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Tag 6 – Rund um Rakovice

Ein kompletter zweiter Tag in der Gegend erschien uns schon fast zu viel. Nachdem wir die Plitvicer Seen am Vortag angesehen und erwandert hatten gab es nicht mehr viel, was man sich hier hätte ansehen können. Doch das wussten wir noch nicht, als wir die Reise planten. Anhand der im Hotel ausliegenden Broschüren fanden wir aber doch noch ein Ausflugsziel.

Die “Baraceve Spilje” liegen noch in der Nähe. Dabei handelt es sich um Tropfsteinhöhlen, die besichtigt werden können. Schon die Anfahrt ist spannend. In Rakovica ist es nur ein kleine Nebenstrasse, die sich gut sieben Kilometer über die Hügel schlängelt. Hat man die wenigen Behausungen, die teilweise auch Ruinen mit Einschusslöcher sind, dieser Hügel passiert, sind es aber noch ein mal gut drei Kilometer bevor man in dem Dorf Nova Kršlja landet. Kurz vor dem Dorf befindet sich dann ein unbefestigter Parkplatz. Jetzt sind es noch ein mal gut 500 Meter bis zum “Eingang”.

Neben vielen Stalagtiten und Stalagmiten gibt es hier Funde aus der frühen Zeit der Menschen und vom Höhlenbär. Man kann eine Führung durch die Höhlen buchen, was wir allerdings nicht taten. Nicht, weil wir nicht wollten, sondern weil alles geschlossen hatte und kein Mensch anwesend war. Die Bilder in der Broschüre sahen vielversprechend aus, doch ohne fundierte Erklärung hätte  sich der Ausflug nicht gelohnt.

Wir fuhren weiter nach Slunj. Hier stießen wir eher zufällig auf die Wasserfälle, die in den Fluss Korana stürzen. Wir erfuhren, dass das Gebiet hier auch als “kleine Plitvicer Seen” bezeichnet wird. Zum Rest des Beitrags »

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Die letzte Woche – Langkawi

Mit der kleinen Fokker 50 von Firefly, die nicht mal halb voll ist, landen wir auf Langkawi International. Gut, es gibt ein richtiges Terminal, der Weg vom Flugzeug dahin muss zu Fuß bewältigt werden. Wer hier mit einer Propellermaschine landet, kommt sich in eine andere Zeit versetzt vor. Bei dem wenigen Gepäck an Bord haben wir unsere Tasche schnell. Die Angestellten am Flughafen haben auch nicht wirklich viel Arbeit damit. Vom Flugzeug auf einen Wagen, zwanzig Meter fahren, außen auf ein Band legen, das innen in das Terminal führt.

Unser zweiter Weg führt uns zum Geldautomaten, der allerdings gerade ein Softwareupdate bekommt. Da wir wissen, wie lange das bei Windows (ja, die Geldautomaten laufen wirklich auf Win) dauert, gehen wir weiter. Sobald wir die ganzen Autovermieter, die sich auf die Neuankömmlinge stürzen, gut umgangen haben, stehen wir vor dem Taxi-Coupon-Schalter. Eine gute Idee, wir kennen sie schon aus Penang. So wissen wir sofort, dass uns die Fahrt 18 RM kostet. Kein Geschacher mit dem Taxifahrer, der zwar laut Gesetz einen Taxameter benutzen muss, aber sowieso keinen im Auto hat.

Das Taxi – leider eine alte Proton-Schrottkiste mit höchst rudimentärer Klimaanlage, ziemlich warm und nach synthetischem Raumspray müffelnd – bringt uns direkt vor die Tür unseres Resorts in Pantai Cenang. Die Fahrt ist hochinteressant. Wieder einmal Kontraste… wir sind nur 150??? Km von Penang entfernt und ebenfalls auf einer Insel, aber es ist als seien wir in einem anderen Land – an den Strassen befinden sich Felder und Wiesen, in denen Wasserbüffel weiden, von dem Flughafen und der Strasse abgesehen könnte man in einem anderen Jahrhundert gelandet sein, alles ist grün und ländlich.

Beach Garden Resort

Beach Garden Resort

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