfing uns.

Im Hangout wurden wir freundlich begrüßt. Neben den normalen Doppelzimmern dient das Haus auch noch als Jugendherberge mit Schlafräumen. Wir bezogen unser Doppelzimmer im fünften Stock. Einfach eingerichtet mit Bett, Tisch, kleinem Schränkchen und einem Bad mit Wanne/Dusche. Nichts besonderes, aber ausreichend. Die Dusche allerdings spuckte nur kaltes Wasser aus. Nach 36 Stunden unterwegs war aber auch das egal. Endlich sauber, Schweiss und Dreck von der Haut haben.

Von der Anreise so geschafft haben wir prompt heute das Frühstück verpennt. Es kann nur besser werden. Wir machen uns auf den Weg durch den Mt. Emily Park, der direkt an das Hangout angrenzt. Insekten geben laut sirrende Geräusche in den Bäumen von sich, die wie Elektrosummen klingen, ein älterer Chinese absolviert morgendliche Walking-Runden durch den angenehm schattigen Park. Hier wartet auch der Cache Emily Rose auf uns. Torsten hat noch etwas Bedenken, in das Buschwerk an einem tropischen Baum zu greifen, wer weiss was da alles krabbeln und beissen könnte… aber wenig später ist der Cache gehoben und auch der reisende Schotte auf den Weg gebracht. Ein guter Start.

Nach etwa 10 Minuten Fussweg kommen wir an der nahen MRT-Station Little India an, und fahren nach Chinatown, nachdem wir das halbwegs intuitive System des Ticketziehens durchschaut haben. Die MRT fährt natürlich im Linksverkehr, an den Stationen sind Schiebetüren und Trennwände die die Schienen von der Station abschirmen. In den einzelnen Stationen weisen Kunstwerke auf die lokale Tradition hin - in Little India sind es traditionelle indische Motive, die ein lokaler Künstler modernisiert und auf die Wände aufgebracht hat, in Chinatown auf die Kachelfussböden gedruckte Kalligraphien eines Kalligraphie-Meisters, die eine Phoenix-Geschichte erzählen.


Hier lassen wir uns dann, als wir aus der Station raus sind (und unsere Plastikkarten-Tickets wieder gegen den Deposit von 1 Singapur-Dollar rückgegeben haben), einfach vom Instinkt führen und sehen uns mit großen Augen um, nach einer Fussgänger-Einkaufsstrasse die gerade erwacht folgen chinesische und auch hinduistische Tempel, und nach ein paar Ecken nebst dringend benötigtem Grüntee-Stop bei 7-Eleven landen wir quasi zufällig im Maxwell Road Food Court.


Wie wir später feststellen genau der, in dem auch Anthony Bourdain in seiner Singapur-Sendung saß, und eine der Lonely-Planet-Empfehlungen. Wir frühstücken Wantan-Suppe und Nudeln und sind sehr zufrieden mit uns und im Rückblick auch mit dem verpassten Hotelfrühstück.

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Baden-Hessen-Tour

13 Oktober, 2008 (09:23) | Bad Sooden-Allendorf, Baden-Württemberg, Erbach (Odenwald), Geocaching, Hessen, Odenwald | By: nasebaer

Vorletzte Woche waren wir auf unserer allherbstlichen Eltern-Besuchs-Tour. Durch das lange Wochenende, an dem mein Vater auch noch Geburtstag hatte, gab es keine Ausrede und so fuhren wir los. Am 3. Oktober, Feiertag und Freitag zugleich ging es ganz früh ins Auto und los.

Auf dem Weg in den Odenwald nahmen wir am Rande der Autobahn den einen oder anderen Cache mit. Die wirklichen Highlights entdecken wir aber erst kurz vor dem Ziel. Direkt am Gambacher Kreuz liegt die Burg Münzenberg.

Doch die Burg war nur die Beilage zu einem Ort, dessen Cache den Namen Windy Corner trägt.

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Von Restaurantspaziergängen, Pseudo-LPCs und Schwertern

5 September, 2008 (09:18) | Gastronomie, Geocaching, Lübeck, Mecklenburg-Vorpommern | By: nasebaer

Fast einen Monat dürfte es schon her sein, dass wir uns in Lübeck mit Knutsen42 zum Restaurantspaziergang von Slow Food getroffen hatten. Da wir früher da waren, löschten wir noch ein paar rote Punkte von der Karte, sprich, fanden wir noch ein paar Caches, die wir schon mal vergeblich gesucht hatten. Auf dem Weg zum abendlichen Event erzählten wir Knutsen von unserem Plan, am darauffolgenden Sonntag in den Osten Deutschlands zu fahren, um uns aus Spaß ein Haus anzusehen. Wir hatten nicht vor, das Haus zu kaufen, es war eben nur interessant. Knutsen willigte ohne zu zögern ein und wollte mitkommen.

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Lüneburger Wasserviertel

13 August, 2008 (07:14) | Geocaching, Lüneburg, Niedersachsen | By: nasebaer

Vor einiger Zeit hatten wir in Lüneburg schon die ersten beiden Stadtrundgang-Caches gemacht. Für letzten Mittwoch hatten wir uns den dritten vorgenommen. Doch davor hatten wir einen Umweg gelegt.

