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Unser Ferienhaus – Big Buddha House, Ko Samui

Bei unserer ersten Thailandreise im Jahr 2004 haben wir Samui aus dem Blickwinkel des Resort-Touristen kennen gelernt, und es war berauschend, des Morgens aus unserem Beach Bungalow im First Bungalow Resort zu treten, zwischen unseren Füssen und dem feinsten Sandstrand des Chaweng Noi Beach ganze zwei Meter. Nach Osten zu schauen, in den Sonnenaufgang, am frühen Morgen, den Zeh ins Wasser zu stecken und festzustellen, dass die 28 Grad Wassertemperatur noch etwas frisch waren, eine Runde schwimmen zu gehen, und um kurz nach 7 Uhr bei brüllender Hitze (im Mai) im Schatten Obst, Kaffee und frisch gebratene Eier zu uns zu nehmen.

2009 allerdings wollten wir mal ganz anders Urlaub machen, weswegen wir uns zu viert ein Ferienhaus gemietet haben – nicht am Strand, sondern im hauptsächlich von Expatriates und natürlich Thais bewohnten Dörfchen Bangrak, genauer: Ban Ao Bang Rak, geprägt vom regen Betrieb an mehreren Piers (Bootsverkehr nach Ko Pha Ngan) und einem ansonsten eher recht dörflichen Flair.

Zur Gemeinde gehört auch das Wahrzeichen der Insel, der Big Buddha, eine 12 Meter hohe goldene Statue, die imposant auf einer Erhebung (erreichbar über eine schier endlose Treppe) ruht. Der Buddha gehört zum Wat Phra Yai, einer bekannten und wegen des Buddhas viel besuchten Tempelanlage der Insel.

Doch zunächst zum Ferienhaus. Das Big Buddha House gehört einem Deutschen, der auf Samui lebt; wer also hier bucht, kann auf Deutsch mit dem Inhaber mailen, auf ein deutsches Bankkonto die Anzahlung überweisen. Claude ist ein schrecklich netter Kerl, der – wie die meisten Expatriates – mit einer Thai verheiratet ist, und auf Samui ein eigenes Business hat sowie derzeit drei Ferienhäuser (die beiden anderen sind am Strand gelegen).

Ich hatte das Big Buddha House als günstige Ferienunterkunft schon lange in den Bookmarks. Die Bilder hier und hier sind sehr zutreffend, die Videos haben einen gewissen Südhessen-Charme… ;)

Für zwei Paare, oder ein Paar und 1-2 Kinder, ist das Haus ganz prima. Man muss sich allerdings klar machen dass der Strand direkt in Bangrak eher nicht zum Baden einlädt. Wer Strandurlaub sucht, ist eventuell mit Chaweng oder aber Bophut (tieferes Wasser, nicht so kinderfreundlich) besser bedient. Wenn ich sehe dass die Strandresorts in Bophut teilweise pro Nacht haben wollen, was wir für 10 Tage bezahlt haben, relativiert sich das alles dann doch ein wenig.

Wer viel lebendige Gastronomie und Shopping braucht, ist hier (ausser zur Hauptsaison um Weihnachten) falsch. Ban Ao Bang Rak ist ein Dorf, das merkt man beim durch die Strassen gehen.

Da laufen Hühner in Scharen über die Terrassen der Ladeneingänge,

kurz vor dem Big Buddha am Bangrak Pier gibt es einen wunderschönen wet market mit allem was das Herz des thailändischen Einkäufers begehrt, und unsere bevorzugte Eatery ist ein Konglomerat dreier Strassenküchen, in denen primär Thais essen; ums Eck gibt es einen Reissuppenladen der nur am frühen Morgen Reissuppe und Kaffee verkauft, keine 100 Meter vom Haus entfernt einen einfachen Frühstückladen für Bratreis, Nudelsuppe, Bratnudeln, Curry, in dem auch die Einheimischen ihr Curry mit Spiegelei oder die Reisnudelsuppe mit Huhn oder Schwein für 40-50 Baht (knapp 1 Euro) die Person essen. (Und ausserdem einen ganz wunderbaren Massagesalon, den wir nur wärmstens empfehlen können).

