Beiträge getagged mit Sightseeing

Tag 8 – Zürich

Nach unserer ersten Nacht in der Schweiz steht uns heute ein kompletter Tag mit unseren Freunden in Zürich bevor. Dazu haben wir Navin schon genötigt, zu einer unchristlichen Zeit (8:30 Uhr) aufzustehen. Nachdem uns ein Kaffee und ein kurzes Frühstück auf Trab gebracht haben, ziehen wir los.

Der erste Weg führt uns durch die Neubausiedlung, in der wir genächtigt haben und in der noch reichlich gebaut wird, in eine nahe Grünanlage, die sogar unserem Züricher unbekannt ist. An einer Brücke dahin finden wir dann auch gleich den ersten Cache: Natürlich rot.

Am nahegelegenen Katzenbach sehen wir einen Reiher – nicht eben das was man in einer Großstadt kurz vor dem Flughafen erwartet.

Weiter geht es, ausgestattet mit einer Tageskarte, mit der Tram bis zum Hauptbahnhof. Hier bestaunen wir als erstes die Auslagen bei Sprüngli – nicht zu verwechseln mit Lindt & Sprüngli. Super aussehende Schokoladen, Pralinen und Kuchen machen Lust darauf, sich hineinzulegen.
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Lesetipp: Unterwegs mit dem KL HoHo

In unserem Reisetagebuch aus Malaysia hatte ich beim Kuala Lumpur-Artikel geschrieben, dass ich, sollte ich nochmal nach KL kommen, dort zum Rumkommen den Hop-on-Hop-off-Bus nehmen werde, und diesen auch allen Neulingen in der Stadt empfehlen kann.

Einen etwas ausführlicheren und ganz interessanten Bericht (in Englisch) über den Hop-on-Hop-off-Bus, seine Tarife, Ausstattung und Streckenführung kann man hier bei NST Travel lesen.

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Tag 3 – Singapur zu Fuss

Kurz vor 10 Ortszeit (abends) sind wir also in Singapur angekommen. Recht spät, es war schon dunkel, und nach der langen Anreise wollten wir uns keinen Stress machen. Schnell noch Geld gewechselt, dann raus aus dem Airport. Am Ausgang des Terminals haben wir uns einen Mini-Bus gebucht, der uns zum Hotel bringen sollte. Für gerade mal knapp fünf Euro pro Person kein schlechter Deal. Wir mussten nur eine knappe Viertelstunde warten und der Bus kam, um uns zum Hangout@Mt.Emily zu bringen. So bekamen wir noch eine kleine Singapore at Night Tour, und wurden dann direkt vor der Tür abgesetzt. Laue Luft umfing uns.

Im Hangout wurden wir freundlich begrüßt. Neben den normalen Doppelzimmern dient das Haus auch noch als Jugendherberge mit Schlafräumen. Wir bezogen unser Doppelzimmer im fünften Stock. Einfach eingerichtet mit Bett, Tisch, kleinem Schränkchen und einem Bad mit Wanne/Dusche. Nichts besonderes, aber ausreichend. Die Dusche allerdings spuckte nur kaltes Wasser aus. Nach 36 Stunden unterwegs war aber auch das egal. Endlich sauber, Schweiss und Dreck von der Haut haben.

Von der Anreise so geschafft haben wir prompt heute das Frühstück verpennt. Es kann nur besser werden. Wir machen uns auf den Weg durch den Mt. Emily Park, der direkt an das Hangout angrenzt. Insekten geben laut sirrende Geräusche in den Bäumen von sich, die wie Elektrosummen klingen, ein älterer Chinese absolviert morgendliche Walking-Runden durch den angenehm schattigen Park. Hier wartet auch der Cache Emily Rose auf uns. Torsten hat noch etwas Bedenken, in das Buschwerk an einem tropischen Baum zu greifen, wer weiss was da alles krabbeln und beissen könnte… aber wenig später ist der Cache gehoben und auch der reisende Schotte auf den Weg gebracht. Ein guter Start.

Nach etwa 10 Minuten Fussweg kommen wir an der nahen MRT-Station Little India an, und fahren nach Chinatown, nachdem wir das halbwegs intuitive System des Ticketziehens durchschaut haben. Die MRT fährt natürlich im Linksverkehr, an den Stationen sind Schiebetüren und Trennwände die die Schienen von der Station abschirmen. In den einzelnen Stationen weisen Kunstwerke auf die lokale Tradition hin – in Little India sind es traditionelle indische Motive, die ein lokaler Künstler modernisiert und auf die Wände aufgebracht hat, in Chinatown auf die Kachelfussböden gedruckte Kalligraphien eines Kalligraphie-Meisters, die eine Phoenix-Geschichte erzählen.


Hier lassen wir uns dann, als wir aus der Station raus sind (und unsere Plastikkarten-Tickets wieder gegen den Deposit von 1 Singapur-Dollar rückgegeben haben), einfach vom Instinkt führen und sehen uns mit großen Augen um, nach einer Fussgänger-Einkaufsstrasse die gerade erwacht folgen chinesische und auch hinduistische Tempel, und nach ein paar Ecken nebst dringend benötigtem Grüntee-Stop bei 7-Eleven landen wir quasi zufällig im Maxwell Road Food Court.


Wie wir später feststellen genau der, in dem auch Anthony Bourdain in seiner Singapur-Sendung saß, und eine der Lonely-Planet-Empfehlungen. Wir frühstücken Wantan-Suppe und Nudeln und sind sehr zufrieden mit uns und im Rückblick auch mit dem verpassten Hotelfrühstück.
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