Beiträge getagged mit Odenwald

Tag 1-3 – Hamburg – Werfen (A)

Die ersten beiden Tage verbrachten wir recht ereignislos. Familiäre Pflichten waren zu erledigen. Und der dritte Tag, mit dem der Urlaub erst richtig beginnen sollte, brachte dann auch noch eine Überraschung mit sich.

“Motorstörung” leuchtete es im Display des Passat auf. Da aber alles lief und ein schneller Blick unter die Haube kein Problem zeigte, beschlossen wir erst mal los zu fahren. Wir vermuteten, ein Marder hatte ein Kabel zu einem Sensor durchgebissen. Wir legten die Navi-CD ein, die zufälligerweise auch nur VW-Werkstätten kannte. Die nächste hatte noch geschlossen, wir waren früh los, doch die übernächste hatte auf.

Der Meister dort steckte den Diagnosecomputer an, hob das Auto auf die Bühne und schraubte die Abdeckung unter dem Motor ab und siehe da, das Kabel des Sensors am Dieselpartikelfilter war durch. Ein Ersatzteil war leider nicht vorrätig und so fragten wir, ob das zu flicken sei. “Ja, schon” sagte man uns und macht sich an die Arbeit, nicht ohne mehrfach darauf hinzuweisen, dass es aber sicherer sei, bei nächstmöglicher Gelegenheit das Kabel zu erneuern.

Wir waren erst ein mal dankbar, dass es weitergehen konnte. Vor allem waren wir aber auch dem Autohaus Thierolf in Höchst im Odenwald dankbar, wo nicht nur schnell und unkompliziert das Kabel geflickt, sondern nicht ein mal etwas dafür berechnet wurde. Und das für einen unbekannten Kunden aus dem fernen Hamburg, der nicht mal Stammgast werden wird. Das ist wirklicher Service. Vielen Dank von hier aus noch ein mal.

Unsere Fahrt konnte weitergehen, doch wir hatten Zeit verloren. Zum Rest des Beitrags »

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Und wieder nach Hause – mit Umweg

Nach dem langen Wochenende in Aachen war dann unser Urlaubsteil vorbei. Harte Arbeit stand bevor. Unsere Eltern. Zuerst stand ein privater Termin in Dortmund an. Wir fuhren ganz früh in Aachen los und trotz schlechtem verregnetem Wetter kamen wir gut voran. Sehr wunderten wir uns über die Autobahnführung im Ruhrgebiet. Es gab so gut wie keinen Stau, wenn bei uns oder in Hessen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 angestanden hätte, waren es hier 120. Selbst enge Kurven auf und zwischen den Autobahnen waren unbeschränkt und der Verkehr lief. Das erinnerte uns an Friedrichshafen wo der Verkehr floss als die Ampeln keinen Strom hatten und danach wieder alles stockte.

Wir hielten uns nicht lange in Dortmund auf. Mit ein paar Caches, hauptsächlich an der A44, verlängerten wir zwar die Fahrtzeit, machten sie dadurch aber deutlich angenehmer. Fünf waren es, als wir in Bad Sooden-Allendorf ankamen, der letze direkt am Ortsschild. Den Abend ließen wir bei Petras Mutter ausklingen.

Der Mittwoch führte uns wieder auf die Straße. Über die A5 in den Odenwald. Unser Hauptstop war dazwischen in Münzenberg, direkt am Gambacher Kreuz. Eine hübsche Burg gibt es hier und in nicht all zu weiter Entfernung einen geologischen Garten mit Earthcache. Leider hat der nur nach Voranmeldung auf, die Bedingungen bzw. Fragestellungen den Earthcaches lassen sich aber auch so lösen. Eigentlich sollte dieser Earthcache, der fünfte Cache nach zwei in Bad Hersfeld und zwei an der A5, der letzte des Tages sein, aber wir probierten einfach mal GeOrg, ein Geocaching-Android-App aus. Wir hatten einfach noch Zeit übrig. Georg zeigte uns nicht nur einen Tradi in der Nähe, es lieferte uns auch noch mit Karten- und am Ende mit Kompassnavigation zuverlässig am Ziel ab. Test bestanden. Weiter ging es zu meinen Eltern. Auch sie wollten mal wieder besucht werden. Zum Rest des Beitrags »

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Tag 2 – Vom Meissner zum Odenwald

Für den Vormittag an diesem zweiten Tag haben wir uns eine Wandertour rund um den Hohen Meißner vorgenommen, Hessens zweithöchsten Berg – natürlich garniert mit ein paar Caches, die beinahe einen Rundweg ergeben, und zwar


Als Extra hängen wir noch einen Ausflug bis fast zur Kasseler Kuppe mit einem Ausblick über einen Steinbruch dran und sammeln spontan auch noch Gecko goes Hessian (Hoher Meißner) dabei ein.


Vorgenommen habe ich mir die Strecke nicht ganz ohne Hintergedanken… zum einen ist hier auf über 700 Metern Höhe über NN die Luft angenehm pollenarm und ich kann endlich mal richtig durchatmen, zum anderen ist meine Mutter der Meinung diese ganze Dosensucherei sei total albern, aber mit Wandern, da kann sie etwas anfangen.
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Vom Lustgewinn beim Speisen im Freien – Ingrid Schick

Nun sind wir mal ehrlich. Wenn wir den Titel dieses Buches lesen, was erwarten wird dann? Sicher etwas Unanständiges? Ja, man könnte es so hinein interpretieren. Aber Gott sei Dank gibt es dann noch den Untertitel, der den wahren Sinn des Buches erläutert: Geniessen und Wandern – Odenwald & Bergstraße. Und so handelt es sich nicht um eine Anleitung mit der man das Picknick besonders erotisch gestalten könnte, sondern um einen handfesten Wanderführer mit Einkehrtipps.

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