Das Hochwassersperrtor Artlenburg. Über die Autobahn führte es uns nach Geesthacht und dann auf der anderen Elbseite immer am Elbufer und auch am Deich entlang. Im Prinzip ist das auch eine schöne Strecke, hätte es nicht geregnet. Am Ziel angekommen standen wir dann etwas ratlos herum, die Cachekoordinaten sollten mitten in einer von nassen Gräben durchzogenen Wiese liegen, die seit hundert Jahren nicht mehr gemäht worden war.

Nach einer kurzen Beratung mit uns selbst fuhren wir weiter zu Holzskulpturen. Der Cache lag nur drei Kilometer weg vor der Ausstellung eines ortsansässigen Künstlers. Gefunden haben wir ihn dann auch. Hier ein paar Impressionen der Skulpturen:

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In und um Reinfeld

6 August, 2008 (15:09) | Geocaching, Schleswig-Holstein | By: nasebaer

Reinfeld kurz vor den Toren Lübecks war nicht das erste mal unser Ziel. Schon zwei mal hatten wir die TB/Coin Tauschboerse Reinfeld in Angriff genommen. Zwei mal waren wir aber auch erfolglos gewesen. Das Versteck schien für uns zu gut zu sein. Schon auf dem Hinweg cachten wir uns mit TCDD warm. Er lag bzw. hing geradezu an der Straße, es war schwer, sich einen Statistikpunkt zu entziehen.

Dieses mal parkten wir wieder an der gleichen Stelle. Während wir auf Knutsen warteten, dachten wir uns, wir könnten ja noch ein mal einen Blick drauf werfen. Und als wir so auf die Zielkoordinaten zumarschierten, riefen wir schon beide, Meter vom Ziel entfernt, “Ich hab ihn!”. Ja, so kann’s gehen. Manchmal muss man einfach Glück haben, dass der Vorfinder die Tarnung nicht richtig wiederherstellt. Das haben wir getan. Und als Knutsen dann ankam, liesen wir ihn noch ein mal suchen. Nach einiger Zeit natürlich mit Erfolg.

Weiter ging es zur Fleckenspumpe. Hier hatte Ishtar den richtigen Riecher. Schnell hielten wir den Behälter, eine alte Videokasettenhülle, in der Hand. Ein kreativer Behälter, aber dicht.

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GeoCaching Abenteuer - Verstecken und Finden mit GPS - Thomas Sadewasser

27 Juli, 2008 (13:02) | Bücher, Geocaching | By: nasebaer

Das ich mich mit dem Thema Geocaching beschäftige dürften hier inzwischen die meisten mitbekommen haben. Natürlich gibt es auch Literatur dazu, das Buch von Markus Gründel hatte ich ja schon mal erwähnt, die gelesen werden muss. Thomas Sadewasser hat sein Geocaching-Handbuch überarbeitet, also bestellte ich es mir und las…

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Magical Mystphi Tour

23 Juli, 2008 (09:12) | Geocaching, Hamburg, Schleswig-Holstein | By: nasebaer

Ein neuer Bürostuhl war fällig, und das schon lange. Da bot es sich an, dieses mal ausnahmsweise am “Crazy Tuesday” zu Ikea zu fahren und das Angebot, 19 Euro für einen einfachen Schreibtischstuhl, wahrzunehmen. Anschliessend fuhren wir zu Möbel Höffner in Barsbüttel. Was sich uns da offenbarte war der reinste Ramsch. Hochwertig war nur ein minimaler Anteil an Produkten, und so trollten wir uns wieder, nachdem wir uns mit Küchengeräte-Katalogen eingedeckt hatten.

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Von Drachentötern und Touristenscharen

15 Juli, 2008 (15:22) | Geocaching, Hamburg, Schleswig-Holstein | By: nasebaer

Sonntag waren wir mal wieder richtig Multi-Cachen. Dazu hatten wir uns einen Cache in der Hamburger Innenstadt ausgesucht. Der Titel Südseeinsel - von Drachen bewacht! übertreibt etwas, vor allem bei den Vorstellungen zum Klima. Doch bei gut zwanzig Grad und trockenem Wetter war der Tag erträglich.

Wir machten uns früh zum Startpunkt auf und bewunderten dabei noch die schöne Kirche von St. Georg.

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Spotter cachen

6 Juli, 2008 (15:01) | Geocaching, Hamburg | By: nasebaer

Heute wollten wir mal wieder raus, das einigermassen schöne Wetter ausnutzen und ein paar Caches suchen gehen. Da wir zwei Coins hatten, von denen eine nach New York wollte, blieb keine große Wahl. Hafen oder Flughafen. Letzteres erschien uns praktischer.

Es begann mit dem Bogen-Cache, einem hübschen kleinen Multi um eine Bogenschiessanlage. Hier tauschte ich dann auch gleich die beiden Coins gegen zwei Travel Bugs, eine gelbe Ente und einen knuffigen kleinen Teddy. Unterwegs zwischen den Stationen kam uns auch noch ein ebenso knuffiger Hund entgegen.

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