Ulkigerweise hat selbst unsere Freundin MacKenzie, die vor Thailand noch meinte, Frühstück müsse süss sein, sich schnell und mit Genuss an diese morgendlichen Nudelorgien gewöhnt. Nur als dem Koch der weisse Pfeffer bei der Grundbrühe ausrutschte, war das Essen dann zwei Tage nicht geniessbar.
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ÖPNV auf Koh Samui

ÖPNV – Öffentlicher Personennahverkehr – ist ein interessantes Thema für eine Insel, auf der es einen Internationalen Flughafen und mehrere Piers mit Fähren gibt. Um so interessanter ist es, dass es praktisch kein Nahverkehrssystem gibt, wie wir es kennen. Keine einzige Bahn und kein Busliniensystem.

Viele Touristen wohnen ihre ein bis zwei Wochen in Resorts. Vom Flughafen werden sie meistens mit resorteigenen Bussen abgeholt und wieder zurückgebracht. Wenn sie sich sonst auf der Insel bewegen wollen, sind sie auf sich gestellt. Überall kann man Mopeds und Autos mieten, was natürlich eine Alternative ist. Wir haben das selbst getan, und unser wichtigster Tip dazu: Vergleichen, vergleichen, vergleichen! Unser Suzuki Vitara bei einem kleinen, aber seriösen, netten und zuverlässigen Vermieter kostete ein Viertel dessen, was wir bei der Kette am Flughafen bezahlt hätten.

Aber Mietwagen sind nicht unser Thema. Zum Rest des Beitrags »

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Planespotting auf Koh Samui

Koh Samui Airport von obenUnser Ferienhaus auf Koh Samui lag direkt unter der Einflugschneise des Flughafens. Wir bekamen alle Flugzeuge mit, die von Norden anflogen. Von morgens um sechs bis abends um zehn. Nach zwei Tagen konnten wir sogar unterscheiden, ob Thai mit einer 737-400, Bangkok Air mit einer A319 oder einer ATR-72 kam. Die 737 war mit Abstand die lauteste. Und nach den zwei Tagen wachten wir nicht mal mehr von den Triebwerksgeräuschen auf.

Viel fotografiert haben wir hier nicht, jedenfalls nicht viele Flugzeuge.  Wir hatten einige andere Aktivitäten vor uns wie z.B. Geocaching. Trotzdem haben wir einige Stellen gefunden, die sich perfekt zum Spotten eignen und wollen diese natürlich nicht für uns behalten.

Flugzeuge auf dem Airport von Koh SamuiFangen wir mit dem Norden an. Hier ist Bangrak der Ort der Wahl. Nachdem die Landebahn des Flughafens in diese Richtung verlängert wurde, ist hier der Aufsetzpunkt näher an den Ort gerückt. Wir hatten uns genau in diesen Ort ein privates Ferienhaus, das Big Buddha House, gemietet. Mit 350 Euro für 10 Tage vielleicht nicht die günstigste Version vor Ort, teilt man das aber durch die vier Personen, die wir waren, war es nicht mehr ganz so schlimm. Dafür war auch noch der Transfer vom und zum Flughafen mit drin. Das Haus ist ungefähr 500 Meter von der Landebahn entfernt. Dank eines Zauns und eines Erdhügels hat man aber keine Sicht darauf. Dafür sieht man die Flugzeuge knapp über den Dächern direkt von der Terrasse aus. Geht man ein Stück die Strasse runter, ist die Sicht etwas besser, weil keine Palmen im Weg stehen. Zum Rest des Beitrags »

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Geocaching auf Koh Samui

Auch wenn wir jetzt, nach unserer Rückkehr vom Thailand-Trip, bisher nur einen Bericht über den Start geschrieben haben, möchte ich gleich mal auf einen Teil der Reise kommen, der sowohl uns als auch unseren Begleitern wichtig war. Ich weiß auch nicht, ob noch eine chronologische Erzählung folgen wird oder ob wir uns einfach mit Einzelberichten aus der Affäre ziehen… Aber zurück zum Thema. Vor dem Abflug hatten wir uns vorgenommen, die Insel leerzucachen.

Gerade mal acht Geocaches gibt es auf den 247 Quadratkilometern der Insel. Eine sehr geringe Dichte. Eine Herausforderung, der wir uns stellen wollten.

Zu Anfang hatten wir geplant, die Caches einfach mit einem Mietwagen anzusteuern. Da unsere beiden Begleiter aber noch nicht auf Samui bzw. in Thailand, nein, nicht mal in Südostasien waren, haben wir diesen Plan geändert. Wir gingen die Caches in zwei Etappen an. Das ist es auch, was ich im Nachhinein jedem raten würde.

Der Erste Teil – Mae Nam

Fünf der acht Caches sind im Strandort Mae Nam zu finden. Mae Nam wird als traditionelles thailändisches Dorf bezeichnet. Und in Wirklichkeit ist hier auch nicht viel zu sehen. Am Strand lang gibt es eine Reihe Resorts, ein Pier und einen Tempel.

Durch die Lage an der 51 Kilometer langen Ringstraße ist es nicht nötig, sich einen Mietwagen für Mae Nam zu besorgen. Wir wollten mit einem sogenannten Songtau, Pick-Ups mit zwei Sitzreihen hinten drauf, fahren. Dies ist die gewöhnlichste Fortbewegungsart auf der Insel. Wer kein eigenes Auto und auch keinen Roller oder kein Moped hat, der fährt mit dem Songtau. Allerdings kam uns ein Taxifahrer zuvor, der gerade nichs zu tun hatte (von denen gibt es viele). Nach kurzer Preisverhandlung nannte er uns einen Preis, den wir schätzungsweise auch für das Songtau bezahlt hätten. So wurden wir klimatisiert nach Mae Nam kutschiert.

Am Pier von Mae Nam angekommen machten wir im angrenzenden Cafe, Bar, Strandrestaurant, Resort, Hotel (in Thailand gibt es nicht viele Läden, die ihre Dienstleistungen genau trennen), erst ein mal eine Pause und tranken etwas Kühles. Dann ging es einhundert Meter weiter zum ersten Cache: Origins. Damit stellte sich auch heraus, dass wir ungeplant den idealen Startpunkt gewählt hatten. Zum Rest des Beitrags »

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1000 Places – Koh Samui

Bereits im Jahr 2004 haben wir den ersten von 1000 Places To See Before You Die besucht – und es war ein Urlaub mit Folgen für den Rest unseres Lebens, denn wir haben uns hoffnungslos in Südostasien, und ganz besonders Thailand, verliebt.

Eine Insel zum Träumen im Golf von Siam.

Koh Samui

(…)
Die Insel ist von langen, menschenleeren weißen Sandstränden umgeben. Im Innern dominiert das dichte Grün der Kokospalmenplantagen.
– Quelle: Auszug aus 1000 Places To See Before You Die

DSCF1478 - Very Laid Back Big Buddha

Ja, wir waren da! Die Strände sind zwar nicht mehr menschenleer, aber das Inselchen, das knapp 400 km südöstlich von Bangkok im Golf von Siam liegt, ist atemberaubend schön, und wir haben den wohl entspannendsten Urlaub unseres Lebens dort verbracht. Trotz mittlerweile Massentourismus ein Traumziel, ein kleines tropisches Paradies.

Eine Auswahl unserer Fotos von dieser Reise gibt es im Set bei 23hq.com zu sehen.

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